In Bewegung kommen

Es gibt zwei Hebel, um Menschen in Bewegung zu setzen: Furcht und Eigennutz.

(Napoleon Bonaparte, 1769-1821, französischer General und Kaiser, (Quelle))

Niederschmetternd, aber wahr? Wie seht ihr das? Was treibt euch um, was treibt euch an?
Ich stimme Napoleon zu. Punkt 1 hat mich gerade aktuell wieder am Wickel, Punkt 2 kann man natürlich eng sehen (Geld), aber auch in einem anderen Rahmen: sich selbst zu entfalten, sich weiterzuentwickeln, aus den eigenen Fähigkeiten das Beste zu machen, ist auch Eigennutz, oder? Man hat ja was davon (und kann es auch für andere einsetzen, klar.)
Ich merke, dass ich eine entschiedene Ablehnung gegen dieses Wort verspüre.

Weil es so schön passt, noch ein Zitat zum Thema: „Weg finden“, denn schließlich folgt eines aus dem anderen …:

„Grinsekatze“, fragte Alice. „Würdest Du mir bitte sagen, welchen Weg ich einschlagen muß?“
„Das hängt in beträchtlichem Maße davon ab, wohin du gehen willst“, antwortete die Katze.
„Oh, das ist mir ziemlich gleichgültig“, sagte Alice.
„Dann ist es auch einerlei, welchen Weg du einschlägst“, meinte die Katze.

(Charles „Lewis Carroll“ Dodgson, 1832-1898, englischer Schriftsteller und Mathematiker, Alice im Wunderland (1865) (Quelle))

Bin gespannt auf eure Gedanken.

 

Grinsekatze Cheshire-Cat Tenniel – 365tageasatzadayQuelle: Wikimedia Commons