abc.etüden – Kleingedrucktes

Ich verlasse mich zwar eigentlich inzwischen darauf, dass jede*r (potenzielle) Mitschreiber*in die Spielregeln kennt. Ist ja auch einfach: 3 Begriffe in maximal 300 Wörter verpacken, Textart egal. Oder? Hin und wieder erreichen mich jedoch Rückfragen, gerade von Leuten, die sich überlegen, ob sie neu einsteigen wollen. Ich hoffe, dies beantwortet eventuell noch offene Fragen.
Wer Gebrauchsanleitungen liest, wird sich vermutlich über dies hier freuen …

 

1. Darf wirklich jede*r mitmachen?

Ja, sofern du gern schreibst und Spaß am Formulieren hast. Seit September 2018 gibt es bei jeder Schreibeinladung eine Liste der Beiträge, die dabei waren. Lies dich im Zweifelsfall da ein, und falls du sagst: „Da bin ich in guter Gesellschaft!“, dann freue ich mich auf deine Etüde(n).

2. Wie nehme ich teil?

Du schreibst eine Etüde (Länge maximal 300 Wörter ohne Überschrift) und postest sie auf deinem Blog. In die Vor- oder Nachbemerkung baust du einen Link zu der speziellen Schreibeinladung (hier gibts die Übersicht) ein, von der du die Begriffe hast, damit es pingt und ich weiß, dass ich bei dir vorbeikommen sollte, um deine Etüde zu bewundern. Manchmal geht was mit den Pings schief, daher bitte ich jede*n, auch noch einen Kommentar zur Schreibeinladung zu schreiben und in dem Kommentar den Link zur Etüde zu posten.
Selbstverständlich kannst du auch deine Etüde komplett in die Kommentare packen; die Erfahrung zeigt aber, dass fast alle Mitschreiber*innen es vorziehen, ihre Texte auf ihrem eigenen Blog zu haben.

3. Textart egal?

Ja, egal. Ludwig, der Erfinder der abc.etüden, hat das Konzept der Mikrotexte im Kopf gehabt (daher die ursprüngliche Begrenzung auf 10 Sätze), also legen wir einen Schwerpunkt auf erzählende Texte. Aber genauso sind Gedichte willkommen, und hin und wieder verirren sich auch kurze Sachtexte und/oder andere Formen hierher.

4. Wann kommen die neuen Wörter raus?

Die Schreibeinladung für die aktuellen zwei Wochen erscheint jeweils am 1. und am 3. Sonntag des Monats. Im Sommer (meist Juli/August) gibt es eine Sommerpause mit irgendwelchen Intermezzos. Bei Monaten mit 5 Sonntagen gibt es am 5. Sonntag „Extraetüden“, die dann nur eine Woche laufen.

5. Wie oft darf ich innerhalb der zwei Wochen mitmachen?

Sooft du willst. Aber du musst jedes Mal alle drei Begriffe unterbringen und innerhalb der 300-Wörter-Begrenzung bleiben.

6. Dürfen die Begriffe verändert werden?

Das ist so eine Sache. In der Regel haben wir ein Substantiv, ein Adjektiv und ein Verb. Das Substantiv (z. B. „Regenbogen“/Wochen 51.52/2018) sollte so bleiben (okay, ich meckere nicht, wenn es dekliniert und das „Ur-Wort“ nicht verändert wird (z. B. „Knirps“ -> „Knirpse“, Wochen 45.46/2018)), das Adjektiv (z. B. „transparent“/Wochen 51.52/2018) kann zum Beispiel an ein zugehöriges Substantiv angepasst werden (z. B. „das transparente Kleid“), und das Verb (z. B. „bluten“/Wochen 51.52/2018) kann so angepasst werden, wie es euch in den Kram passt, solange es ein Verb bleibt (also „blute“, „blutest“, „blutet“, „geblutet“ etc., auch (das) „Bluten“, aber nichtBlut“ oder „blutig“).

7. Muss ich/darf ich die Illustrationen verwenden?

Du musst nicht, aber du darfst, wenn sie dir gefallen, die meisten machen es. Sie werden extra für die abc.etüden entworfen (früher von Ludwig, inzwischen von mir) und dürfen auch nur dafür eingesetzt werden.

8. Ich möchte gern Begriffe/Wörter spenden, wie geht das?

Du hast in der abgelaufenen Saison mindestens zwei abc.etüden geschrieben, die auch in den Schreibeinladungen gepingt haben / verlinkt wurden und damit von mir gefunden waren? Dann hast du dich als Spender*in qualifiziert. Ich werde in irgendeiner Schreibeinladung darum bitten, dass die „Neuen“ ausdrücklich per Kommentar zustimmen, Wörter spenden zu wollen, das bedeutet nämlich dann, dass ich dich in die Liste der Etüdenwörterspender aufnehme und mir deine E-Mail-Adresse (mit der du kommentierst) speichere. Danach findet die große Ziehung statt (Zettel mit euren Namen in Ü-Eiern, Ziehung erfolgt blind und durch einen befreundeten Mitmenschen). Falls du gezogen wirst, schreibe ich dich dann an und bitte dich, dir zeitnah drei Begriffe zu überlegen und mir zu mailen. Es wäre toll, wenn du in „deinen“ Wochen auch Zeit hättest, die hereinschneienden Etüden zu lesen und zu kommentieren, aber das ist kein Zwang.
Und natürlich heißt das NICHT, dass du in „deinen“ Wochen aussetzen musst, nur weil die Wörter von dir sind!

9. Äh, Saison?

Grob: Von Neujahr bis Ostern, von Ostern bis Sommer (dann Sommerpause), von Herbst bis Weihnachten. Die Begriffe für den jeweils ersten Termin der neuen Saison kommen vom Etüdenerfinder oder von mir.

10. Eigenverantwortung, Rechte

Du machst bei einem Schreibprojekt mit und verlinkst dich dazu mit mir. Damit geht jedoch keines der Rechte, die du an deinem Text hast, in irgendeiner Form an mich über (es sei denn, wir hätten zum Beispiel explizit vereinbart, dass ich deinen Text veröffentlichen darf), und du bist in jedem Fall für den Inhalt und für die Auswirkungen, die dein Text auf Dritte hat, voll verantwortlich. Dass ich dich verlinke, bedeutet nicht, dass dein Text „okay“ ist, denn erstens bin ich kein Jurist, zweitens kann ich nicht wissen, ob dein Text bei irgendwem was triggert (Definition hier nachlesen), drittens bin ich nicht die Über-Mama, sondern lediglich das „Etüden-Zentralorgan“. Das bedeutet nicht, dass ich mit meiner privaten Meinung immer hinter dem Berg halte, aber das ist in der Regel meine Meinung als Mitschreibende, nicht als Ausrichtende.

11. Triggerwarnungen

Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Triggerwarnungen (z. B. in den Schlagwörtern oder in den Kommentaren bei der entsprechenden Schreibeinladung) jedem teilnehmenden Blog freigestellt. Triggerwarnungen („Inhaltshinweise“, „CN“) zählen nicht zum Text, unterliegen also nicht der 300-Wörter-Regel.

12. Hab ich was vergessen?

Du hast noch eine andere Frage oder ich habe was vergessen? Bitte in die Kommentare damit, ich ergänze dann. Danke!

 

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13 Kommentare zu “abc.etüden – Kleingedrucktes

    • Hallo Alice, schön, dass du hergefunden hast!
      Theoretisch gibt es keine Deadline, außer dass meine Kommentare nach 400 Tagen nach Erscheinen schließen, Stand heute. Praktisch ist die Deadline das Erscheinen der neuen Wörter, das Datum wird jeweils am Ende der Schreibeinladung angegeben. Da man ja möchte, dass möglichst viele Mitschreiber*innen und Leser*innen zu einem selbst zum Lesen kommen, würde ich dir empfehlen, deine Etüde(n) innerhalb des 14-Tage-Zeitraums zu verfassen, damit ich sie mit auf die Liste der teilnehmenden Blogs nehmen kann, die ebenfalls in der Schreibeinladung erscheint. Man folgt ja nicht jedem, und viele gehen sonntags die Etüden lesen, die ihnen bisher entgangen sind.
      Du hast also, wieder Stand heute, noch eine Woche Zeit, denn die nächste Schreibeinladung erscheint am 3. Februar.
      Liebe Grüße
      Christiane

      Liken

  1. Pingback: Schreibeinladung für die Textwochen 38.39.19 | Wortspende von Make a choice Alice | Irgendwas ist immer

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