04.12. – Advent | Adventüden

Ein König schreitet aufrecht über das Land, in seiner Hand ein Schwert, stumpf und matt.

Ein Kranich fliegt auf und die Blätter am Waldboden, die noch nicht vom feuchten Novembernebel getränkt sind, rascheln bei jedem Schritt.

Später im Jahr wird es schneien und Eisregen wird die Welt verwandeln. Doch noch verbirgt sich der Winter hinter hohem Nebel und fahler Sonne und am Wegesrand jubeln Kinder dem König zu.

Ein Drache thront am Ende der Welt auf dem höchsten Gipfel und wacht über den Tod. Der König ist gekommen, um ihn zu besiegen.

Langsam und stetig geht der König seinen Weg, der ihn ins Gebirge führt. Die jubelnden Kinder bleiben zurück.

Im Tal hört man schon bald das Brüllen des Drachen und das Schlagen des Schwertes. Blitze jagen zwischen Berggipfeln umher. Doch kein Sturz des Drachen aus endlosen Höhen.

Die Zeit vergeht. Der Winter kommt und der Frühling und schließlich der Sommer. Die Kinder sind längst wieder zu Hause, des Jubelns und auch des Kampfes überdrüssig. Auch der nächste Herbst und Winter verstreichen … und so ziehen die Jahre ins Land.

Nur noch selten schauen die Kinder, die keine Kinder mehr sind, zu den Gipfeln der Berge, lauschen dem Brüllen, dem Schlagen und ahnen den Kampf am Rande der Welt.

Schließlich – die Kinder von einst sind schon längst von den Kindeskindern begraben – erschüttert ein Grollen die Welt und der graue Nebel, der lange Zeit wie immerwährende Trauer die brachliegenden Felder und kahlen Wälder bedeckte, bricht auf. Auf dem schmalen Pfad, der sich zwischen den Bergen ins Tal hinab schlängelt, sieht man den König. Er geht langsam, doch immer noch aufrecht. Goldener Sternenglanz, funkelnd wie Lametta, umgibt ihn wie einen leichten und doch wärmenden Mantel. Und gleich neben ihm geht der Drache. Und es scheint, als gingen sie Hand in Hand.


Autor*in: Sabine                    Blog: wortgeflumselkritzelkram


Adventüden 2022 04-12 | 365tageasatzaday

Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

Zum Thema Inhaltshinweise/CN/Triggerwarnungen in den Adventüden bitte hier lesen.

Nachdem viele Teilnehmer*innen und Leser*innen das Fetten der vorgegebenen Wörter als störend empfunden haben, wurde darauf verzichtet. In einem Text, der maximal 300 Wörter umfassen durfte, waren (mindestens) drei der folgenden fünfzehn Begriffe zu verwenden:

Adventskalender, Dezemberdilemma, Eintopf, Gebäckdose, Hefe, Lametta, Laubsäge, Liebeserklärung, Kreuzkümmel, Kulturschock, Sternenglanz, Sturz, Taschentuch, Tunichtgut, Weihnachtsputz.

Dieser Text erschien zuerst im Rahmen der Adventüden 2022, einem Projekt von »Irgendwas ist immer«.

 

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92 Kommentare zu “04.12. – Advent | Adventüden

  1. Guten Morgen Christiane, einen wundervollen 2. Advent wünsche ich und ich freu mich, dass meine Adventuede heute hier ihren Platz gefunden hat. Später werde ich rebloggen, jetzt genieße ich noch Kaffee, Kekse und Ruhe😊☕🐕🐈🐈‍⬛ Morgengrüße

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  2. Erstaunlich die Wirkung des Endes. Trotz der Kürze des Textes erscheint die Dauer noch deutlicher und der König und Drache noch mystischer. Gerade das Weglassen eröffnet viel Raum für die Imagination. Ich hab’s gerne gelesen! Viele Grüße und schönen zweiten Advent!

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  3. Drache und König haben einen für beide gangbaren Weg gefunden, als kaum noch einer daran glaubte – so wünscht man es sich nicht nur im Märchen. Ich mag es, wie es so nah am „Märchenbuchstil“ geschrieben ist, dass mir selbst bei Vorstellungen von Bildern dazu diese wie Buch-Illustrationen aufscheinen.

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    • Endlich einmal, ja, genau. Es mag gedauert haben, aber das Ende ist gut … zumindest gibt es eine Lösung, mit der beide leben können.
      Herzliche Mittagskaffeegrüße und einen schönen 2. Advent – war es gut bei dir? Hab an dich gedacht …
      ☁️🕯️🕯️☕🍩👍

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      • Liebe Christiane, ich hab auch an Dich gedacht. Es war ein wunderschöner Vortragstag mit Final dem PortfolioWalk. Ich hab ganz viel Resonanz, Feedback, konstruktive Kritik und Lob im Gepäck und muss es erst mal sacken lassen, mit Abstand mein Fazit ziehen. Die Deichtorhallen, die Ausstellung und Raumgestaltung war sehenswert. Es war schön, einen ganzen Tag dort zu zu bringen. Meine kleinen Ausflüge in der Stadt lassen mich zukünftig einen freundlicheren Blick auf Weihnachtsmärkte werfen. Die Menschen waren sehr höflich. Das haben wir Münchner wohl irgendwo verloren. Es war schön bei Dir in Hamburg. LG Doro

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      • Super, das klingt prima, das freut mich sehr für dich, dass du mit so viel Anerkennung wieder nach Hause fährst! Ich war hier gebunden, ich konnte bis zum Abend nicht weg, sonst wäre ich rübergekommen.
        Das ist dieses Ding, dass Hamburger als distanziert gelten. Sie halten Abstand, raunzen (meistens) nicht erst mal rum, das wird als unhöflich angesehen, und entschuldigen sich (meistens), wenn sie einen anrempeln. Als ich in der Stadt neu war, habe ich Hamburger als „grundlos/anlasslos freundlich“ beschrieben, und dabei bleibe ich über 30 Jahre später immer noch.
        Komm(t) gut heim! 😀

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  4. Wer mit einem stumpfen Schwert losmarschiert, will ja wohl nicht die endgültige und alleinige Macht, sondern ist innerlich schon auf Versöhnung gepolt. Ein schönes Abbild auch des realen Lebens, wo man sich oftmals erst zum guten Ende durchraufen muss.

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  5. Eine schöne Geschichte mit vielen erwähnenswerten Details, wie das von Werner angesprochene matte, stumpfe Schwert. Mir gefällt auch, dass es zwei parallele Zeitebenen gibt, wodurch alles ins Mystische gehoben wird.
    Ich mag ja deinen stimmungserzeugenden Stil sehr, der für viele Arten von Texten sehr geeignet ist, so auch für diesen Märchentext.
    Was ich mich noch frage, ist, was nun mit dem Tod ist, der vom Drachen bewacht wurde. Es ist aber durchaus interessant, diesen Aspekt im Dunklen zu lassen. Mich beschäftigt er jedenfalls noch und das ist es ja auch, was erreicht werden soll.

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    • Ich habe mich das auch gefragt, was mit dem Tod ist. Danke, dass du fragst, ich war nämlich gar nicht sicher, ob das nicht zu den Dingen gehört, auf die man sich hier selbst einen Reim machen muss 🤔.
      Herzliche Mittagskaffeegrüße und einen schönen 2. Advent (oder was auch immer 😉) ☁️🕯️🕯️☕🍩👍

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    • Herzensdank an dich, liebe Myriade. Ich freu mich sehr, dass dir der Text gefällt.
      Ja, der Tod – was mag mit ihm sein? Ich habe ja meine ganz persönliche Meinung dazu, möchte euch aber auch gerne eure eigene Meinung dazu bilden lassen 🙂
      Für dich und den F. einen wunderbaren 2. Advent und sei herzlichst gegrüßt.

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  6. Ich denke, dass es ja beim Schreiben nicht immer so klar ist, worauf die Leser*innen sich selbst einen Reim machen müssen. Ich bin gespannt, was Flumsi dazu sagt.
    Zum Advent an sich, also zur religiösen Bedeutung habe ich ein ähnliches Verhältnis wie zu den aktuellen Auswüchsen. Du weißt ja, ich bin Agnostikerin. Aber ich begehe gerne den Winter als eine Jahreszeit, die in unseren Breiten die Stille und das Warten auf Licht und Sonne bedeutet und alle Mythen, Märchen und sonstigen Vorstellungen rund um Schnee, Eis und Kälte. Wobei die Kälte tunlichst draußen stattfinden sollte. Herzliche Grüße

    Gefällt 3 Personen

    • Oh ja bitte, lass die Kälte draußen 🙂 Ansonsten mag ich dein Begehen der Jahreszeit auch sehr (auch oder vielleicht auch gerade als gläubiger Mensch).
      Anscheinend möchtest du doch wissen, was ich mir mit dem Tod gedacht habe? Für mich geht es nicht darum, dass der König den Tod besiegt, sondern ursprünglich ist er ja losgezogen, um den Drachen zu besiegen (das „ihn“ in dem Satz ist evtl etwas irreführend?). Ich habe ein wenig gespielt mit Bedeutungen: König gleich Jesus oder auch das „Gute“, „Helle“, der Drache eher ein Sinnbild für das Dunkle, „Böse“. Doch das Helle kann nicht ohne das Dunkel existieren und so findet zum Ende eine Versöhnung statt. Der Tod bleibt einfach der Tod, denn er steht nun mal am Ende jedes Leben. Deshalb verbleibt er auch im Gebirge. Wobei: Wenn ich das ganze christlich deute, kann es auch gemeint sein, dass Jesus durch seine Auferstehung und Versöhnung den Tod „besiegt“ oder überwindet……
      War das einigermaßen verständlich ausgedrückt? 🙂

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      • Ja, ja, durchaus. Ich verstehe die Interpretation, kann mich aber in das gläubige Universum nicht hineinfühlen. Auf die Deutung König = Jesus zB wäre ich nie gekommen. Oder vielleicht doch, wenn ich vorher gedacht hätte, dass es ein christlich inspirierter Text ist. König und Drache Hand in Hand und beide lebendig nach langen Kämpfen ist auf jeden Fall ein sehr guter Ausgang.
        Eine monotheistische Religion braucht auf jeden Fall einen dunklen Pol, sonst wäre ja Gott der Ursprung des Bösen und das soll es wohl nicht sein.
        Was mich verwirrt hat, ist, dass der Drache den Tod bewacht, was heißen würde, dass der Böse Macht über den Tod hat. Ich denke aber, dass ich dies missverstanden habe ….

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      • Ich denke, dass der Text nicht unbedingt christlich interpretiert werden muss, oder? Tatsächlich habe ich ihn aus diesem Gedanken heraus geschrieben, glaube aber, dass er auch anders deutbar ist.

        Und ja, man könnte meinen, dass das „Böse“ Macht über den Tod hat durch das Bewachen. Daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht oder darauf geachtet….. Hm….. Jetzt denke ich selber drauf rum ….

        Gefällt 2 Personen

      • Es könnte sein, dass der Tod jenen verweigert wird, die sterben wollen/müssen, dass der Tod letztlich eine positive Kraft ist.
        Nein, ich denke auch, dass es auch bestens als Märchen funktioniert mit dem originellen Ende, dass der gute nicht den Bösen besiegt, sondern beide miteinander die Schlacht beenden. Man kann wunderbar weiter fabulieren …..

        Gefällt 4 Personen

      • Bei dem Übergang bin ich dabei. Ansonsten sind eure Assoziationen und Interpretationen eher nicht mein Ding, wie ich beim Lesen und Sackenlassen festgestellt habe.
        Da ich heute Nachmittag aber gearbeitet habe, bitte ich um Verständnis, dass mir die Lust gerade komplett fehlt, jetzt differenziert auseinanderzuklamüsern, was und ich wo anders sehe.
        Der Text gefällt mir aber nach wie vor, und ich bin froh, dass er heute hier steht.
        Schönen Abend euch beiden! 😉🕯️🕯️

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    • Da bin ich ziemlich bei dir, denke ich. Wobei ich zu bedenken gebe, dass es überall Traditionen gibt, die nach innen gehen, im Christentum wie auch z. B. im Buddhismus, und wenn schon religiös, dann interessieren mich die.
      Aber ich habe keine Probleme damit, Menschen einen fröhlichen Feiertag zu wünschen, wie auch immer sie ihn feiern – solange ich es nicht muss. 😉
      Abendgrüße ☁️🕯️🕯️🍵🍩👍

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      • Was immer Madonna mit der Kabbala zu tun hat ? Die darf übrigens nach jüdischer Tradition nur von Männern über 40 studiert werden.
        Aber wo ist jetzt der Zusammenhang zu Sabines G´schichtl? Und zu mir? Und überhaupt hast du da irgendwas in die falsche Kehle bekommen. Weihnachten kommt doch überhaupt nicht vor …

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      • Nein, falsch, Männer über 40 dürfen bei den Orthodoxen Rabbiner werden 😉
        Du hast nach Traditionen gefragt, ich habe geantwortet. Und ich hatte mich auf deine allererste Antwort bezogen, noch bevor Sabine erklärt hat, wie sie ihre Adventüde gemeint hat, das war vielleicht missverständlich. Betrachte es als Randbemerkung …

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      • Ich lese gerade über Ultra-Orthodoxe und bin ziemlich informiert.
        Ich habe meinen ersten Kommentar nochmals gelesen und finde dort nichts Beleidigendes über irgendwelche Traditionen. Es sei denn über solche, die ich gar nicht kenne. Ich habe nach dem Tod gefragt, der am Anfang vorkam und wüsste wirklich nicht, welche religiösen Gefühle ich damit beleidigt haben könnte.
        Ich wundere mich wirklich, wenn ich denke, dass es in den Adventüden schon Gewaltphantasien mit verstreuten Leichenteilen, Ermordeten und Vergrabenen gegeben hat.
        Wie soll ich etwas als Randbemerkung betrachten, wenn ich gar nicht sehen kann, was eigentlich der Vorwurf ist.

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      • Okay, wir haben aneinander vorbeigeredet. Das war kein Vorwurf von meiner Seite. Echt nicht. Ich meine deinen Kommentar von 13:58 Uhr, magst du bitte mal schauen? Der mit dem Tod ist das nämlich auch nicht … 😉

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      • Ich finde keinen Kommentar von 13:58. In deinem Blog sehe ich keine Uhrzeit und bei meinen Kommentaren stehen Uhrzeiten aber nichts von meinen Kommentaren bei dir und nichts von dem Austausch mit Flumsi. Wenn es nicht der mit dem Tod war, dann muss es der nächste gewesen sein nachdem Sabine geschrieben hat, dass für sie der König Jesus bzw das Gute verkörpert.

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      • Richtig. Und wie du den Winter begehst. Und das, was ich geschrieben habe, sollte deine Aussage insofern ergänzen, als ich beisteuern wollte, dass es religiöse Traditionen gibt, die ähnlich ticken. Mehr nicht. Kein Vorwurf, keine Kritik.

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      • Ach so, wie leicht es doch ist, einander nicht zu verstehen! Ich bin da ganz empfindlich, weil ich mich in einem Adventkalender welcher Art auch immer nicht sehr heimisch fühle, umgeben von Leuten, die die Welt ganz anders sehen als ich und auf die Kritik schon warte. Da kannst aber wiederum du gar nichts dafür. Die Kommentare sind auch oft nicht besonders gut geordnet und es ist nicht ganz klar was sich worauf bezieht.
        Nachdem ich mich nun auskenne wünsche ich eine gute Nacht und hoffe, dass du mit deiner Zusatz-Arbeit fertig geworden bist ❤

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      • Stimmt, speziell auf dem Handy ist die Anordnung der Kommentare die Pest. Ich bin froh, dass ich dir deinen Kommentar nicht (mit Uhrzeit) kopieren musste – ich hätte es gemacht 😎
        Morgen noch, dann bin ich durch – aber ich hätte mit dem Nachmittag gerne was anderes gemacht, seufz. Nun ja.
        Schönen Abend, gute Nacht! 🕯️🕯️🍷🍩🥱😴

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  7. Ich mag den Text sehr, obwohl alles märchenartig geschriebene (Hänsel und Gretel! Gruselig!) eigentlich nicht meins ist. Dieser hier ist aber so schimmernd, hell und farbig geschrieben, da habe ich meine Vorbehalte glatt beim Lesen vergessen. Das stumpfe Schwert ist mir auch aufgefallen und zusammen mit dem Ende passt das ganz wunderbar zusammen.
    Schöne Abendgrüße! 🙂

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  8. So viele Jahre haben sie um den Sieg gerungen…
    Am Ende gab es weder Gewinner, noch Verlierer.
    Doch sie haben eine gemeinsame Basis gefunden und kommen Seite an Seite – gemeinsam – zurück in die Welt.
    Im Laufe der Zeiten verstanden sie wohl den Standpunkt des Anderen und notgedrungen freundeten sie sich sogar an…

    Tja, was sollen wir machen, einen Tod müssen wir alle sterben – irgendwann einmal

    Eine feine Adventüde!

    Gefällt 3 Personen

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