Tag des Ohrwurms: I think I know why the dog howls at the moon

Etwas, was ich an vielen afrikanischen Songs liebe, ist eine grundsätzliche Fröhlichkeit. Das soll nun um Himmelswillen nicht das Klischee eines wie-auch-immer-gearteten Schwarzen bedienen, es ist in meinen Augen eine hohe Kunst, komplexe Inhalte in Songs zu packen, die dennoch einfach Lebensfreude ausstrahlen, gerade in afrikanischen Ländern, die genug eigene Probleme zu bewältigen haben. (Und dann schreibe ich das und denke, wie bescheuert, als ob man nicht lachen und lieben dürfte, wenn man Probleme hat. Unglaublich.)

Dies hier ist eines meiner Lieblingslieder aus meinen afrikanischen Jahren. Der Sänger, Johnny Clegg („The White Zulu“) ist in Südafrika ein sehr bekannter Künstler, der schon auf der schwarzen Seite gespielt hat, als das ein Wagnis und an die Aufhebung der Apartheid noch nicht zu denken war. Dela ist für mich ein Gute-Laune-Lied, einfach ein Ohrwurm. Der Text findet sich im Video bei YT (und darunter) und obwohl die Bildquali einfach nur barbarisch ist (der Ton nicht), wollte ich euch Johnny Clegg (der einen Ruf als afrikanischer Tänzer hat/te) in diesem wundervollen Einklang mit Mandisa Dlanga zeigen, die seit über 25 Jahren mit ihm zusammenarbeitet. Die Übersetzung ist von mir.

 

Eines Tages sah ich auf, und da standest du | wie eine einfache Frage, die nach einer Antwort sucht. | Jetzt bin ich ein Wal, der einen inneren Ruf hört | schwimme blindlings, um mich an deiner Küste an Land zu werfen. | Aber was, wenn ich dich nicht finde, wenn ich gelandet bin, | würdest du mich hier lassen, an deinen Küsten gestrandet? | Ich denke, ich weiß, warum der Hund den Mond anheult. | Ich denke, ich weiß, warum der Hund den Mond anheult.

Ich singe: Dela! Dela! Ngiyadela! (Zufrieden, zufrieden, ich bin zufrieden) | wenn ich bei dir bin. | Dela! Sondela! Mama sondela! (Näher, näher, Mama, komm näher) | ich brenne für dich.

Ich habe auf dich gewartet mein ganzes Leben lang, gehofft auf ein Wunder, | ich habe Tag und Nacht gewartet, Tag und Nacht. | Ich habe auf dich gewartet mein ganzes Leben lang, gewartet auf Erlösung, | ich habe Tag und Nacht gewartet, ich brenne für dich.

Ein blinder Vogel singt in dem Käfig, der mein Herz ist | und das Bild deines Gesichts kommt zu mir, wenn ich im Dunkeln allein bin. | Wenn ich nur diesem Weh eine Form geben könnte, das ich für dich empfinde | wenn ich die Stimme finden könnte, die die Worte spricht, die dich gefangen nehmen. | Ich denke, ich weiß, ich denke, ich weiß | warum der Hund den Mond anheult. | Ich denke, ich weiß, warum der Hund den Mond anheult.

Ich singe: Dela! Dela! Ngiyadela! (Zufrieden, zufrieden, ich bin zufrieden) | wenn ich bei dir bin. | Dela! Sondela! Mama sondela! (Näher, näher, Mama, komm näher) | ich brenne für dich.

Ich habe auf dich gewartet mein ganzes Leben lang, gehofft auf ein Wunder, | ich habe Tag und Nacht gewartet, Tag und Nacht. | Ich habe auf dich gewartet mein ganzes Leben lang, gewartet auf Erlösung, | ich habe Tag und Nacht gewartet, ich brenne für dich.

 

Und dann gibt es da natürlich Asimbonanga („wir haben ihn nicht gesehen“), das Lied für Mandela (Originaltext hier), bei dem ich immer Gänsehaut bekomme, auch ohne Mandela. Ja, südafrikanische Geschichte vom Feinsten, von einem, der dabei war.

 

 

Tag des Ohrwurms: Auf uns

Ein Hoch auf das, was vor uns liegt | Dass es das Beste für uns gibt
Ein Hoch auf das, was uns vereint | Auf diese Zeit
Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben, | auf den Moment, der immer bleibt.

(aus Andreas Bourani, Auf uns, kompletter Text)

Leicht *hrm* anknüpfend an meine Verschämte Musik von gestern bekenne ich, dass ich Andreas Bourani nicht aus dem Ohr bekomme. Und zwar ausgerechnet Auf uns, was man sich ja nun wirklich rechtschaffen übergehört haben kann. Dazu muss ich ganz schnell sagen, dass mir Fußball ungeheuerlich egal ist. Ich entziehe mich Großereignissen wie der WM nicht, aber weder bin ich Fan noch habe ich Ahnung. Es geht einfach an mir vorbei. Daher habe ich Bourani vermutlich auch eine Million Mal seltener gehört als alle, die alle Berichterstattungen verfolgt haben.

Aber die WM war vor einem Jahr und ich höre Musik oft genug mit dem Bauch und dem Herzen, nicht unbedingt mit dem Kopf. Und für mich ist das kein platter Gute-Laune-Gedudel-Popsong, auch wenn er jetzt nicht irgendwelchen intellektuell hochwertigen Ansprüchen genügt.
Denn auch wenn alles oft genug und ganz schlimm im Argen liegt (und ich bin die Letzte, die das nicht zugeben würde), es gibt diese Kopf-Hoch-Momente, dieses breite Grinsen, dieses befreiende Lachen, dieses Die-Welt-Umarmen-Wollen, dieses Einfach-Leben. Auch wenn es nicht anhält. Auf uns ist jedenfalls ein ziemlich gutes Lied dafür.

In diesem Sinne: genießt den Tag!

 

 

Tag des Ohrwurms: Painted Desert Serenade

Über die Verrücktheiten von Liebe und Schmetterlingen im Bauch. Allein schon der Titel: „Painted Desert Serenade“, „Serenade der bemalten Wüste“. Und um was geht es? Um zwei alte Menschen (die irgendwo festsitzen) und eine Liebe. Ach was. Was aber ein ziemliches Jammertal sein könnte, ist sehr witzig und sehr zärtlich. Nein, überhaupt nicht klischeehaft ;-), denn „Painted Desert“ ist auch der Titel eines Wüstengebietes in Arizona, zu dem die Protagonisten aufbrechen. Sehr passend. 🙂

Hier ist der Originaltext, ich hab es mal eben übersetzt.

Er sagt ihr: „Ich möchte dich nackt auf einem großen Metallbett malen | mit leuchtend orangen Mohnblumen um deinen Kopf herum.“ | Und sie sagt: „Verrückter alter Mann, ich bin nicht mehr jung.“ | „Aber das ist okay“, flüstert er, „ich habe noch nie gemalt.

Und liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane? | Liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane? | Du machst, dass ich mit dem Mond spreche und im Regen spazierengehe. | Liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane?

Oh, ich möchte dir bei Kerzenschein aus den Teeblättern lesen, | auf einem fetten roten Sofa mit dir die Nacht verbringen. | Ich möchte deine Füße mit einer Pfauenfeder kitzeln.“ | Und sie sagt: „Kannst du ein bisschen leiser sprechen, es sind Leute im Raum.“

„Und liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane? | Liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane? | Du machst, dass ich mit dem Mond spreche und im Regen spazierengehe. | Liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane?“

Und Jane sagt: „Meine Kinder haben mich hierher gebracht und versprochen, dass sie anrufen. | Aber du weißt, Kinder vergessen das, so ist das nun mal.“ | Und er sagt: „Nun, das macht uns beide frei und ungebunden. | Also, Jane, möchtest du mitkommen und dir mit mir Painted Desert ansehen?

Und liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane? | Liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane? | Du machst, dass ich mit dem Mond spreche und im Regen spazierengehe. | Liebst du mich, Lady Jane, Lady Jane? | Liebst du mich, liebst du mich wie ich dich liebe, Lady Jane?“

 

Ich mag Singer-/Songwriter-Sachen, auch und gerade, wenn sie leicht sind, denn es gibt soooo viele traurige Lovesongs. Und obwohl dieses wunderschöne Lied von Joshua Kadison weder neu noch bekannt ist, hat es sich in meinem Herzen etabliert. Ich muss immer lachen, wenn ich es höre. Mehr Infos/Tipps zu Joshua Kadison werden gern genommen, falls ihr habt.
Habt einen vergnügten Tag!

 

Painted Desert, Quelle: Wikipedia

 

Tag des Ohrwurms: Freudenfeuer

Ein sehnsuchtsvolles Lied wieder mal, weil ich auf einen Anruf warte, der nicht kommen will ….

… und weil dieses Lied wirklich (für mich) das Zeug zu einer Dauerschleife hat und mitzieht und gute Laune macht.

James Blunt, Bonfire Heart

 

Dies ist das offizielle Video. Diesmal war es mir wichtig, denn es gibt Aussagen von James Blunt zur Entstehung:

„Wir haben das Video in Wyoming und Idaho an zwei Tagen mit Leuten von der Straße gedreht“, erzählte James Blunt, „und die letzte Szene fand auf dem Parkplatz einer Bar statt, wo sich alle, die wir auf der Reise kennengelernt hatten, treffen konnten und wir geplant hatten, eine Drehende-Party zu feiern. Was wir nicht wussten, war, dass in der Bar eine Hochzeit stattfand, und als die uns kommen sahen, kam die gesamte Hochzeitsgesellschaft fluchtartig rausgerannt und schloss sich uns an.

Ich habe für sie auf dem Parkplatz auf der Gitarre ‚You’re Beautiful‘ gespielt, mit Braut und Bräutigam ganz nach vorn geschoben von der 80-köpfigen Menge“, fuhr Blunt fort. „Dann haben wir Feuer und Wunderkerzen angemacht und ‚Bonfire Heart‘ gespielt, und Braut und Bräutigam hatten ihren ersten Tanz dazu, was wir gefilmt haben, und was jetzt der Höhepunkt des gesamten Videos ist. Tatsächlich hat es aufgehört, mein Promo-Video zu sein, und wurde deren Hochzeitsvideo.“ (Übersetzung von mir, englische Quelle hier auf songfacts.com)

Wer Schwierigkeiten mit dem Text hat, hier ist der Originaltext, und hier ist eine sehr gute deutsche Übersetzung.

Und falls das jemandem noch nicht emotional genug war, hatte ich auch noch die Finalshow von The Voice of Germany (2013) im Angebot, wo James Blunt mit dem großartigen aufgeregten Chris Schummert zusammen „Bonfire Heart“ singt …

… aber die ist inzwischen (Update) leider gesperrt. 😦

 

 

Tag des Ohrwurms: Englishman in New York

Es gibt Lieder, die hört man und hört man und hört man … und hört sie sich über … und nach einer gewissen Zeit hört man sie wieder. Und wieder. Ich jedenfalls. Sting gehört für mich dazu, und einer seiner Klassiker ist Englishman in New York (Text hier, Übersetzung hier), dieses großartige Lied darüber, sich irgendwo fremd zu fühlen und Haltung zu bewahren.

Be yourself, no matter, what they say

(Sei du selbst, egal, was andere sagen) ist eindeutig eines meiner Lieblingsmusikzitate (Allgemeinplätze sind immer viel schöner, wenn sie jemand anders sagt), und

Manners maketh man

(Manieren machen den Menschen aus) musste ich erstmal nachschlagen (na schön, wer jemals in der Schule Shakespeare zu lesen hatte, dem dürfte „maketh“ nicht ganz fremd vorkommen), aber dass es noch älter ist und das Motto zweier Oxford-Colleges, nämlich des Winchester College und des New College, ist (deren Gründer der Zitaturheber, William of Wykeham (1324 – 1404), war), wusste ich auch nicht (mehr). Wobei man „Manners“ nicht mit „Tischmanieren“ gleichsetzen sollte, sondern eher mit „Kinderstube“, „Anstand“, (guten) „Umgangsformen“. Nachvollziehbar, gerade in England.

Für mich schlägt dieses Buch auch immer eine Brücke zu den von mir offen (und gar nicht verschämt ;-)) geliebten Lord-Peter-Wimsey-Krimis von Dorothy Sayers. Hach ja. Müsste ich auch mal wieder lesen, und sei es nur, um ein paar neue Zitate zu entdecken, mit denen Lord Peter seine Sentenzen immer spickt.

 

 

Tag des Ohrwurms: Whenever I Say Your Name

Na schön, dieses Lied stammt von einer CD, die „Heilige Liebe“ („Sacred Love“) betitelt ist, ich sollte mich also vielleicht nicht wundern, dass es sich inbrünstig und intensiv auf der Grenze zwischen Mensch und Himmel bewegt. Man kann es als beides lesen: das absolute Liebeslied, die absolute Verschmelzung und Vergötterung mit dem/des anderen … und die absolute liebende Vereinigung mit dem Höheren. Letzteres allerdings ist heutzutage eher weniger populär, im Christentum fällt es unter „Mystik“, im Islam unter „Sufismus“, im Osten gibt es bestimmt auch viele Namen dafür. Sting nun wiederum, der über viele Tellerränder geschaut hat, traue ich zu, das Lied mit Absicht genau da angesiedelt zu haben.

Whenever the sun refuse to shine, whenever the skies are pouring rain | Whatever I lost I thought was mine whenever I close my eyes in pain | Whenever I kneel to pray, whenever I need to find a way | I’m calling out your name

Wann immer die Sonne sich weigert zu scheinen, wann immer Regen vom Himmel fällt | was immer ich verloren habe, was ich mein glaubte, wann immer ich meine Augen vor Schmerz schließe | Wann immer ich niederknie zum Beten, wann immer ich einen Weg finden muss | rufe ich deinen Namen

(Sting, Whenever I say your name, Text hier, deutsche Übersetzung hier)

Ich habe keine Ahnung, warum sich dieses Lied bei mir zum Ohrwurm entwickelt hat, ich bin nicht der Typ, einen Liebsten derart anzusingen (leider), aber ich habe seit ein, zwei Tagen die großartige Mary J. Blige im Duett mit Sting im Ohr, und zwar die Stellen, wo sie gemeinsam singen, wo sie sich in die Höhen aufschwingt … Gänsehautfaktor.

Kennt ihr das auch mit Ohrwürmern? Wodurch werden sie bei euch ausgelöst?

 

Und weil es so schön ist: das Kontrastprogramm mit der ebenfalls wunderbaren Jo Lawry – ganz anders, nicht weniger gut:

 

Tag des Ohrwurms: Walking in Memphis

Put on my blue suede shoes | And I boarded the plane | Touched down in the land of the Delta Blues | In the middle of the pouring rain |
W.C. Handy | Won’t you look down over me | Yeah, I got a first class ticket | But I’m as blue as a boy can be

(Ich hab mir meine blauen Wildlederschuhe angezogen | und bin in das Flugzeug gestiegen | bin im Land des Delta Blues gelandet | mitten im strömenden Regen |
W.C. Handy, | guck’ jetzt runter zu mir | ich hab zwar ein erster Klasse Ticket | aber ich fühl mich  trotzdem so mies wie es irgendeinem Mann gehen kann)

(aus: Marc Cohn, Walking in Memphis, Originaltext hier, Übersetzung hier)

Lieder, die man liebt, weil sie einen lächeln machen: für mich ist Walking in Memphis eines davon. Es ist so voller Herz und Sehnsucht.

Das Lied beginnt damit, dass der Sänger seine Blue Suede Shoes anzieht. In Memphis, im Land des Delta Blues, angelangt, bittet er W.C. Handy (Trompeter, Bandleader, „Vater des Blues“), ein Auge auf ihn zu haben, und folgt Presleys Geist beginnend in der Union Avenue (wo das berühmte Sun Studio liegt, in dem auch Elvis aufnahm), streift die Beale Street (die „Straße des Blues“), und gelangt schließlich zum Tor von Graceland (Elvis‘ Anwesen, heute eine kitschige Pilgerstätte für Fans).

Man isst Catfish (eine Welsart, auf jeden Fall ein billiger Fisch), und Gospel liegt in der Luft. „Reverend“ Green ist der Sänger und Prediger Al Green. Das „Hollywood“ ist ein kleines Café außerhalb, wo Cohn tatsächlich eine ältere Schwarze namens Muriel traf und ihr einen Abend lang sein Herz ausschüttete und mit ihr sang.

Cohn selbst hat seine Reise nach Memphis als „spirituelles Erwachen“ bezeichnet, als ein „Getauftwerden in die Welt des Blues“ (noch mehr interessante Fakten hier).

Gestern im Auto gehört und aus vollem Hals mitgesungen. Dies ist eines der wenigen Lieder, bei dem ich mir nicht vorstellen kann, dass ich es jemals satt bekomme.

 

 

Tag des Ohrwurms: Take me to Church

My Church offers no absolutions | She tells me, „Worship in the bedroom.“ | The only heaven I’ll be sent to | Is when I’m alone with you—
I was born sick, but I love it | Command me to be well
Aaay Amen. Amen. Amen.

(In meiner Kirche gibt es kein Freisprechen von Sünden | Sie sagt mir „Übe deine Religion im Schlafzimmer aus“ | Der einzige Himmel, in den ich kommen werde | Ist es, mit dir allein zu sein
Ich wurde verdorben geboren, aber ich liebe es | Befiehl mir, wieder gut/gesund zu sein
Amen. Amen. Amen.)

(Hozier, aus: Take me to Church, Songtext hier, sehr gute deutsche Übersetzung hier)

Als Hörer eines öffentlich-rechtlichen Radios bekomme ich fast zwangsweise zumindest einen Teil der Charts mit. Heavy rotation, oft genug echt nervig. Irgendwann war dann auch bei mir der Punkt erreicht, dass ich endgültig angefixt war und das Lied nicht mehr aus dem Kopf bekam. Ach der schon wieder, klingt eigentlich ganz interessant, was ist denn das für ein Typ, was singt der denn eigentlich da?

Oh. Ein Sympath, so viel ist schon mal sicher.
Und was ist das für ein Video?
Oh!
Ach, deswegen sind gerade alle so verrückt nach dem.

Das Video zeigt ein Männerpaar und eine ziemlich beklemmende Jagd auf sie. „Regisseur Brendan Canty nahm hier Ideen Hoziers auf, Menschenfeindlichkeit gegenüber Homosexuellen und anderen nicht der Heteronormativität entsprechenden Menschen, speziell mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Russland, zu thematisieren. In Interviews mit der Irish Times weist Hozier darauf hin, dass der Song selbst sich nicht spezifisch auf homosexuelle Liebe bezieht, sondern allgemein auf (sinnliche und sexuelle) Liebe und die Verwandlung des Selbst in einer Beziehung“ (Quelle: Wikipedia). Hozier selbst erscheint nicht in dem Video.

In diesem ziemlich entspannten Interview gibt Hozier ab 5:45 Auskunft zu „Take me to Church“.

 

 

Tag des Ohrwurms: Oh my love

And oh my love am I loud enough | Can you hear me where you are?

(Oh mein Liebling, bin ich laut genug, kannst du mich dort hören, wo du bist?)

(Rea Garvey, aus: Oh my love, deutsche Übersetzung hier)

 

Dass ich ein Faible für Rea Garvey habe, hatte ich ja schon bereits zugegeben. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass sich eines seiner Lieder bei mir zu einem Ohrwurm entwickeln würde. Nein, nicht das aus der Talkshow, obwohl ich das auch toll finde. Ausgerechnet das über die entfernte Liebe … „Oh my Love“. Was natürlich auch heißt, dass mir die Unstimmigkeiten in den herumgeisternden Lyrics/Übersetzungen auffallen, weshalb ich weiter unten die offizielle (?) Lyrics-Version verlinkt habe. (Ich finde die oben verlinkte deutsche Übersetzung nicht falsch, aber bisschen wenig aussagekräftig, vielleicht mache ich noch eine bessere.)

Die Frau ist Reas jüngste Schwester Margarita (nicht seine Frau) … und auf die Frage, warum er sich entschieden hat, mit einem Mitglied seiner Familie aufzutreten, suche ich noch nach einer Antwort. Wichtig (für mich) ist auf jeden Fall, dass ihre auch meine Stimmlage ist, was den Ohrwurm-Status nur noch befördert, weil ich dadurch ständig quasi automatisch mitsinge. 🙂

Wie auch immer, kommt gut durch den Montag!

 

 

 

Tag des Ohrwurms: Lieder

Wieder mal Ohrwurm-Alarm. Heute ist es Adel Tawil mit seinen „Liedern“, der am Rande meines Hirns rumsingt. Eine großartige Idee, finde ich übrigens, ein persönliches Mixtape als Song rauszubringen …

Und da ich das schon immer mal machen wollte, habe ich den Rest der Liedanspielungen, die ich bisher nicht auf der Reihe hatte, zusammengesucht.

Hier also das Video:

 

 

und hier die Lieder-Liste auf Wikipedia. Anmerken möchte ich, dass sich die Kommentatoren im Netz nicht einig zu sein scheinen, ob „Ich ließ die Sonne nie untergehen“ nun „Don’t let the sun go down on me“ von Elton John oder „I won’t let the sun go down on me“ von Nik Kershaw ist. Meine spontane Idee war letzteres.

Habt einen fröhlichen Tag!