Das Schöne vom Tag

Schwanen-Update! Breaking News! 😉

Selten habe ich mich so gefreut, mich korrigieren zu können. Die Jungschwäne dieses Jahres sind immer noch zu acht!

 

Schwanenpaar mit 8 Küken 2021 | 365tageasatzaday
Quelle: ichmeinerselbst, anklicken macht groß!

 

Fragt mich nicht, wieso es beim letzten Mal nur sieben waren. Ich bin sicher, dass ich mich nicht verzählt habe, das heißt aber, dass einer sich wohl abgesondert hatte und getrödelt hat. Ich habe so etwas tatsächlich schon häufiger beobachtet, dass ein Schwänchen früher eigene Wege geht, aber so früh? Egal.

Wie dem auch immer sei: Acht Jungschwäne, gestern Abend (19.07.2021) um 20:45 Uhr auf der Außenmühle, allesamt gewohnt unaufgeregt. Ich bin mehr als erfreut.

 

Das Schöne vom Tag

Das Schöne vom Tag ist gleichzeitig auch ein bisschen traurig. Schwänchenupdate: Da waren es nur noch 7. Die Rede ist natürlich von dem diesjährigen Schwänchengelege, das sich, wie ich gestern Abend betrübt festgestellt habe, von 8 auf 7 verkleinert hat.

Aber: Ich hatte sie Anfang des Monats zum letzten Mal gesehen, danach hat Familie Schwan offenbar ihren Standort gewechselt und/oder ich war immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Kann ja sein. Auf jeden Fall war ich sehr froh, sie gestern Abend zu entdecken – und wie groß sie geworden sind! Sie sollten jetzt gut zwei Monate alt sein, und ich finde, sie sehen immer mehr wie richtige Schwäne aus.

Es ist normal, dass nicht das ganze Gelege durchkommt. Letztes Jahr war krass, da war im Herbst nur noch einer (oder waren es doch zwei?) übrig, in diesem Jahr stehen die Zeichen bisher viel besser.

 

Schwanenpaar mit 7 Kueken 2021 | 365tageasatzaday
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Ebenfalls entdeckt: Mindestens zwei ziemlich possierliche Nutrias, erkennbar an den weißen Schnurrhaaren (hier mehr dazu, Handyausschnitt, sorry für die Qualität). Dieses hier fraß völlig gemütlich und ungeniert vor sich hin und ließ sich von den handyknipsenden Spaziergängern durchaus nicht stören, auch von mir nicht 😉 Ich hatte schon viel früher im Jahr welche im Teich entdeckt und bin überrascht, sie wiedergesehen zu haben.

Wie geht es euch mit dem Wetter? Hamburg ist recht sonnig und relativ trocken, aber alles in Maßen.

Und last but not überhaupt nicht least: Es sind schon 5 Adventüden eingetroffen! Vielen Dank! Gerne weiter so! 😀

 

Nutria Juli 2021 | 365tageasatzaday
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Das Schöne vom Tag

Neben dem gerade wieder strahlend und fast schon zu warm gewordenen Wetter (jaaa, ich weiß, nicht meckern, genießen!) möchte ich euch über die Schwänchen auf dem Laufenden halten.

Es sind immer noch 8! Und wie ich seit gestern weiß, sind sie am 9. Mai geschlüpft, was bedeutet, dass sie heute einen Monat alt werden. Na denn, ihr Zwerge, auf den nächsten und alle folgenden!

Mein Foto stammt vom Sonntag, ich hätte es aber auch gestern Abend machen können, da lagen sie an der gleichen Stelle. Interessant auch, dass immer eins von den Kleinen im Wasser zu sein scheint, direkt neben Mama (ich glaube, dass es Mama ist), während Papa die Lage „auf See“ verteidigt.

 

Schwanenmutter mit Kueken 2021 | 365tageasatzaday
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Es gibt dieses Jahr gefühlt sehr viel Nachwuchs am Teich, ich habe meist Kanadagänse, Graugänse und Stockenten (mit Kükenschwarm von 2 bis 9!) gesehen, aber nur selten vorzeigbar fotografiert. Zumindest zwei Fotos möchte ich euch dazu aber doch präsentieren: Nein, ich kann leider nicht sagen, ob es dieselbe Graugans ist, die übrigens neben einem sehr begangenen Weg hockte. Die Aufnahmedaten liegen etwa zwei Wochen auseinander, aber sicher ist, dass Gänschen sehr viel schneller wachsen als Schwänchen.

 

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Das Schöne vom Tag

Nachtrag (na ja, irgendwie) zu den Vogelgedichten von gestern: Wie ich immer wieder gerne berichte (zum Beispiel hier), lebt und brütet an/auf meinem Lieblingsteich ein Schwanenpaar.
Nachdem 2020 ein wirklich rabenschwarzes Jahr war (die Schwänin bekam einen neuen Partner, sie hatten ein kleines Gelege mit immerhin vier Schwanenküken, aber im Herbst war nur noch einer übrig), war ich doch sehr gespannt, ob und wie das Paar den Winter und den kühlen Frühling überstehen würde. Es ist immer so eine Art Omen …

Irgendwann sah man, dass die Schwänin sich zurückgezogen hatte und brütete. Hoffnung. Die Tage vergingen, und ich wäre bereit zu beschwören, dass es erheblich länger als ein Monat war. Und dann … heureka!

Es waren acht! Acht ist stolz, aber nicht ungewöhnlich für sie.

 

Schwanenpaar mit Kueken 2021 | 365tageasatzaday
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Dies ist ein Handyfoto, und ihr könnt selbst sehen, wie klein die Kleinen noch sind. Ich denke, das ist eine Frage von sehr wenigen Tagen. Es spricht sehr für die Menschenvertrautheit von Mama, dass ich so nah rankommen durfte, Papa ist unentspannter.

 

Schwanenpaar mit Kueken 2021 | 365tageasatzaday
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Dies ist ein Foto von vorgestern, die Zwerge sind also acht Tage älter. Es wurde mit meiner kleinen Immer-dabei-Kamera geschossen und sie sind viel weiter weg. Ja, es sind immer noch acht, aufrechte Köpfchen sieht man nur sieben, aber das achte ist da (ganz außen links). Ich habe noch mehr Fotos, wo man es deutlicher sieht, aber dies hier ist das hübscheste. Mama steht (ich denke, dass es Mama ist) an einer flachen Stelle, es ist nicht gesagt, dass sie sich über das Nilgans-Paar aufregt, das da nicht weit weg ist, die waren nämlich ganz ruhig. Kann auch sein, dass sie einfach nur mal zeigen wollte, dass das ihr Teich ist …

Drückt mal mit die Daumen, dass die Kleinen über den Sommer kommen, es gibt genug Gefahren, die von Tieren (Greifvögel, Füchse, dumme Hunde etc.) und Menschen ausgehen. Schwund ist zwar immer, das ist normal, aber ich kann auch nicht sagen, wie zufriedenstellend die Ernährungslage im Teich selbst ist, das scheint durchaus ein Thema zu sein, dass es nicht genug gibt.

Aber hey, Nachwuchs bei Schwanens! Das Jahr wird gut. Bestimmt 😉

 

Von Schnee und Reh ;-)

Erster Schnee

Aus silbergrauen Gründen tritt
ein schlankes Reh
im winterlichen Wald
und prüft vorsichtig, Schritt für Schritt,
den reinen, kühlen, frischgefallnen Schnee.

Und Deiner denk’ ich, zierlichste Gestalt.

(Christian Morgenstern, Erster Schnee, aus: Und aber ründet sich ein Kranz, 1902, Online-Quelle)

Winter

Geduldig ist der Wald,
Behutsamer der Schnee,
Am einsamsten das Reh.
Ich rufe. Was erschallt?
Der Widerhall macht Schritte.
Er kehrt zurück zu seinem Weh:
Das kommt heran wie leise Tritte.
Er findet mich in meiner Mitte.
Warum hab ich den Wald gestört?
Vom Schnee ward nichts gehört.
Hat sich das Reh gescheut?
Wie mich das Rufen reut.

(Theodor Däubler, Winter, in: Menschheitsdämmerung, 1920, S. 119, Online-Quelle)

STILLE WINTERSTRASSE

Es heben sich vernebelt braun
Die Berge aus dem klaren Weiß,
Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun,
Steht eine Stange wie ein Steiß.

Ein Rabe fliegt, so schwarz und scharf,
Wie ihn kein Maler malen darf,
Wenn er’s nicht etwa kann.
Ich stapse einsam durch den Schnee.
Vielleicht steht links im Busch ein Reh
Und denkt: Dort geht ein Mann.

(Joachim Ringelnatz, Stille Winterstraße, aus: Flugzeuggedanken, Berlin 1929, Online-Quelle)

 

Quelle: Pixabay

 

Kommt gut und heiter durch die neue Woche!

Und weil ich nicht weiß, wie lange die weiße Pracht hierzulande anhält – die einen sagen so, die anderen so – ein paar Fotos von Samstag, entstanden auf dem Weg um meinen Lieblingsteich … 😉

Schneepersonen

Quelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

Schneestimmungen

Quelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

Das Schöne vom Tag

Die Eleganz des Schwanenhalses 🙂

 

Die Eleganz des Schwanenhalses | 365tageasatzaday

Quelle: ichmeinerselbst, Klick macht groß

 

Das ist der nicht sonderlich misstrauische Teil des von mir immer wieder fotografierten Schwanenpaars an meinem Lieblingsteich. Allerdings habe ich selten die Chance für Portraitaufnahmen. Höcker wachsen mit dem Alter, daher gehe ich davon aus, dass das hier Mama ist, die schon eine alte Schwanendame sein soll und sich ziemlich selten über Menschen aufregt. (Papa, deutlich jünger, ist da anders …)
Der Regen, der zur gleichen Zeit niederprasselte, hat nur die Fotografin gestört, die trotz Blätterdach um ihre Kamera fürchtete.

Übrigens gibt es auf meiner „Regensucherin“ gerade fünf Tage mit Regengedichten von Max Dauthendey.

 

Das Schöne vom Tag

Gelegentlich habe ich euch davon erzählt, dass hier auf meinem Lieblingsteich ein Schwanenpaar zu Hause ist, das in schöner Regelmäßigkeit im Vorfrühling brütet und meist so im Mai die lustwandelnde Spaziergängerschar mit Schwanenkindern (in der Regel 6 bis 10) in Entzücken versetzt. So weit, so normal, unten ein Foto vom letzten Jahr. Ihr erinnert euch?

Im Herbst sind die Küken so weit, dass sie sich allein durchschlagen können bzw. müssen. Irgendwann sind sie dann meist verschwunden, und es scheint so zu sein, dass der Schwanenvater sie einsammelt, damit sie eine Karriere als Alsterschwan machen und den dortigen Genpool bereichern. Wer mehr über das traditionelle Hamburger Schwanenwesen lesen möchte, kann hier schauen: offizielle Seite.

Dieses Jahr war kein gutes Jahr. Die Anzahl der Küken dezimierte sich rasch, bis es nur noch vier waren (von mindestens sieben im Mai), und irgendwann im Sommer fiel nicht nur mir auf, dass einer der Altvögel stark hinkte und hinter dem anderen mit den Küken weit zurückblieb. Das ist extrem ungewöhnlich, denn normalerweise gibt es die beiden nur im Doppelpack, wo der eine ist, ist auch der andere.

Nun kann alles der Grund sein. Das sind alte, erfahrene Schwäne, die wissen, wie sie mit freilaufenden Hunden (und Kindern. Und Grillvolk) umzugehen haben. Er/sie schien auch nicht sichtbar verletzt. Trotzdem war zu sehen, dass es nicht besser wurde (aber auch nicht schlimmer ) – und dann waren sie plötzlich weg. Alle. Beide Altvögel und die verbliebenen Jungvögel gleich mit. Das Hörensagen berichtete, dass der Schwanenvater sich gekümmert habe. Prima. Aufatmen.

Und heute … heute waren sie wieder da. In alter Schönheit zogen sie ihre Runden. Und ich hatte die Kamera dabei! Gut, ich habe nur einen das Wasser verlassen gesehen, aber das dürfte nur eine Frage von Tagen sein. Hach, ich bin froh, der Teich war echt leer ohne sie.

 

Quelle: ichmeinerselbst

 

Alltag | Januar

Eine feine Idee: Ulli ruft dazu auf, Einblicke in unseren Alltag zu zeigen. Sie lädt ein, „… einmal im Monat, ein Jahr lang, jeweils zum ersten Wochenende eines Monats, ein Bild, einen Text, ein Musikstück mit dem Thema „Alltag“ vorzustellen“, oder besser, aus unseren „Alle-Tagen“.

 

Quelle: Ulli Gau

 

„Alle Tage“, das ist dann auch mein Stichwort. Abgesehen davon, dass ich den Weg nicht „alle Tage“ gehe, und schon gar nicht zur gleichen Uhrzeit, möchte ich euch einen Ausblick vorstellen. Ich zücke jedes Mal, JEDES MAL, wenn ich dort vorbeikomme, mein Handy. Das geschieht oft genug, um ein Jahr (= ein Bild pro Monat) damit füllen zu können, und nein, ich habe mir kein Kreuz auf den Boden gemalt, dass ich immer an der gleichen Stelle stehe, daher gibt es schon gewisse Abweichungen, wenn man genau hinschaut …
Und auch ja, ich habe den Tagen mit dem abwechslungsreicheren (= mit Wolken) Himmel den Vorzug gegeben – dieser strahlend blaue Himmel nervt mich a) sowieso, b) kann die Handy-Cam damit nicht so gut (oder ich); diesen gleißenden Eindruck, wenn die Sonne auf einen knallt und man nicht im Schatten steht, habe ich bisher noch nicht so gut einfangen können, daher verfälscht das schon etwas, denn auch bei uns war der letzte Sommer sehr lang und sehr heiß und sehr trocken.
Das Bild kann man übrigens groß klicken.

 

Außenmühle 2018 | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst, in mühevoller Kleinarbeit

 

Da es mich nervt, dass immer bei den Nachzüglern zu sein, erscheint dieser Eintrag heute Abend und damit gerade noch fristgerecht  ;-), bricht aber meine eigene Regel von „möglichst nicht zwei Posts am Tag“. Sei es drum. Seht es mir bitte nach.

 

Frauenzeiten

Freundschaft ist eine Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit.

(August von Kotzebue)

Eine meiner ältesten und liebsten Freundinnen ist bei mir und verschönert meine Tage. Wir reden über Gott und die Welt, über Großes und Kleines, lachen, weinen, erinnern uns, schauen in die Zukunft, planen und genießen, durchstreifen die Stadt und enden abends an der Elbe bei einem Kaltgetränk …. 🙂

Ich bin also, und das will ich (auch) damit sagen, aus guten Gründen gerade wenig online. Seht es mir nach.
Aus meinem häuslichen Mikrokosmos möchte ich ferner berichten, dass der Fellträger wieder vierbeinig ist und so tut, als ob nie was war, dass wir gestern (für das Vogelbuch) in meiner Walnuss einen Distelfink (ich finde das Wort so viel schöner als „Stieglitz“) gesehen haben (leider hatte ich die Kamera nicht griffbereit), und dass es an der Außenmühle eine Schwanenfamilie gibt, die uns gestern beim Spaziergang vor unsere entzückten Augen paddelte. Angeblich sollen es sieben Kleine sein, wir haben nur sechs gesichtet. Aber zählt selbst!

 

Schwäne Außenmühle Harburg – 365tageasatzadayQuelle: meine allerliebste Freundin E. aus F.