Ein harter Job | abc.etüden

 

Als sie »Schmutzfink« sagt, ignoriere ich sie. Glatt. Ich meine, ich bin ja schon als vieles bezeichnet worden, aber als … äh, Vogel? Das passt nun bestimmt nicht.
Kurz darauf kommt sie mit dem Handtuch angerannt. »Komm mal her, du Schmutzfuß.« Aha? Ich? Sie meint doch mich? Was denn, was denn? Es ist Herbst, da ist es draußen halt bisschen nasser.
Mach schneller, Frau, Füße abputzen nervt!

Blöd nur, dass sie mich nicht in Ruhe lässt, sondern sich vor mir aufbaut und anklagend in Richtung Tisch zeigt. Oh. Jaha, ich muss wohl zugeben, das sind meine Spuren, das war wirklich ich, ich kann es nicht leugnen. Und Überraschung, da steht der Quarkkuchen, der so fabelhaft riecht …
Nein! Ich wollte mich nicht von dem Kuchen bedienen, ich schwör’s, was denkt die denn?! Überhaupt nicht! Da lagen dicke Krümel daneben, die wollte ich mir mopsen. Nur die! Ich bin ein Fellträger, der sich an Deals hält, ich weiß, dass Kuchen anfressen Ärger bringt! So gut ist er nun auch wieder nicht. Und sie ist so anstrengend, wenn sie eingeschnappt ist.
Moment, wo ist der Quarkkuchen denn hin? Der krümelt doch so extrem, sie kann ihn doch nicht so schnell …

Schweigt stille, Genossen! Es ist mein Job, als Wachkatze hier alles im Auge zu haben!

Bestimmt ist er in der Speisekammer, da ist es kühler. Die Tür ist jedenfalls schon mal zu. Mist. Komme ich da überhaupt rein, bevor ihre doofen Freundinnen hier aufschlagen? Hm.
Ich glaube, ich werde mich mal prophylaktisch auf einen Stuhl legen, eine Runde ausruhen und danach einen auf süßes Kätzchen machen. Die Weiber geben mir bestimmt was ab, wenn ich verhungert genug gucke, die haben eh alle keine Ahnung, wie das hier so läuft.

Bis später, Genossen! Wir sprechen uns!

 

abc.etüden 2020 43+44 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 43/44.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Judith mit ihrem Blog Mutiger leben. Sie lauten: Schmutzfink, fabelhaft, mopsen.

Ja, endlich mal wieder eine Kattitüde! 🙂 Wobei ich jedoch zur Ehrenrettung meines Fellträgers erwähnen möchte, dass er keinen Kuchen mag, diese Etüde jedoch auf unsere Kindheitsfamilienkatze zurückgeht, bei der man speziell auf Quarkkuchen achten musste.

 

Schreibeinladung für die Textwochen 43.44.20 | Wortspende von Mutiger leben

Herbstschwemme bei den Etüden! Erst vermehrten sie sich wie die Pilze, dann zogen überall Landvermesser herum und jetzt bewegen wir uns in Richtung Tierwelt – oder doch nicht? Lest selbst! 😀

Auf jeden Fall, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, sind dies die fetten Wochen. Es sind 63 Etüden von 32 Blogs zusammengekommen, das ist großartig (alles über 60 und über 30 ist das). Die Liste führt mit ACHT Etüden Gerhard an, danach folgen mit fünf Christian und mit jeweils vier Sabine, Werner und Kain. Eine neue Mitschreiberin haben wir auch in unserer Runde, herzlich willkommen Trina von Trinas Welt (der ich schon ziemlich lange folge)!

Vielen Dank wie immer an alle, die mitgeschrieben, mitgelesen, gelikt und kommentiert haben! Vielen Dank ebenso speziell an Werner, den Wortspender, der unermüdlich gelesen, gelikt und kommentiert hat, sowie an jede*n, die*der mit durch die teilnehmenden Blogs gegangen ist und kommentiert/diskutiert hat. Ich freue mich über jede*n, der*die Lust dazu hat, man lernt die anderen Blogger*innen besser kennen und rückt ein bisschen näher zusammen, und sei es nur virtuell, ist doch egal. Social Distancing haben wir im Alltag schon genug.

Wie immer bitte ich euch, die Liste zu kontrollieren, ob jede eurer Etüden dort verzeichnet ist oder ob euch sonst was komisch vorkommt – manchmal übersehe ich was, auch wenn ich beim Listenerstellen eigentlich wie ein Luchs aufpasse. Ich trage gerne nach, wenn irgendwas nicht stimmt, ihr wisst das, es ist keine böse Absicht.
Bereit für die Liste? Dann los.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

Melina auf Innen-Reise-Wege: hier
Ulrike auf Blaupause7: hier und hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier
Jane auf Blood, Tears, Gold & Minds: hier und hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Maren auf Ich lache mich gesund: hier und hier
Puzzleblume auf Puzzle: hier und hier
Tanja auf Stachelbeermond: hier, hier und hier
Wortman auf Wortman: hier
Christian auf Wortverdreher: hier, hier, hier, hier und hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier, hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier, hier, hier und hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier, hier, hier und hier
Donka auf onlybatscanhang: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier und hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier, hier und hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Trina auf Trinas Welt: hier
Martina auf Und sonst so?: hier, hier und hier
Ellen auf nellindreams: hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier
René auf Berlin. Autor. BerlinAutor: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Fraggle auf Modern Wolfare: hier und hier
Marion auf Findesatz: hier
Doro auf DORO | ART: hier
Lea auf kommunikatz: hier
Carmen aus der Wortwabe: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier

Nachzügler:
Veronika auf vro jongliert: hier

Die Wörter für die Textwochen 43/44 des Schreibjahres 2020 stiftete zum ersten Mal Judith mit ihrem Blog Mutiger leben. Sie lauten:

Schmutzfink
fabelhaft
mopsen.

 

Selbstverständlich gilt jetzt wieder der übliche öde, blöde Etüden-Disclaimer: Die Headline für die Etüden heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Eventuelle Inhaltshinweise (Triggerwarnungen) und die Überschrift zählen NICHT zum Text. Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright. Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten Wörter gibt es am 1. November. Habt weiterhin ein schönes Wochenende!

 

abc.etüden 2020 43+44 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

abc.etüden 2020 43+44 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

W2 – Ehrenrettung ;-) | abc.etüden

Ihr erinnert euch: der scheinbar unbeschilderte Wanderweg? Ich musste da ein zweites Mal hin und der Sache auf den Grund gehen. Und, Überraschung: Es war mein Fehler! 😉

Nein, es ist nicht so, dass wir Tomaten auf den Augen gehabt hätten. Die Tücke liegt im Detail. Die Tourbeschreibung behauptet: „Tour ist vollständig beschildert/markiert.“ Aha?! Wer lesen kann, hat Vorteile! Wenn man die häufig auftauchenden und durchaus auch mit verschiedenen Buchstabenkombinationen versehenen (keine davon „W2“-ähnlich) handgepinselten gelben Pfeile als besagte Markierung begreift, dann kommt man anhand dieser Pfeile hervorragend durch den Wald und fühlt sich mitnichten in der Wildnis ausgesetzt. Wir sind also beim ersten Mal schlicht zu früh nach Osten abgebogen, was ich im Nachhinein vermutet hatte. Beim zweiten Mal bin ich die Schleifen des Weges alle fröhlich entlanggetrottet und entdeckte nicht nur (vereinzelt) Schilder, sondern stellte auch fest, dass wir den Weg sogar wiedergefunden und begangen, dem Frieden jedoch nicht getraut hatten und schließlich kurz vor knapp endgültig falsch abgebogen waren, um aus dem Wald zu gelangen. Okay, was solls, alles gut.

Das Einzige, was mich ernsthaft wundert, ist die Routeneinstufung als „familienfreundlich“, die Unbedarfte (wie mich) zu falschen Schlüssen verleiten könnte. Ich habe ein junges Paar am Hang getroffen: Er schleppte ein Kleinstkind, sie schob in ultimativer Körperschräglage den dazugehörigen Buggy über Wurzel und Stein nach oben und wirkte nicht wirklich glücklich. Ein undankbarer Job, freundlich formuliert.
Zudem (weit weniger witzig) hatte ich zuvor dabei geholfen, eine Krankenwagenbesatzung in den Wald zu lotsen*, wo eine Elektrorollstuhlfahrerin (mit Mann) unterwegs gewesen und umgekippt war. WTF? Rollstuhl? Hier? Und ich als Wandereinsteiger halte (teilweise) Wanderstiefel für nicht unangebracht? Hm. Ich nenne das Diskrepanz.

Ein Blick auf die Tourbeschreibung offenbart: „Keine Höhenangaben verfügbar.“ Nun. Endmoränengebiet, ich hatte es bereits erwähnt. Ob die noch Landvermesser brauchen? Ich kenne mich jedenfalls jetzt aus.

 

abc.etüden 2020 41+42 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Sachetüde für die abc.etüden, Wochen 41/42.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Werner mit seinem Blog Mit Worten Gedanken horten. Sie lauten: Landvermesser, undankbar, aussetzen.

 

* Die Geschichte ist zu lang für die Etüde, daher hier die Ergänzung/Erklärung: Ich wurde in der Nähe des Heidefriedhofs von einem Mountainbiker aufgehalten, der auf ein Paar getroffen war, von dem die Frau im Elektrorollstuhl saß und mit diesem auf dem Weg aufgrund einer Wurzel umgekippt war. Er sagte, dass sie zwar wieder im Rollstuhl säße und sich in unsere Richtung bewege, jedoch aber schlimme Schmerzen habe und wohl ins Krankenhaus müsse. Er sei dabei, einen Krankenwagen hierher zu lotsen, ob ich helfen würde? Ich war dabei, als er mit der Leitstelle telefonierte und ihnen beschrieb, was er wusste und wohin sie kommen sollten, und er bat mich, zur Straße zurückzugehen und die anrückenden Rettungskräfte zur richtigen Stelle zu schicken.

(Ich kann nicht beurteilen, wie jenes Paar mit dem Elektrorollstuhl auf diesen Weg geraten ist, ich habe nicht mit ihnen gesprochen. Vom Weg abgekommen? Kräfte und Wegbeschaffenheit falsch eingeschätzt? Einfach blauäugig gewesen? Ich weiß es nicht, aber ich habe festgestellt, dass jeder Weg dieser W-Reihe, auf dem ich bisher mehr als ein paar Hundert Meter gegangen bin, sowohl eine sehr einfache wie auch eine anspruchsvolle Bodenbeschaffenheit aufwies, die ich niemandem zumuten würde, der auf fremde Hilfe angewiesen ist.)

Als die Rettungskräfte dann mit voller Kavallerie anrückten, waren glücklicherweise die Verunfallte plus Mann plus Mountainbiker bereits fast auf festem Boden. Er bedankte sich bei mir, dass ich geblieben sei. Ich sagte: Kein Problem, ist doch selbstverständlich, würde mir was passieren, würde ich auch wollen, dass mir jemand hilft. Er nickte, und wir gingen/radelten unserer Wege, jetzt dann wirklich.

Mir geht das nach. Ich fahre an den Straßenrand, wenn ich die Sirene eines Krankenwagens höre, denn schließlich könnte auch ich es sein, die drinliegt, oder jemand, der*die mir nahesteht. Und dann höre oder lese ich von Fällen, wo bei abgestellten Notarztwagen die Radmuttern gelockert werden etc. Von Notärzten und Sanitätern, die angegriffen werden, wenn sie ihrem Job nachgehen und zu helfen versuchen. Keine Einzelfälle.
Und dann … verstehe ich die Welt nicht mehr.

 

 

 

Schreibeinladung für die Textwochen 41.42.20 | Wortspende von Werner Kastens

Da es theoretisch schon Jahresstatistiken geben könnte, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, könnte man sicherlich daraus ersehen, dass der Zuspruch zu den Etüden im Herbst meist hoch ist. Das freut mich und überrascht mich dennoch immer wieder gleichermaßen – es sind über 60 Etüden zusammengekommen, dass kann nicht daran liegen, dass Deutschland gestern Feiertag hatte!

Auch heute freue ich mich wieder, zwei neue Mitschreiber begrüßen zu dürfen: Maren vom Blog Ich lache mich gesund und Wortman von Wortman. Euch ein herzliches Willkommen bei den Etüdenverrückten, kommt auch bei uns anderen vorbei, nicht nur bei denen, die ihr eh schon kennt … 😉

Es sind 66 Etüden von 33 Blogs zusammengekommen, das ist einfach nur toll. Die Liste führen mit jeweils sechs(!) Etüden Puzzleblume und Gerhard an, danach folgen mit jeweils drei Lea, Ulrike, Sabine, Werner und Kain.

Vielen Dank wie immer an alle, die mitgeschrieben, mitgelesen, gelikt und kommentiert haben! Vielen Dank ebenso speziell an Lea, die Wortspenderin, sowie an jede*n, die*der mit durch die teilnehmenden Blogs gegangen ist und kommentiert/diskutiert hat.

Wie immer bitte ich euch, die Liste zu kontrollieren, ob jede eurer Etüden dort verzeichnet ist oder ob euch sonst was komisch vorkommt. Ich war ein paar Tage weitgehend off und raus aus meiner Alltagsspur, da können sich wirklich Fehler eingeschlichen haben. Ich trage gerne nach, wenn irgendwas nicht stimmt, ihr wisst das, es ist keine böse Absicht.
Bereit für die Liste? Dann los.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

Melina auf Innen-Reise-Wege: hier
Jane auf Blood, Tears, Gold & Minds: hier und hier
Lea auf kommunikatz: hier, hier und hier
Puzzleblume auf Puzzle: hier, hier, hier, hier, hier und hier
Tanja auf Stachelbeermond: hier
Ulrike auf Blaupause7: hier, hier und hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier, hier, hier, hier, hier und hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier, hier und hier
Yvonne von umgeBUCHt: hier und hier
Christian auf Wortverdreher: hier, hier, hier, hier und hier
Anna von Eulenschwinge: hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Maren auf Ich lache mich gesund: hier
Doro auf DORO | ART: hier
Fraggle auf Modern Wolfare: hier und hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Olpo Olponator auf olpo run: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier, hier und hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Ellen auf nellindreams: hier, hier und hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier und hier
Donka auf onlybatscanhang: hier
Wortman auf Wortman: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Sofie auf Sofies viele Welten: hier
Der Wortschmied in der Wortschmiede: hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier und hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier
Marion auf Findesatz: hier

Die Wörter für die Textwochen 41/42 des Schreibjahres 2020 stiftete Werner mit seinem Blog Mit Worten Gedanken horten. Sie lauten:

Landvermesser
undankbar
aussetzen
.

 

Auf eure Ideen zu „Landvermesser“ bin ich schon sehr gespannt, muss ich gestehen. Aber warum nicht mal eine kleine Herausforderung?

Selbstverständlich gilt jetzt wieder der übliche öde, blöde Etüden-Disclaimer: Die Headline für die Etüden heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Eventuelle Inhaltshinweise (Triggerwarnungen) und die Überschrift zählen NICHT zum Text. Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright. Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten Wörter gibt es am 18. Oktober. Habt weiterhin ein schönes Wochenende!

Und herzlichen Dank all jenen, die in den letzten Tagen ihr Wissen zum neuen bzw. zum Auffinden des alten („klassischen“) Editors geteilt haben! Wie ihr alle hätte ich meine Einträge auch mit dem neuen irgendwie hinbekommen, aber ich hab es doch gern, wenn jedes Wort so sitzt, wie ich das möchte, und ich weiß, bei Formatierung liegt die Tücke extrem im Detail … danke!

 

abc.etüden 2020 41+42 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, hier und hier, bearbeitet von mir
abc.etüden 2020 41+42 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

 

Pasta mit Pilzen | abc.etüden

Er warf einen Blick in die Pfanne. »Iiiih, nicht schon wieder Pilze! Sind wir jetzt schon so arm, dass es nichts anderes mehr zu essen gibt?«

Dazu hätte es einiges zu erwidern gegeben, aber sie schwieg. Der Kühlschrank knallte zu, und ihr Bruder ließ sich auf seinen Platz am Küchentisch fallen.

»Du weißt doch, dass ich Pilze nicht mag!«

Sie wollte ja mit aller Macht schweigen, aber als sie sah, wie gierig er den Erdbeerjoghurt in sich hineinschlang, hielt sie es nicht mehr aus.

»Und dann isst du Schimmelpilze?«

»Was? Bist du bescheuert?«

»Schau mal auf das Glas. Da steht ›Aroma‹ drauf. Erdbeeraroma. Das erzeugt man mithilfe von Schimmelpilzen. Unter anderem auch, weil da ja kaum Erdbeeren drin sind, nur so ein Matsch.«

»Nee.« Er schob das halb volle Glas angewidert von sich.

»Doch. Ich kann nichts dafür, dass du in Bio lieber schläfst oder auf dem Handy daddelst. Und dass du nichts dazu beitragen willst, um Mama die Sache leichter zu machen, finde ich echt traurig. Glaubst du echt, ich habe Lust, nach der Schule noch über die Felder zu laufen?«

Die Wahrheit war, dass er überhaupt nicht nachgedacht hatte. Seit Papa ausgezogen war, war alles anders, und er trug schwer daran. Unbestritten war aber seine Schwester die Intelligenzbestie der Familie, die ganz sicher ein Einser-Abi machen würde. Wenn sie also sagte, dass im Joghurt Schimmelpilze waren …

»Auf dem Camembert, das sind aber auch Schimmelpilze!«

»Ja, Edelschimmel. Ich hab nicht gesagt, dass das gefährlich ist.«

»Ach, du bist doof.« Er ging zur Tür.

»Bist du zum Abendessen da? Es gibt Pasta mit Pilzen und Speck.«

»Klar. Bin in meinem Zimmer.«

Die Tür wurde lautstark ins Schloss gezogen. Sie sah ihm nach und schüttelte den Kopf. Dann griff sie nach seinem Joghurtglas und löffelte genüsslich den Rest aus.

 

abc.etüden 2020 39+40 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 39/40.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal vom Blog kommunikatz, danke dir, Lea! Sie lauten: Pilze, traurig, schlafen.

He, ich darf auch mal spät sein! Immerhin, nachdem ich schon dachte, mir würde gar nichts mehr einfallen …

 

 

Schreibeinladung für die Textwochen 39.40.20 | Wortspende von kommunikatz

Es kam mir wirklich so vor, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, als ob viele von euch auf das Ende der Sommerpause der Etüden gewartet hätten. Danke euch, ich fand den Zuspruch ausgesprochen rege und freue mich jedes Mal aufs Neue.

Die Adventüden sind übrigens jetzt komplett. Braucht noch jemand eine Rückmeldung von mir?

Ebenfalls freue ich mich auch, VIER neue Mitschreiber in der Runde begrüßen zu dürfen (so viele hatten wir auf ein Mal schon länger nicht mehr): Christian vom Blog Wortverdreher (jetzt auch bei den „offiziellen“ Etüden, hallo, Christian), Doro von DORO | ART, Geschichtenweise aus der Schreibnische und der Wortschmied aus der Wortschmiede. Euch allen ein herzliches Willkommen bei den Etüdenverrückten, kommt bei uns vorbei, setzt euch an die Blogfeuer, wir mögen Besuch …

Es sind 55 Etüden von 30 teilnehmenden Blogs zusammengekommen, das ist für den Neueinstieg nach der Sommerpause richtig, richtig gut. Olpos Etüdenkommentare sind „außer Obligo“, aber ich habe ihn als Beitragenden mitgezählt. (Und wer fragt, warum ich ihm die Extrawurst brate: Weil es leicht ist, die Klappe zu halten und einfach nichts zu schreiben, wenn man mit den Wörtern nicht kann, er hingegen was tut, auch wenn das für manche vielleicht unter „intelligent rumnerven“ fällt 😉 )
Die Liste führen jedenfalls mit jeweils 5 Etüden Fraggle und Gerhard an, gefolgt von Werner mit 4 Etüden. Hey, Männer! Extra-Lob! 😀

Vielen Dank wie immer an alle, die mitgeschrieben, mitgelesen, gelikt und kommentiert haben! Vielen Dank ebenso an jede*n, die*der mit mir durch die teilnehmenden Blogs gegangen ist und kommentiert/diskutiert hat.

Wie immer bitte ich euch, die Liste zu kontrollieren, ob jede eurer Etüden dort verzeichnet ist oder ob euch sonst was komisch vorkommt. Ich trage gerne nach, wenn irgendwas nicht stimmt.
Bereit für die Liste? Dann los.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

Corly in Corlys Lesewelt: hier und hier
Ulrike auf Blaupause7: hier
Melina auf Innen-Reise-Wege: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier, hier, hier und hier
Lea auf kommunikatz: hier und hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier, hier und hier
Puzzleblume auf Puzzle: hier, hier und hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier, hier, hier, hier und hier
Ulli aus dem Café Weltenall: hier und hier
Christian auf Wortverdreher: hier
Fraggle auf Modern Wolfare: hier, hier, hier, hier und hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier, hier und hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier
Tanja auf Stachelbeermond: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier und hier
Ellen auf nellindreams: hier
Geschichtenweise auf Schreibnische: hier und hier
Doro auf DORO | ART: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Donka auf onlybatscanhang: hier
Yvonne von umgeBUCHt: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier
Der Wortschmied in der Wortschmiede: hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier

Olpo Olponator außer Obligo („eine leise Form des Protestes zwar, aber nicht kontraproduktiv“): hier, hier und hier

Nachzügler:
Marion auf Findesatz: hier

Die Wörter für die Textwochen 39/40 des Schreibjahres 2020 stiftete Lea mit ihrem Blog kommunikatz. Sie lauten:

Pilze
traurig
schlafen.

 

Selbstverständlich gilt jetzt wieder der übliche öde, blöde Etüden-Disclaimer: Die Headline für die Etüden heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Eventuelle Inhaltshinweise (Triggerwarnungen) und die Überschrift zählen NICHT zum Text. Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright. Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten Wörter gibt es am 04. Oktober. Habt weiterhin ein schönes Wochenende!

 

abc.etüden 2020 39+40 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

abc.etüden 2020 39+40 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Engelchen greift ein | abc.etüden

 

Er hasste sie mit Inbrunst, und das wollte etwas heißen, denn eigentlich war seine Welt behütet und Hass ein zu großes Wort für ihn. Er fand, dass ihr Geruch zwischen Tod und Chemie schwankte, was ihm zusätzlich Kopfweh verursachte. Da aber SIE so begeistert von ihr war, wurde ihm klar, dass er SIE vor dieser Bedrohung beschützen musste.

Ohne Rücksicht auf Verluste.

Und es musste sein, solange SIE noch keinen Verdacht geschöpft hatte und er sich noch frei bewegen konnte. Er schlief drei Tage lang schlecht und geisterte durch das Haus, aber dann hatte er die zündende Idee und wusste, was seine Aufgabe war.

Frühmorgens schnappte er sie sich, zog sie hinter sich her nach draußen über den Rasen und in das Gebüsch. Was er dort mit ihr tat, sah keiner; und als SIE erwachte, war längst wieder alles wie vorher. Scheinbar.

»Engelchen«, rief SIE nach ihm wie üblich, »Engelchen, mein Schatz, wo bist du?«, und er beeilte sich, war glücklich, zu IHR zu kommen; aber als SIE gewahrte, dass sie verschwunden war, war der schöne Frieden schnell vorbei. Es wurde auch nicht besser, als SIE sie nirgends entdecken konnte. Natürlich stellte er sich dumm, als er nach ihrem Verbleib gefragt wurde, lediglich als SIE den Verdacht äußerte, dass er sich vielleicht nicht besonders engelhaft verhalten hätte, musste er niesen, schämte sich und ging betreten weg.

Sie tauchte nicht mehr auf, und er dachte schon, SIE hätte sie vergessen.

Bis zu jenem Tag, an dem SIE die Brombeerhecke im Garten aberntete, stolperte und in das Kaninchenloch trat, in dem Engelchen, der Rauhaardackel des Hauses, die teure blonde Echtlanghaarperücke seines Frauchens vergraben hatte.

 

abc.etüden 2020 37+38 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 37/38.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal aus der Feder des Etüdenerfinders Ludwig Zeidler, danke dir, Ludwig! Sie lauten: Idee, engelhaft, vergraben.

Ich bekomme momentan nichts Tiefgründiges hin, aber immerhin so was.
Diese Idee hier ist entstanden nach dem Beobachten eines Dackels, der so ziemlich alles über die Wiese zerrte, was nicht niet- und nagelfest war und von den dazugehörigen Kindern nicht gerettet werden konnte … 😉
Nein, Katzen tun so was nicht. Die lassen tun.

 

Ist da jemand | abc.etüden

 

»Na, Schnecke, alles okay?«

Seine Stimme reißt sie aus ihren trüben Gedanken. »Klar!«, beteuert sie mit Nachdruck, versteckt sich hinter ihrem engelhaftesten Lächeln und starrt ihn an. Ein fast unfehlbares Mittel, in Ruhe gelassen zu werden, wenn sie es einigermaßen durchhält.

Klappt bei diesem hier nicht. Er kennt sie zu lange.

»Schon gut, gib dir keine Mühe«, brummt er und lässt sich neben sie auf die Parkbank fallen. »Hätte ja sein können.«

Sie schweigt und schaut stur geradeaus. Normalerweise hätte sie jetzt auf dem Handy was gecheckt, aber nicht mal das will sie heute. Sie merkt, dass er sie ab und zu von der Seite ansieht. Er macht sich Sorgen.

»Hör mal, das ist ja nicht auszuhalten, so gesprächig bist du«, sagt er irgendwann. »Ich hab ’ne Idee: Komm mit, wir vergraben uns vor dem Fernseher, ziehen uns irgendwelchen Mist rein und saufen uns einen an. Ich schmeiß ’ne Runde Pizza.«

»Ich will Eis«, sagt sie.

»Kriegst du. Wir gehen beim Laden vorbei.« Er seufzt. »Liebeskummer? Familienpackung?«

Sie will nicken, unterdrückt es und zuckt stattdessen mit den Schultern. »Auch. Ach, alles.«

»Dann los.« Er steht auf, hält ihr die Hand hin und zieht sie hoch. Sie lässt es geschehen. »Kenne ich ihn? Einer aus der Clique? Wenn ich jemandem die Fresse polieren oder in Grund und Boden stampfen soll, sagst du Bescheid, okay?«

Sie kann nicht anders, sie muss lächeln. »Mach ich. Ist mit der Tussi von neulich was gelaufen?«

Er schüttelt den Kopf.

»Hätte ich dir da schon sagen können.«

»Halt die Klappe.«

»Weibliche Intuition.« Außerdem wäre ihr einzigartiger großer Bruder für DIE viel zu gut gewesen. Bestimmt.

Er legt seinen Arm um ihre Schultern, sie hängt den Daumen in eine seiner Gürtelschlaufen und schaut zu ihm auf. Er grinst sie an. Gemeinsam trotten sie davon.

 

abc.etüden 2020 37+38 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 37/38.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal aus der Feder des Etüdenerfinders Ludwig Zeidler, danke dir, Ludwig! Sie lauten: Idee, engelhaft, vergraben.

 

Song zur Etüde: Adel Tawil – Ist da jemand

 

 

Zum Songtext bei songtexte.com

 

 

Schreibeinladung für die Textwochen 37.38.20 | Wortspende von Ludwig Zeidler

Ich starre auf den Kalender, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen: Der Sommer ist ja so was von rum, wir sprechen nach wie vor von Corona, in den Läden liegen die Lebkuchen und ich zähle schon die Termine, bis die Adventüden anfangen (fehlt nur noch (nicht!) „Last Christmas“). Außer dem Etüdenerfinder, mit dessen Wörtern ich wieder mal die Saison eröffne, sind es noch 5 Termine. Das ist … überschaubar. Und dann ist auch schon der 1. Advent, zu dem wir mit den diesjährigen Adventüden loslegen.

Los gehts also mit den Vorreden.

Adventüden. Es sind, Stand heute, bisher 22 bei mir eingetroffen, eine weitere ist mir hoch und heilig zugesichert, um die mache ich mir keine Sorgen, aber ein paar Leute, die auf der Liste stehen, haben noch nicht gebrüllt. Viele Etüden sind dieses Jahr deutlich nachdenklicher ausgefallen, und Käsekuchen, Wunschpunsch und die Kuscheldecke stehen echt hoch im Kurs! (Ulrike Blaupause, du hattest mir eine Etüde geschickt und ich habe dir darauf geantwortet (Anfang August), hast du meine Mail eigentlich nicht gefunden (oder ich deine Antwortmail nicht)? Deine Etüde ist jedenfalls noch offen. Sollte jemand mir seine*ihre Etüde geschickt und keine Antwort bekommen haben: SORRY! Bitte meldet euch noch mal!) Ihr anderen auf der Liste: JETZT!!!! Da ich mit den Adventüden am 1. Advent anfangen möchte, der dieses Jahr auf den 29. November fällt, brauche ich 26 Etüden. Und sollten mehr eintrudeln, als eigentlich Tage frei sind, belege ich die Adventssonntage doppelt.

Etüdensommerpausenintermezzo. Die Liste von „7 aus 12“ gab es hier. Wenn ich mich nicht schwer irre (korrigiert mich bitte), ist nur noch eins hinzugekommen: Tanja auf Stachelbeermond: hier
Die Liste der Alphabete, um die es einige Missverständnisse gab, weshalb ich mich entschieden habe, ALLE Einreichungen aufzulisten, umfasst auch den Hinweis auf Werners „Beitexte“ zu seinem Wildwest-Thema. Ich darf sie zwar auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin nicht mitzählen (hätte ich eh nicht), aber sie aufzuführen kann er mir nicht verwehren. Freut mich sehr, Werner, vielen Dank dafür!
Unabhängig davon führt Judith die Liste mit 4 Alphabeten an – mein herzliches Wow!, immer noch.

Olpo Olponator auf olpo run: hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier und hier
Ulrike auf Blaupause7: hier und hier
Judith auf Mutiger leben: hier, hier, hier und hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier und hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier und hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Werners Ergänzungen zum Thema Wilder Westen: hier, hier, hier und hier
Christian auf wortverdreher: hier
Ellen auf nellindreams: hier und hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier
fraggle auf Modern Wolfare: hier
Yvonne von umgeBUCHt: hier
Anja auf Annuschkas Northern Star: hier
Natalie vom Fundevogelnest: hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier und hier

Wie immer bitte ich euch, die Liste zu kontrollieren, ob jedes eurer Alphabete dort verzeichnet ist oder ob euch sonst was komisch vorkommt. Ich trage gerne nach, wenn irgendwas nicht stimmt.

Danke an alle, die Lust hatten, die Herausforderung anzunehmen und sich den Kopf zerbrochen haben! Der kreative Teil meines Hirns befand sich diesen Sommer leider weitgehend im Blackout-Modus, ich weiß zwar, woran es liegt und hadere auch mit mir, aber wenn ich mich nicht überlistet bekomme, dann geht es halt nicht, und so fehlen alle Texte, die ich eigentlich vorhatte zu schreiben. Immerhin ist die Adventüde fertig.

Etüden. Die Wörter für die Textwochen 37/38 des Schreibjahres 2020 spendete uns Ludwig Zeidler, der Etüdenerfinder höchstselbst. Sie lauten:

Idee
engelhaft
vergraben.

 

Selbstverständlich gilt auch wieder der übliche öde, blöde Etüden-Disclaimer: Die Headline für die Etüden heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Eventuelle Inhaltshinweise (Triggerwarnungen) und die Überschrift zählen NICHT zum Text. Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright. Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten regulären Wörter gibt es am 20. September. Habt weiterhin ein schönes Wochenende!

 

abc.etüden 2020 37+38 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

abc.etüden 2020 37+38 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

 

Alphabet | Etüdensommerpausenintermezzo III-2020

Ich bin müde, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, auch bisschen blogmüde. Mit äußerer Ruhe sieht es zwar momentan ganz gut aus, aber um meine innere Ruhe war es die letzte Zeit nicht so besonders bestellt – ich schaue, dass ich die freien Stunden des Tages irgendwie herumbekomme, muss höllisch aufpassen, dass nicht alle guten Vorsätze den Bach runtergehen und habe null Lust, irgendwie kreativ zu werden. (Nein, ich hätte die Challenge nicht lieber gelassen, aber … hm. Keine Sorge: Wird schon besser. Aber das kann man unterstützen oder behindern, und ich gebe mir Mühe, Letzteres zu vermeiden.)
Null Bock auf Schreiben ärgert mich aber dann doch, so nötig wie es ist, dass ich mir endlich mal wieder (zum Beispiel) Zeit zum Lesen nehme. Ich bemerke nämlich deutlich, dass sich in meinem Hinterkopf doch noch ein „7 aus 12“-Text aus dem Nebel formt. Und auch die Idee für die Adventüde kratzt schon und bittet um Einlass.

Demzufolge habe ich kraft souveräner Willkür beschlossen, dass die Zeit für mögliche „7 aus 12“-Texte weiterläuft. Wer also noch will, wer noch mal will: bitte schön, liebend gern! Gern hier oder drüben verlinken, ich suche sie mir dann zusammen.
Und weil wir gerade dabei sind: Hier kommt also erst mal der Zwischenstand der bisher eingegangenen „7 aus 12“-Texte. Die Liste führt Werner mit unglaublichen 3 Texten an, Ellen, Ulrike und Judith glänzen jeweils mit 2 Texten. Und ich begrüße hier auch noch mal einen Neuankömmling: Christian vom Blog wortverdreher, willkommen bei den Etüden bzw. beim Etüdensommerpausenintermezzo, schön, dass du uns gefunden hast! 🙂

Sagt bitte wie immer Bescheid, falls ihr euch oder jemanden vermisst. Und danke schön fürs Mitschreiben an alle!

Corly in Corlys Lesewelt: hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Ellen auf nellindreams: hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Ulrike auf Blaupause7: hier und hier
Olpo Olponator auf olpo run: hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier
Carmen in der Wortwabe: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
René auf „Wer lesen kann, liest hier. Über Berlin“ – Der BerlinAutor: hier
Christian auf wortverdreher: hier
Yvonne auf umgeBUCHt: hier
Natalie vom Fundevogelnest: hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier
Puzzleblume auf Puzzle: hier

Und ich entschuldige mich explizit bei denen, die sich beeilt haben, ihren Text noch „just in time“ unterzubringen. Sorry, vor drei Wochen war mir das noch überhaupt nicht klar, dass ich selbst in Schwierigkeiten geraten könnte.

 

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – Alphabet | 365tageasatzadayAlphabet ohne Oberthema | Quelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

Was hat es nun mit dem „Alphabet“ auf sich? Die Idee ist nicht neu, ich greife sie hier von Jutta Reichelt auf, die sie in „F wie fiktiv! Alphabete als Schreibanregung“ vorgestellt hat.
Also, erstens: Ihr sucht euch ein Oberthema. Nehmen wir beispielsweise „Garten“. Dann sucht ihr euch zweitens euer Alphabet zusammen, das aus Begriffen bestehen sollte, die (für euch!) etwas mit „Garten“ zu tun haben: etwa B wie Blumen, G wie gießen, H wie Hecke, R wie Rasen, U wie Unkraut, P wie Party, N wie Nachbar … Und dann schreibt ihr drittens je nach Lust einen oder mehrere erklärende/illustrierende Sätze oder kleine Geschichtchen zu den Begriffen, ich fabuliere jetzt mal rum: Welche Blumen ihr pflanzt und warum, warum das Gießen die schönste Stunde des Tages/die reine Pest ist, warum eure H wie Hecke so hoch ist, dass N wie Nachbar nicht rüberschauen kann, wenn ihr P wie Party macht etc. Oder vielleicht ist ja auch alles ganz anders … 😉
Im Prinzip okay? Dann los. Falls nicht, dann fragt. Länge ist egal, es ist ja Intermezzo-Zeit. Ich habe jetzt für die Begriffe fast nur Hauptwörter gewählt, das ist Zufall, erlaubt ist, was für euch passt, und was nicht passt, wird passend gemacht.

Update: Um Missverständnisse auszuräumen, zitiere ich noch mal den Kommentar von Puzzleblume (siehe unten): „Verstehe ich es richtig, dass jeder sich ein ihm genehmes, beliebiges Haupthema suchen darf, um dazu sein persönliches Stichwort-ABC mit 26 innerhalb des Themas frei gewählten Wörtern zusammenzustellen?“ Jawohl, genau so ist das gedacht. Und diese frei gewählten Wörter können jede beliebige Wortart haben, ihr seid also nicht auf Hauptwörter beschränkt, obwohl das das ist, was mir immer als Erstes einfällt. Dafür MÜSSEN es auch alle 26 sein.
Update (03.08.): Ja, ich hatte mir eigentlich gedacht, dass aus dem Alphabet so eine Art „Lexikoneinträge“ erwachsen würden – euer persönliches Lexikon. Aber nachdem immer mehr Mitschreibende aus ihren 26 Begriffen eine Art Fließtext gießen, lese ich das gespannt und freudig und denke mir: Macht doch, was ihr wollt. Hauptsache, ihr verlinkt eure Texte hierher, damit wir anderen gucken kommen können.

 

Zeit für Alphabete und „7 aus 12“-Texte: Bis die regulären Etüden wieder starten, und das ist am 6. September 2020.
Länge: komplett egal

 

ADVENTÜDEN: Bisher sind erfreuliche 8 Texte da und 15 weitere sind versprochen. Danke an alle, deren Texte ich bereits habe! Es wäre nett, wenn bald noch ein paar mehr bei mir eintrudeln würden.

 

Natürlich habe ich für die Alphabete wieder (zwei) Illustrationen gebastelt, die verwendet werden können, aber nicht müssen. Viel Spaß euch und weiterhin einen guten Sommer!

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – Alphabet | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – Alphabet | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

7 aus 12 | Etüdensommerpausenintermezzo II-2020

Liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, vielen Dank für eure Wortspenden! Die Etüden gehen in die wohlverdiente Sommerfrische (zumindest hier in Hamburg ist es gerade reichlich frisch) und wir widmen uns den Etüdensommerpausenintermezzoaufgaben. Plural? Ja, Plural, in drei Wochen geht es weiter.

Heute aber möchte ich euch wieder mal dazu aufrufen, eine Geschichte bzw. einen Text zu schreiben.
LÄNGE: egal.
ORT UND ZEIT: egal.
ABER: Es gibt zwei Bedingungen.

  1. Ihr sucht euch aus der folgenden Liste (mindestens) 7 von den 12 Wörtern aus (mehr geht immer), und baut die ein.
  2. #stayathome, #supportyournachbarschaft etc.: Wenigstens ein Teil eurer Geschichte spielt an einem echten (öffentlichen) Ort, den man wiedererkennen kann, den ihr gut kennt. Damit hatte ich ursprünglich zwar im engeren Sinne euren Wohnort gemeint, aber das will bestimmt nicht jede*r und es wohnt ja auch nicht jede*r in einer größeren Stadt. Ich weiß nicht, wie ihr das am besten löst. Die Idee ist jedenfalls, dass jemand, der eure Geschichte liest, an diesen Ort kommt, sich umschaut und denkt: Aha, ich erkenne das Setting wieder. Und ich würde ziemlich gern mit euch durch – keine Ahnung – Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, Frankfurt, Hannover, Freiburg, Wien etc. … irgendeine Strandpromenade eines Kaffs an Nord-, Ost-, Boden-, Neusiedler See 😉 oder Adria 😉 laufen …

Die Worte, die die Ziehung ausgespuckt hat, sind in alphabetischer Reihenfolge (und oh, eins vom Etüdenerfinder ist auch drin, danke, Ludwig):

Blaupause
Diätwahn
Herzschmerz
Kantine
Kommentar
Ohrenkneifer
Sahnewölkchen
Stoppelfeld
Strandkorb
Vulkan
Windjammer
Zwischentöne

 

Zeit: Ihr habt 3 Wochen. Anfang August, (am So., den 02.08.) komme ich mit etwas anderem um die Ecke.

Wie immer gilt: Bitte hierher verlinken und/oder kommentieren, ich mache die übliche Liste und bin schon SO gespannt, was euch so einfällt … ich freue mich! Viel Spaß beim Aussuchen und Schreiben!!!!!

Ich habe wieder ein paar Illustrationen gebastelt, die ihr gern verwenden dürft, aber nicht müsst. Alles wie immer also.

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – 7 aus 12 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – 7 aus 12 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – 7 aus 12 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

 

Adventüden | Etüdensommerpausenintermezzo I-2020

Jetzt geht’s loooos! Jetzt geht’s loohoos! Die Etüden machen Sommerpause, bei einigen von euch ist es über 30 °C heiß, bei anderen (wie bei mir) zeigt das Thermometer gerade mal die Hälfte … ist das nicht eine tolle Gelegenheit, eine spätherbstliche/winterliche/weihnachtliche Etüde zu schreiben? Ich spreche natürlich von den Adventüden, dem Etüden-Adventskalender, der letztes Jahr allgemein so gut angekommen ist, dass ich gefragt wurde, ob wir davon eine zweite Ausgabe machen könnten. Klar, können wir.

Wer darf mitmachen? Jede*r, die*der schon mal eine Etüde geschrieben und veröffentlicht hat.

Wie geht das? Ihr sucht euch aus der Liste unten 3 Wörter aus (mehr geht immer) und schreibt damit eine Etüde (Länge: maximal 300 Wörter), die irgendwann zwischen Oktober und Weihnachten spielt. Sie muss weder heiter sein, noch den typischen Weihnachtskitsch (sorry) beinhalten, sie muss nur in die Jahreszeit passen. Und dann veröffentlicht ihr sie NICHT, sondern schickt sie still, heimlich und leise an mich, und zwar bis zum 6. September 2020. Das ist der Tag, an dem die neue Etüdenrunde startet.
Bei den meisten von euch kommentiere ich regelmäßig, daher habt ihr meine Mailadresse, wer sie nicht hat, schickt mir die Etüde über mein Kontaktformular (hier klicken). Ich lese dann noch mal drüber und nehme in Absprache mit euch evtl. Typos raus und veröffentliche sie irgendwann im Advent – ihr bekommt rechtzeitig Bescheid. Ihr könnt eure Etüde dann natürlich rebloggen, damit wir die maximale Reichweite bekommen, eure Follower und meine. Wer sehen will, wie der Spaß letztes Jahr aussah, der klicke bitte hier, ich hatte eine Kategorie dafür eingerichtet.

Online stellen möchte ich die Etüden ab dem 1. Advent, der dieses Jahr auf den 29. November fällt, bis einschließlich Heiligabend. Sollte es mehr Einsendungen als freie Tage geben, werde ich zwei Etüden pro Tag veröffentlichen, zuerst an den Adventssonntagen. Sollten ich weniger Einsendungen bekommen, als es Tage gibt, werde ich rechtzeitig laut und deutlich schreien und mich mit euch beraten.

Wenn ihr unbedingt und gern mitschreiben wollt, dann lasst mir bitte einen Kommentar da, ich möchte einfach wissen, mit wem ich rechnen kann.
Wenn ihr unbedingt und gern mitschreiben wollt, aber bis Ende August nicht könnt, weil das Leben halt so ist wie es ist: Bitte, sagt Bescheid. Wenn ihr mir verbindlich einen Abgabetermin zusagen könnt, ist das alles kein Ding. Ich will nur nicht September, Oktober und November ständig noch irgendwelchen Nachzüglern hinterherrennen und betteln müssen, ich muss das Ganze ja auch noch blogfein machen.

Dies sind die Wörter, die gezogen wurden, und eine Wortspende vom Etüdenerfinder ist auch mit dabei – und Frau Flumsel hat ganz groß abgeräumt 😉

 

Etikett
Gin
Käsekuchen
Kuscheldecke
Lebkuchen
Lichtermeer
Märchenbuch
Minnesang
Nebelschwaden
Schlittenfahrt
Semmelknödel
Streicheleinheiten
Wichtel
Wunschpunsch
Zugvogel

 

Hab ich noch was vergessen? Gibt es Kritik, gibt es Anmerkungen, gibt es Fragen? Ansonsten, wie immer: Viel Spaß und gute Ideen! Ich freue mich auf eure Etüden.

 

Etüdensommerpausenintermezzo goes Adventskalender 2020 – Wörter | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir