Elbspaziergang im Frühling (mit Fotos) | abc.etüden

Sie stand auf dem Deich und sah sich in alle Richtungen um. Blühende Landschaft? Na ja. Wenig mehr als haltlose Wünsche, bei aller Liebe. Okay, die Vorgärten, okay, in geschützten Ecken hatten wagemutige Magnolien tatsächlich schon Knospen angesetzt und die Forsythien blühten auch. Trotzdem: Die Hunde trugen zwar keine Mäntel mehr, Herrchen und Frauchen aber sehr wohl noch ihre Winterjacken, die Temperaturen hielten sich hartnäckig im einstelligen Bereich. Später sollte es regnen, der Wind schob jetzt schon graue Wolken heran, also war es höchste Zeit, jetzt loszustapfen. Wenn überhaupt.

Sie überlegte, ob es vielleicht ein bisschen zu viel verlangt war, sich zu wünschen, man würde im April schon einen Sonnenhut brauchen. Ganz sicher hätte es dann jemanden gegeben, der wegen eventueller Trockenheit gemeckert hätte.

Der alte Fischkutter lag wieder an seinem üblichen Platz vor Anker, sehr schön. Sie hielt die Nase in den Wind. Es war fast Flut, schätzte sie, selbst hier vor dem Hafen gab es noch mehrere Meter Tidenhub. Ha, Elbluft, dieser charakteristische Geruch, ihr Herz wurde weit. Wellen leckten an der Uferbefestigung, vor ihren Füßen blühte Huflattich, und drüben auf der anderen Flussseite, der weiße Fleck, das war mit Chance ein brütender Schwan. Fast ein Wunder, dass der durch die passierenden Radfahrer, von denen es dort bestimmt öfter welche gab, nicht gestört wurde. Sie folgte den vorbeifliegenden Gänsen – den Schreien nach waren es Graugänse gewesen – mit dem Blick stromaufwärts und sah die Fähre den Fluss überqueren. Der Anleger war ein Ort, wo sich Biker aller Couleur massiert trafen, auch weil die dort angesiedelten Imbissbuden inzwischen garantiert wieder geöffnet hatten.

Sie setzte sich Richtung Fähre in Bewegung. Wenn sie wieder an ihrem Auto eintreffen würde, hatte sie sich das Stück Torte aus dem Hofladen, das sie auf der Rückfahrt zu kaufen gedachte, redlich verdient. Sie lächelte zufrieden.

 

abc.etüden 2021 14+15 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 14/15.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Ludwig Zeidler und von mir mit meinem Blog Irgendwas ist immer. Sie lauten: Sonnenhut, haltlos, massieren.

Das ist momentan so was wie meine Standardrunde, wenn ich zum Deichtreten gehe. Meistens bin ich dann dort irgendwo unterwegs, schätzungsweise zwischen Elbkilometer 599 und 604 😉

 

Quelle: ichmeinerselbst | Anklicken macht groß!

 

Fastenzeit | abc.etüden

Ihre Stimme klang anklagend. »Ich habe dich beobachtet. Wir waren übereingekommen, nicht vor Mittag etwas zu essen!«

Er ignorierte sie und starrte zur Spüle, wo noch die Reste des Essens standen. Ihres Essens. Fisch und Chips, wie er das hasste, schon den Geruch. Er hätte ihr etwas von der »Fressformel«, der süchtig machenden Kombination von Kohlehydraten und Fetten erzählen können, das Lieblingsthema der Professorin, ach, warum hatte er die eigentlich verlassen.
Aber wo als Krönung der Mahlzeit ein fruchtig-süßlicher Curryketchup auf den Tisch kam, da würde er damit kein Gehör finden.
Er seufzte innerlich. So viel zu gesundem Essen in diesem Haushalt.

Na schön, er war nicht mehr so schlank wie früher. Okay, ja, er verstand sogar, was sie mit »Rettungsringen« meinte. Zugegeben, er mochte vielleicht eher ein Gourmand als ein Gourmet sein, aber ihn so abzukanzeln, nur weil er sich aus dem Kühlschrank bedient hatte? Was bildete die sich denn ein? In diesem Ton? Und überhaupt, das waren Reste gewesen!

ER hatte jedenfalls gar nichts zugestimmt. Bestimmt nicht.

Er runzelte die Stirn und hoffte, es würde sie besänftigen, weil sie seine sogenannten Dackelfalten ja so toll fand. Überhaupt, noch so etwas! Denkerstirn ließ er sich ja gerade noch gefallen, aber Ähnlichkeit mit einem Dackel? Er? Das ging wirklich zu weit. Er musste dringend die Gesamtsituation überdenken. Allein.

Als die Klingel an der Haustür verheißungsvoll schepperte und sie ihrer Nachbarin öffnete, schoss er an ihr vorbei aus dem Haus, überquerte den Rasen mit drei Sprüngen, erklomm den Birnbaum und hockte sich erst mal schwer atmend in eine Astgabel.

Die beiden Frauen betrachteten ihn nachdenklich. »Ich hab es dir vorausgesagt, dass es bei der Ernährungsumstellung Schwierigkeiten geben könnte«, bemerkte die Nachbarin. »Nicht alle Katzen stehen auf Intervallfasten.«

 

abc.etüden 2021 12+13 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 12/13.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Puzzleblume und ihrem Blog Puzzle❀. Sie lauten: Dackelfalten, fruchtig, scheppern.

Weiß nicht, wie es bei euch ausschaut, aber in meinem Bekanntenkreis mehren sich die Intervallfaster. Für mich ist es nichts, da ich mit meiner Milchdosis im Morgenkaffee das Fasten breche, auch wenn ich zehnmal vor Mittag nichts esse …

 

Kindermund | abc.etüden

 

Oma, ein Dackel ist doch ein Hund, oder?

Ja, Maxi, ein Dackel ist ein Hund.

Oma, hast du einen Hund?

Nein, wieso, wie kommst du drauf?

Na, weil Papa gesagt hat …

Was denn?

Er hat gesagt, Mamas neues Parfüm stinkt genauso wie das Zeug, das du immer für die Dackelfalten nimmst!

Sieh an, der Herr Schwiegersohn, dieser Vollpfosten. Wieso sich meine Tochter dem eigentlich an den Hals geworfen hat, wollte ich immer schon mal wissen. Na, vielleicht besser nicht. Hm.

Und was hat Mama geantwortet?

Mama hat gesagt, dass er achtgeben soll, dass es nicht gleich scheppert!

Gut so, Tochter, auf dich ist Verlass.

Z E I T   V E R G E H T.

Oma?

Ich wusste doch, dass das Thema noch nicht durch ist.

Ja?

Kann man denn Dackel falten?

Oh, uff, kluge Frage. Na ja, mein Enkel!

Du meinst, so wie dein Schiff, das wir neulich aus Papier gefaltet und bemalt haben?

Das ist kaputt 😦

Bei dem Vater? Wundert mich das jetzt?

Ja, das kann man, da gibt es sogar super Anleitungen für Kinder. Geh doch mal ins Wohnzimmer und hol uns das Papier und das ganze Zeug zum Basteln her. Ich koche uns inzwischen Kakao, und die fruchtigen Kekse, die du so gerne magst, habe ich auch extra besorgt.

Z E I T   V E R G E H T.

Maxi?

Ja, Oma?

Wenn du später dem Papa beim Abendessen den tollen Dackel zeigst, den wir heute gefaltet haben, dann vergiss nicht, ihn von mir ganz lieb zu grüßen, versprich mir das, ja?

 

abc.etüden 2021 12+13 | 365tageasatzaday
Quelle: Photo by Erda Estremera on Unsplash, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 12/13.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Puzzleblume und ihrem Blog Puzzle❀. Sie lauten: Dackelfalten, fruchtig, scheppern.

Wer nun den faltbaren Dackel sucht, möge hier klicken; ein faltbarer Hund findet sich hier. Nein, NICHT selbst ausprobiert, noch nicht.

Eine Variation der Idee gibt es bei Resi Stenz: Er war leider schneller als ich 😉

 

Schicksal to go | abc.etüden

Und hier ist unser Halbstarken-Rudel«, verkündete der Tierheimmitarbeiter, stieß die Tür auf und ging mit ihr hinein. O ja: In dem großzügig gestalteten Areal bewegte sich eine Gruppe offensichtlich noch nicht allzu alter Katzen, die voller Inbrunst einander überfielen, einander mit Pfotenhieben traktierten, bissen, kratzten, fauchten, verfolgten, die davonrasten, die Klettermöglichkeiten erklommen und im hohen Bogen wieder heruntersprangen oder -plumpsten. Wer langsam war, hatte verloren und wurde getriezt, bis es einen anderen traf und/oder er/sie sich dem entziehen konnte.

»Passiert da nie was Ernstes?«, fragte sie.
»Selten«, gab er zurück. »Sie sind in dem Alter, wo sie die Rangordnungen klären müssen, und da gibt es keine schwammigen, politisch korrekten Ansagen, da gehen die Herren und Damen Katzen etwas handfester vor.«

Hoppla, dachte sie.

Sie sah sich um und entdeckte in einer Katzenhöhle auf einem Kratzbaum eine schmale getigerte Katze, die aus gelben Augen flüchtig zu ihr herübersah, dann aber weiterhin gebannt die wilde Jagd beobachtete. Sie kannte den Blick. Diese Katze hatte Angst.

»Und was ist mit der da?«
»Ach, die. Lieschen. Gesund ist sie, aber sie integriert sich nicht, trödelt rum und versteckt sich immer. Die hat natürlich keinen leichten Stand, aber wir können sie nicht separieren, dann ginge es ihr noch schlechter. Katzen brauchen den Umgang mit Artgenossen.«

Ja, bei Katzen ist das scheinbar wie bei Menschen, dachte sie. Was bist du nur für ein ignoranter Trottel.

Sie ging zu dem Kätzchen und strich ihm vorsichtig über das gesträubte Fell. Es zögerte zunächst, dann sah es sie an und stupste leicht den Kopf gegen ihre Hand. Mach weiter, Mensch!

»Wie sieht es aus?«, fragte der junge Mann. »Möchten Sie eine Katze kennenlernen?«

Sie entschloss sich spontan und kraulte selbstvergessen das getigerte Katzenkinn.
»Diese hier«, sagte sie und übersah seinen überraschten Gesichtsausdruck. »Ich konnte Klassenkeile früher auch nie ab.«

 

abc.etüden 2021 10+11 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay; Bearbeitung von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 10/11.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von René und seinem Blog BerlinAutor. Sie lauten: Klassenkeile, schwammig, trödeln.

Ich bin sicher, dass ich nicht darauf herumreiten muss, dass eine Entscheidung für ein Tier eine Entscheidung fürs Leben ist – meist für das Leben des Tiers. Aber nicht jede*r hat das Glück, von einem Fellträger ausgesucht zu werden, manche müssen selbst tätig werden. Daher möchte ich bekennen, dass ich bisher nur zwei Tierheime von innen gesehen habe und nie selbst die Suchende war, und dass ich einfach nicht weiß, ob die oben beschriebene Szene so passieren könnte.

Was ich weiß, ist, dass man Tiere kennenlernen kann (und sollte), bevor man sie aus der Obhut der Tierheime mitnehmen darf.
Was ich ebenfalls weiß, ist, dass es auch unter Katzen Rüpel gibt; dass man dabei sogar tatsächlich von Mobbing spricht, war mir neu (hier nachlesen).
Wer sich genauer informieren möchte, wie die Adoption eines Tieres im Detail vor sich geht, sollte mit seinem örtlichen Tierheim Kontakt aufnehmen. Und was unter Corona-Bedingungen überhaupt noch möglich ist, wissen eh nur die Götter. Oder auch nicht.

 

Zwei Welten | abc.etüden

Lauf, lauf, lauf, lauf, lauf.
Lauf um dein Leben, lauf für dein Leben, denk nicht nach, lauf, lauf, lauf, lauf.
Dein Leben gehört dir, es gibt noch so viel zu entdecken, denk nicht dran, bleib nicht stehen, lauf nur, lauf, lauf einfach, lauf es aus dir heraus.
Die Erinnerung ist trügerisch, die Vergangenheit wirft Fesseln und Fallstricke nach dir aus, schau dich nicht um, lauf, lauf schneller, lauf ihr davon.
Du kannst es, du schaffst es, wirf es ab, lauf, lauf, nichts hält dich, du rennst, deine Schritte werden größer, ah, die samtige Luft, du gleitest davon, du fliegst, du bist frei …

»Das war schon richtig gut, Frau Stein.« Die Therapeutin zog ihre Hände aus den Taschen der Strickjacke, die sie unerlaubterweise über dem weißen Kittel trug. Trotz zu viel Kaffee war sie nicht richtig wach und fröstelte ständig. Zum Glück war die Schicht bald um. Sie hielt das Laufband an und reichte der Frau im Jogginganzug die Hand, um ihr beim Absteigen zu helfen.
»Wenn Sie so weitermachen, können Sie vielleicht Ende der Woche mit dem Rollator in den Garten, was halten Sie davon, wäre das nicht großartig?«

 

abc.etüden 2021 08+09 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay; Bearbeitung von mir

 

Miniatur für die abc.etüden, Wochen 08/09.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Sabine und ihrem Blog wortgeflumselkritzelkram. Sie lauten: Strickjacke, trügerisch, entdecken.

Das war … ich kann es auch nicht sagen. Auf jeden Fall NICHT autobiographisch, obwohl … 😉

 

Spaziergangsgedanken | abc.etüden

Es war ein scheißgrauer, kühler Samstagnachmittag im Februar. Sie hatte ihren Lieblingspark erreicht und traf die üblichen Verdächtigen an: Kinderwagenschieber*innen, Gassigeher, Jogger, Jugendliche allein, zu zweit, in Grüppchen, Paare. Belebt war es, hier waren immer Leute, aber weit weg von voll oder gar überfüllt. Dann sah sie das Schild.

MASKENPFLICHT

Ach ja, da war doch was. Hier also auch. Es wunderte sie nicht weiter, sie wusste, wie voll es hier werden konnte, gerade bei Sonne und Strickjackenwetter wie letztes Wochenende. Sie hatte eine Maske dabei. Aufsetzen? Sie zögerte, atmete aus und ging einfach los.

Alle schienen alle heimlich zu beäugen.

Wer sich den Vorschriften gemäß verhält, hat das Recht auf seiner Seite und muss scheinbar nicht mehr achtsam sein: Die Maskenträger hielten weniger Abstand.
Sie war gewohnt, Entgegenkommenden möglichst weit auszuweichen, die Wege gaben es problemlos her. Wobei sie die Sicherheit, die die schlabbrig getragenen OP-Masken versprachen, eh für trügerisch hielt. Insgesamt schätzte sie die Anzahl der Maskenträger auf etwa ein Drittel, am nächsten Tag würden es vermutlich mehr sein.

Mehrmals sah sie sich um, ob irgendwo etwas von den angekündigten Kontrollen zu entdecken war, aber nein, nichts. Vor einer Woche (oder waren es zwei gewesen?) waren zwei Berittene die Wege entlang patrouilliert, wunderschön hatte das ausgesehen.  

Sie ging nachdenklich durch die Schrebergärten nach Hause. Normalerweise mied sie an den Wochenenden den Park, speziell bei gutem Wetter, denn dann war er ihr selbst ohne Abstandhaltenmüssen zu voll. Aber heute hatte sie sich über ein Gebot hinweggesetzt, das sie prinzipiell für nicht mal unvernünftig hielt, weil es ihr in der konkreten Situation völlig unsinnig erschienen war. Sie fühlte sich unwohl und grinste ertappt.
Schließlich stoppte sie ja auch nachts an roten Ampeln.
Ach, es war nicht einfach, in dem ganzen Bohei ein denkendes Schaf zu bleiben.

 

abc.etüden 2021 08+09 | 365tageasatzaday
Quelle: Photo by Maksym Kaharlytskyi on Unsplash; Bearbeitung von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 08/09.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Sabine und ihrem Blog wortgeflumselkritzelkram. Sie lauten: Strickjacke, trügerisch, entdecken.

Seit gestern, 27.02.2021, gilt in Hamburg eine erweiterte Maskenpflicht „auf bestimmten besonders belebten Straßen und in Parks“, und zwar meist von 10 bis 18 Uhr. Es gibt eine Liste, wen sie interessiert, der findet sie auf dieser Seite des NDR. Es ist, mit einem Wort, sehr viel von dem maskenpflichtig, wohin der Hamburger am Wochenende ins Grüne oder ans Wasser möchte (aber nicht der Hamburger Norden und wenig vom Hamburger Süden).
Bei Verstößen kann ein Bußgeld in Höhe von (bis zu?) EUR 150,- erhoben werden.

 

Ein Weg | abc.etüden

Die Frau stapft durch den Wald und heult. Endlich ist das Wetter schön, zu Hause sitzen ist nicht mehr die einzige Option, aber sie kann sich nicht aus ihrem inneren Mühlrad befreien. Gedanken und Gefühle, die zentnerschwer auf ihr lasten und alles blockieren, alles, das Leben, die Zukunft, den Sinn, alles. Und Ängste. Sie ist Atlas, und ihr wird der Himmel auf den Kopf fallen. Bald. Ihre Kraft schwindet. Als das Gefühl sie überkam, sie könne es jetzt keine Minute mehr aushalten, ist sie losgelaufen.
Sie kennt sich gut genug aus, um niemandem zu begegnen.

Erschöpft lässt sie sich am Waldrand auf eine Bank sinken.

»Es tut mir leid, dass es Ihnen nicht gut geht«, sagt eine höfliche Stimme neben ihr. Sie schreckt auf. Neben ihr sitzt eine ältere Dame, die vor einem Moment bestimmt noch nicht da war. Sie hält ihr ein Taschentuch hin. Die Frau greift danach, trompetet undamenhaft hinein und schluchzt erneut auf.

»Entschuldigung«, bittet sie und beschließt, einen kryptischen Satz zu wagen. »Wissen Sie, wenn man keinen Ausweg mehr sieht, ist es schwer, aus einem eingefleischten Nein ein Ja zu machen.«

»Welchen Wert hätte auch das ganze schöne Leiden gehabt, wenn man es einfach so aufgeben würde?«, gibt die Dame heiter und unbeeindruckt zurück. »Das ist doch, als hätte man sich die ganzen Jahre zum Affen gemacht, weil man sich selbst absichtlich Steine in den Weg gelegt hat.«

Die Frau ist verdutzt. Ein interessanter neuer Gedanke mit tiefgreifenden Konsequenzen. »Richtig«, sagt sie dann. »Gute Frage: Darf es auch einfach sein?«

Sie sitzen in der Sonne und schauen über die Felder vor ihnen zum Horizont. Irgendwann hebt die Frau die Hand. »Dort«, ruft sie aufgeregt und deutet auf zwei Vögel. »Das sind Störche! Die ersten für dieses Jahr! Sie sind zurück!«

Der Platz neben ihr ist leer.

 

abc.etüden 2021 06+07 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay

 

Für die abc.etüden, Wochen 06/07.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Torsten und seinem Blog Wortman. Sie lauten: Affe, neu, blockieren.

Na schön, ich bin aus dem Winterblues offensichtlich noch nicht raus, aber ich übe … Allerdings ist gestern (18.02.2021) wirklich der erste Storchenrückkehrer auf Hamburger Gebiet (in den Vierlanden, Hamburger Südosten) gesichtet worden.

Ja, 300 Wörter sind eindeutig zu wenig. 😉

 

Winterblues | abc.etüden

CN: Wer gerade mit der/gegen die Einsamkeit (ob aufgrund der Coronamaßnahmen oder nicht) zu kämpfen hat, den könnte dieser Text triggern. Seid gewarnt.

 

Das Fenster der Dachkammer blockierte. Am Anfang hatte sie es persönlich genommen, hatte gedacht, jemand wolle sie hindern, hinauszuklettern oder sich hinauszustürzen, dann aber hatte sie herausgefunden, dass sie wohl nur einen schwergängigen Hebel würde umlegen müssen, denn es ließ sich kippen. Nun gut, auch so konnte man lüften. Das Öffnen würde sie wohl noch ein, zwei Wochen verschieben, denn solange ihr Arm immer noch so wehtat, war nicht daran zu denken, damit Druck auszuüben.

Überhaupt, wo war der Gedanke hergekommen, sie wolle sich umbringen? Der war neu, dachte sie kritisch und unangenehm berührt. Und nein, sie war ja auch nicht absichtlich gestürzt, DAS würde sie geschickter anstellen, auch wenn ihre Bodenstiege reichlich steil und zum Halsbrechen vermutlich durchaus geeignet war. Hm.

Sie seufzte. Jeder Winter nahm ihr ein bisschen mehr Substanz, dieser war keine Ausnahme, und die ganzen Beschränkungen machten es nicht leichter. Wer von so vielen Möglichkeiten für Kontaktaufbau sprach, der kannte keine Menschen wie sie. Menschen ohne großen Bekanntenkreis, die jetzt niemanden hatten, der sie besuchen und umarmen würde. Menschen, für die der Lebensmitteleinkauf der gesellschaftliche Höhepunkt war, weil alles geschlossen worden war, wo man andere treffen und sich ein bisschen unterhalten konnte. Sie hatte im Fernsehen einige Politiker gesehen, die sich zum Affen machten, und sich gefragt, ob sie in der gleichen Gesellschaft lebten.

Es war manchmal schwer, nach vorne zu sehen. Sie umarmte die Gleichgültigkeit, die sich wie eine warme, braune Decke um sie legte, gab den Widerstand auf und ließ die Tage auf der Couch verstreichen. Wozu sollte sie aufstehen, sich zurechtmachen, sich zusammenreißen? Früher hatte sie Antworten darauf parat gehabt, aber jetzt?

Okay. Sie war gesund. Alles würde enden, auch der Winter und die diversen Lockdowns, und sie würde die Fenster aufreißen, draußen sitzen und mit anderen lachen.
Wenn sie dann noch lebte.

 

abc.etüden 2021 06+07 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay

 

Für die abc.etüden, Wochen 06/07.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Torsten und seinem Blog Wortman. Sie lauten: Affe, neu, blockieren.

Diese Etüde wollte geschrieben werden, nachdem ich schon mal angefangen hatte, vom „Winterblues“ zu reden. Sollte irgendwer von euch der Meinung sein, dass da eine Triggerwarnung drüber gehört, lasst es mich bitte wissen. Ich hoffe, die nächste wird fröhlicher.
Nein, die ist nicht autobiografisch, aber ehrlicherweise muss ich sagen, dass sie es vielleicht sein könnte, wenn ich, na, sagen wir mal, 20 Jahre älter wäre und NATÜRLICH auf keinen Fellträger aufzupassen hätte … 😉

Nachdem ich bemerkt habe, dass ich immer wieder ein gewisses Foto eines Dachfensters vor Augen hatte, habe ich überlegt, ob ich diese Etüde nicht auch Myriades Impulswerkstatt widmen soll, aber ich glaube, ich hebe mir das auf.

Update: Da Myriade meint, dass diese Etüde hervorragend zu ihrem Fenster passen würde, sei sie hiermit auch in die Liste der Beiträge zur Impulswerkstatt Februar eingereiht.

 

Copyright: Myriade

 

Morgenskizze mit Fellträger | abc.etüden

Häufig beginnt mein Tag damit, dass ich auf der Ofenbank hocke und aus dem nach Osten weisenden Fenster nach orangen Wolken Ausschau halte, auf dass sie beim Sonnenaufgang besseres Wetter als das zurzeit alltägliche Dauergrau verheißen mögen. Gleichzeitig lese ich mich durch meinen WP-Reader und schlürfe den ersten Kaffee.

Hin und wieder werde ich dabei unterbrochen. Dem Fellträger meines Herzens ist nämlich jüngst erst aufgefallen, dass er auf meiner Augenhöhe ist, wenn er sich auf der Fensterbank platziert, und seitdem steht gelegentlich ein Kater vor meiner Nase und starrt mich an. Besagte »Ofenbank« ist der Heizkörper meiner Nachtspeicherheizung und in bequemem Abstand zum Fenster montiert. Ein Lieblingsplatz von uns beiden.

»Na, Schnurri«, begrüße ich ihn zärtlich, schiebe weg, was ich in der Hand halte, lehne meinen Kopf an seinen und kraule ihn am Hals und hinter den Ohren. Wenn er gekommen ist, um sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen, hält er still, stellt seinen eingebauten Lautsprecher an und kann sogar so laut losschnurren, dass das Geraspel buchstäblich den ganzen Katerkörper erschüttert. So sitzen wir da, die Stirnen aneinandergedrückt, die Augen geschlossen, eine Minute … zwei … fünf, und vergewissern uns ohne weitere Worte, dass bei dem anderen alles in Ordnung ist.
Mütter haben mir versichert, sie müssten nur an ihren Babys riechen, um zu wissen, ob sie okay sind, und ich habe festgestellt, dass das irgendwie übertragbar ist, auch sein Geruch ist nicht immer gleich … Was er auf diese Weise von meinem Innenleben mitbekommt, wüsste ich gern, bin aber überzeugt, es dürfte einiges sein, vermutlich mehr als ich umgekehrt.

Wir verharren in diesem Zustand ziemlich bewegungslos, bis einem von uns etwas einfällt, das mehr Priorität bekommen muss. Meist will er fressen oder schlafen, und ich gehe an meine Arbeit.

 

abc.etüden 2021 03+04 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 03/04.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Ulrike und ihrem Blog Blaupause7. Sie lauten: Lautsprecher, orange, erschüttern.

Natürlich ist das autobiographisch, glaubt ja wohl keiner was anderes, oder? 😉
Versuch in der Ich-Form. Bin noch nicht so ganz überzeugt.

 

Erinnerungen | abc.etüden

Sie presste sich in die Ecke der Couch und schloss die Augen. Die Helligkeit der Lampe verblasste zu einem orangen Fleck auf dem Inneren ihrer Augenlider. Die Musik tröpfelte sanft aus dem Lautsprecher. Sie atmete tief aus und ließ sich einsinken. Mit der Musik kamen die Erinnerungen.

Er war der erste Welterklärer gewesen. Stundenlang. Begeistert. Der erste Mann, der sie ernst genommen hatte, mit ihr diskutiert hatte, mit dem sie ihre Wertvorstellungen entwickelt hatte. Und mehr.

Auch mit ihm hatte sie diese Musik gehört, die ihn so gar nicht ansprach, und die er zu verstehen und mögen versucht hatte, weil es ihre war. Für die sie in jenem rauchgeschwängerten Arbeitszimmer die Anlage aufdrehen durfte, bis die Klänge das Haus ausfüllten und erschütterten.

Der erste in ihrem Leben, der gescheitert war. Der erste, der ungewollt viel zu früh gehen musste. Der erste, dessen Zerbrechlichkeit sie erkannte und dessen Verletzlichkeit sie zu beschützen versucht hatte, weil sie es weder anders gewusst noch gekonnt hätte.
Dessen Wärme und Liebe sie vermisste.

Mal mehr, mal weniger, aber immer wieder.

Die Musik schwoll auf, ebbte schließlich ab und verstummte. Sie stand auf, wischte ein paar verirrte Tränen weg und sah auf das Bild an der Wand.

»Happy Birthday, Papa.«

 

abc.etüden 2021 03+04 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 03/04.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Ulrike und ihrem Blog Blaupause7. Sie lauten: Lautsprecher, orange, erschüttern.

Ja, auch (AUCH!) autobiographisch. Er wäre dieser Tage 95 geworden.
Und ich wollte auch mal eine Miniatur.

 

Die Musik zur Etüde: Mike Oldfield, Platinum, Part I bis Part IV (bis 19:13)

 

Das Bild zur Etüde ❤

Foto: privat 🙂

 

 

On the Road Again? | abc.etüden

Ihm klingelten immer noch die Ohren von dem Zetermordio, das sie geschrien hatte, und von dem Tränenausbruch, der unweigerlich gefolgt war. Irgendetwas war gar nicht in Ordnung in der letzten Zeit.
Sie aß komische Dinge! Sie roch fremd! Sie war anders mit ihm! Okay, er hatte ein Bedürfnis nach Unabhängigkeit und war viel unterwegs, aber offenkundige Respektlosigkeit konnte er nicht tolerieren, sie kannte ihn schließlich gut, das musste er sich nicht bieten lassen.
»Tja, Griff ins Klo, was? Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als dir ein Ei auf den Kerl zu backen«, hatte ihre Freundin gesagt und böse geschaut. Besser war es aber dennoch nicht geworden, auch wenn ihre Hand wie üblich zu ihm gewandert war. Und was hatten die Frauen überhaupt mit »sitzen lassen« gemeint? Er hatte jedenfalls nichts falsch gemacht, da war er sich sicher, und wenn er sie auf der Couch heulen sah, dann hielt das sein weichmütiges Herz kaum aus.
»Ich habe Sorgen«, hatte sie ihm neulich gestanden, »und eigentlich habe ich ziemlich Angst vor dem, was da auf mich zukommt.« Er hatte sie zu trösten versucht, aber es war nicht genug gewesen. Er hasste es, hilflos zu sein.

Sie war hektisch. Sie räumte die Wohnung um. Sie kümmerte sich noch weniger um ihn. Sie machte die Schlafzimmertür zu, was er als Affront empfand. Außerdem wurde ihr Bauch immer dicker und ihre Laune meistens noch schlechter.
Er verstand nicht, was geschah, er fühlte sich unerwünscht und zog seinerseits die Reißleine.

Nun lag er gemütlich auf einer Veranda in der Schrebergartenkolonie, hörte den Regen auf das Dach trommeln und schlug die Pfoten unter. Mäuse gab es genug, für Essen war also gesorgt. Sie fehlte ihm trotzdem. Er wollte, dass alles in Ordnung war. Morgen würde er mal vorbeischauen. Oder übermorgen. Oder nächste Woche. Bestimmt.

 

abc.etüden 2021 01+02 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 01/02.2021: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Ludwig Zeidler, dem Etüdenerfinder. Sie lauten: Zetermordio, weichmütig, backen.

 

Auch ich, ich gestehe es, treibe mich gelegentlich im Netz auf Katzenseiten herum, nicht nur der Fellträger hinter meinem Rücken 😉 Es gibt nichts, was einem so schnell bessere Laune bescheren kann, aber auch nichts, wo einem so schnell das Herz zerfließen kann, man muss also durchaus vorsichtig sein. Zum Glück passt meiner auf mich auf, dass ich nicht aus Versehen das »Catlady-Einstiegsset« ordere und er demnächst seinen Schlafplatz mit ein paar Katzenkindern teilen muss …
So landete ich jedenfalls auf einer Seite über »Wie geht die Katze damit um, wenn ein Baby ins Haus kommt?« (hängt sehr von der Katze und ihrer Menschbezogenheit ab, aber man kann was machen), und dachte, dass das ein prima Thema für eine Etüde/Kattitüde sei, wo die Situation wirklich aus dem Ruder gelaufen ist und »der Katz« mal nicht automatisch alles unter Kontrolle hat …

Kennt sich jemand von euch damit aus? Katha, habt ihr euch schon Gedanken dazu gemacht, falls du dies hier liest?

Dass dabei dann zufällig gerade Willie Nelson aus dem Radio tropfte und mir mit »On the Road Again« den Etüdentitel (+ Ohrwurm) bescherte, war Zufall. Hier, falls ihr auch wollt – ja, gut aussehender Mann, zumindest auf dem Pic (ich weiß, wie alt er ist, aber mich würde interessieren, wie alt er da war 😉 ):

 

 

Schönen Sonntag zusammen!

 

Update! Bekommt noch jemand seine Mails/Benachrichtigungen über GMX? Ich kann seit 9:00 Uhr Mails zwar verschicken, aber nicht mehr empfangen, und wüsste gern, ob es noch jemandem von euch so geht …

 

Fazit Textwochen 47.48.20, willkommen Adventüden 2020!

Das Jahr neigt sich seinem letzten Zwölftel entgegen, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, und ziemlich viele Leute sind der Meinung, es könne getrost weg, aber so was von! Ich möchte glücklicherweise einiges aus diesem Jahr zwar auf keinen Fall missen, aber die gesamte Lage … nun, da gibt es nun wirklich noch Luft nach oben … 😉

Was auf jeden Fall hiermit beendet ist, sind die regulären abc.etüden für dieses Jahr. In einer knappen Stunde geht die erste von 26 Adventüden 2020 online – der Etüden-Adventskalender, Ausgabe II, startet voll durch! 😀
An alle, die jetzt denken, dass sie daran gern mitgeschrieben hätten: Danke, die Türchen sind längst voll. Ich hatte im Sommer (im Rahmen des Etüdensommerpausenintermezzos) zum Schreiben aufgerufen und habe so viele Adventüden erhalten, dass ich schon zum 1. Advent mit der Veröffentlichung beginnen kann. Wer aber nun unbedingt mit diesen Wörtern (noch) etwas schreiben möchte, den bitte ich, es erst nach dem 24. zu veröffentlichen, denn dann schließt dieser Adventskalender, wie es gute Adventskalender nun mal tun. Und natürlich werde ich, falls es im nächsten Winter wieder Etüden und Adventüden geben wird, auch im Sommer erneut einen Schreibaufruf dazu posten.
Danke jedenfalls, dass ihr dabei seid. Wärmstens. ❤

Statistik first, wie immer. Die wunderbare Wortspende von Ulli Gau hat uns wahnsinnige 74 Etüden von 38 Blogs (ich weiß nicht, ob wir jemals so viele hatten, dieses komische Jahr bestimmt nicht) beschert. Die Liste führt Christian mit 7 Etüden an, gefolgt von Gerda mit 5 und Monika-Maria und Puzzleblume mit jeweils 4 Etüden.

Vielen Dank wie immer an alle, die mitgeschrieben, mitgelesen, gelikt und kommentiert haben! Vielen Dank ebenso an Ulli, die Wortspenderin, die ebenfalls gelesen, gelikt und kommentiert hat, sowie an jede*n, die*der mit durch die teilnehmenden Blogs gegangen ist und kommentiert/diskutiert hat.
Ich schreibe das jedes Mal, denn es stimmt auch jedes Mal: Ich freue mich über jede*n, der*die Lust dazu hat, man lernt die anderen Blogger*innen besser kennen und rückt ein bisschen näher zusammen, und sei es nur virtuell, ist doch egal.

Wie immer bitte ich euch, die Liste zu kontrollieren, ob jede eurer Etüden dort verzeichnet ist oder ob euch sonst was komisch vorkommt – manchmal übersehe ich was, und dieses Mal war ich definitiv mit anderem beschäftigt. Ich trage gerne nach, wenn irgendwas nicht stimmt, ihr wisst das, es ist keine böse Absicht.
Kaffee und Keks parat? Hier kommt die Liste.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

Monika-Maria auf Zauberei mit Buchstaben: hier, hier, hier und hier
Melina auf Innen-Reise-Wege: hier und hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Jacqueline in Jacquelines Lebenstagebuch: hier
Olpo Olponator auf olpo run: hier
Maren auf Ich lache mich gesund: hier, hier und hier
Puzzleblume auf Puzzle❀: hier, hier, hier und hier
Christian auf Wortverdreher: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier, hier und hier
Heidi auf Erinnerungswerkstatt: hier
Heidi auf heidimariaskleinewelt: hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier, hier und hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier, hier, hier, hier und hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier, hier und hier
Ulrike auf Blaupause7: hier, hier und hier
Nicole auf Die Waldträumerin: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Lilli, die Geschichtenweise, auf Schreibnische: hier
Ulli aus dem Café Weltenall: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier, hier und hier
Donka auf onlybatscanhang: hier
Anna-Lena auf Meine literarische Visitenkarte: hier
Wortman auf Wortman: hier
Tanja auf Stachelbeermond: hier
Lea auf Kommunikatz: hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Ellen auf nellindreams: hier, hier und hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier und hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Carmen aus der Wortwabe: hier
Doro auf DORO|ART: hier
Marion auf Findesatz: hier
Martina auf Und sonst so?: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier

 

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten regulären Wörter gibt es im neuen Jahr, und zwar am 3. Januar 2021. Ich werde noch im Dezember die nächsten Wortspender ziehen (lassen) und anschreiben. Achtung: Ihr, die ihr seit dem Sommer dazugestoßen seid, würdet ihr mir bitte in einem Kommentar ausdrücklich zustimmen, dass ihr Wortspender werden möchtet? Dann erst darf ich mir nämlich eure Mailadresse wegspeichern (mit Dank an die DSGVO) und werfe euren Namen in meinen imaginären Topf.

Nach den Adventüden plane ich für irgendwann noch eine Zusammenfassung, aber ansonsten falle ich vermutlich ins Weihnachtskoma.

Habt einen schönen 1. Advent, genießt die Adventüden, kommt gut durch den Dezember und über die Weihnachtstage. Wir lesen uns! 😀

 

Adventüden 2020 Start | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir