Foddotörn: Sail in Bremerhaven, 15.08.2015

Die Sail in Bremerhaven ist der hübschere Bruder des Hamburger Hafengeburtstags. Finde ich. Da wo Hamburg nur noch kommerziell ist, hat man (hatte ich) in Bremerhaven das Gefühl, dass der Schwerpunkt wirklich noch auf dem Rummel um die Schiffe liegt. Open Ships (also: Tage der offenen Tür auf Schiffen) ohne Ende, und jede Menge Leute mit verzückten Gesichtern. Und obwohl wirklich viel los war, nicht dieses „Brechend voll“-Gefühl wie so oft in Hamburg.

Wenn ihr mir also folgen möchtet …

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2. Bild ganz oben. Seht ihr die Leute? Ja, ganz oben ist die bereits erwähnte Aussichtsterrasse. Von dort sieht man bis zu den Überseehäfen ganz hinten, die allerdings so im Dunst lagen, dass ich darauf verzichte, davon Aufnahmen zu zeigen. Im Vordergrund links ist der „Zoo am Meer“, dahinter lag die Sedov (außen). Auf dem Bild davor sieht man, dass die Kruzenshtern ebenfalls einen Platz draußen bekommen hatte. Auf den Bühnen traten, als wir oben waren, gerade Shanty-Chöre gegeneinander an. Santiano soll Donnerstag dort gewesen sein. Eines von den Schiffen im Innenhafen rechts ist die Mir, rechts ebenfalls die schwedische Götheborg, links die norwegische Staatsraad Lehmkuhl. Und natürlich die allgegenwärtige grüne Alexander von Humboldt II, das Beck’s-Schiff, jawohl, die mit den grünen Segeln, die in Bremerhaven zu Hause ist.

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Natürlich gab es auf der Weser ständig Gewusel von kleinen und großen Schiffen sowie jede Menge Vorführungen, von den Seenotrettungskreuzern bis … zur Bundeswehr mit ihrem Hubschrauber. Eindrucksvoll war es, aber nicht mein Ding, wenn ich ehrlich bin.
Der Semaphor stand übrigens mal in der Deutschen Bucht und zeigt die Windrichtung und -stärke von Borkum und Helgoland an. Näheres gibt es hier nachzulesen.

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Bremerhaven liegt auf dem 8. östlichen Längengrad. Und das bedeutet: 14.308 km folgen, dann ist man in der Antarktis. Eine virtuelle Reise um die Welt auf dem 8. Längengrad ist auch das Thema des Klimahauses Bremerhaven.
Maritim ist auch der Zoo am Meer mit seinem Wahrzeichen, dem Eisbären. Der Zoo ist spezialisiert auf wasserlebende und nordische Tierarten.

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Auf dem Rückweg haben wir noch kurz beim Schaufenster Fischereihafen angehalten, quasi eine Außenstelle des ganzen Spektakels. Hafenflair, Fisch (!), Restaurants und kleine Läden … sah nach einem empfehlenswerten Ort aus, auch ohne Sail. Leider regnete es inzwischen ziemlich durchgängig, und so verzogen auch wir uns wieder Richtung Auto. Und Neptun war sowieso anderweitig beschäftigt …

 

Sail away ;-)

Mein Wochenende hat mich zur Sail nach Bremerhaven geführt. Meine Güte, was für ein Mastenwald, was für ein tolles Event, wie viel es da zu gucken gab! Ich habe ja den Vergleich zum Hafengeburtstag, und ich kann sagen, dass die Sail erheblich maritimer ist, Hamburg hat rein optisch mehr (Fress-) Buden, mehr Musik, mehr Drumherum.

Leider waren wir nur am Samstag da – erst Anstehen zum Parken (Park+Ride, sehr gut organisiert, meine Hochachtung), Wetter dann drückend schwül, dann schlug es um in neblig/bedeckt und nass, sodass wir gegen Abend beschlossen, auf das Feuerwerk zu verzichten und zu Hause unsere wehen Füße hochzulegen. Ein Ausflug, der sich wirklich absolut gelohnt hat, meine Speicherkarte quillt über!

Was noch nicht fertig ist, sind die Bilder, die ich vorzeigen möchte. Dafür habe ich aber zwei Schnipsel rausgekramt: die zeitgeraffte Einlaufparade und dann das ebenfalls zeitgeraffte Einparken der Schiffe. Ein Wort zu dem Standpunkt der Kamera: die Aufnahmen wurde von der Aussichtsplattform des Atlantic Hotels Sail City gemacht, die ist öffentlich zugänglich, und falls ihr jemals in Bremerhaven seid, dann TUT EUCH DAS AN, es ist atemberaubend.

 

 

Kommt gut in die Woche!