Das Weihnachtsessen | Myriades Impulswerkstatt

Der Schnee fiel in dicken Flocken, und sie war so genervt, dass sie das schon fast als persönlichen Angriff empfand. Scheißkarre, warum musste die gerade jetzt verreckt sein, wo sie die ganzen Lebensmitteleinkäufe für Weihnachten zu erledigen hatte?

Sie hastete vom Supermarkt mit ihren prall gefüllten Taschen zur Bushaltestelle. Gott, sie würde drei Kreuze machen, wenn sie sicher zu Hause war, sie war das lange Schleppen einfach nicht mehr gewöhnt. Aufstöhnend setzte sie den schweren Shopper ab und türmte die beiden Plastiktüten obenauf. Das Wartehäuschen war voller wenig kunstvoller Graffitis und sie zog sich routiniert die sperrige Maske über die Nase. Alles gut. Die war inzwischen selbstverständlich, wenn sie einen Fuß vor die Tür setzte. Wenn sie sich ansteckte, wer würde sie pflegen? Die Kinder bestimmt nicht, die hatten ihr eigenes Leben.

Ihr Blick wanderte zu der Kirche jenseits der Kreuzung. Neben den Säulen am Eingang stand ein Pärchen, dem offensichtlich egal war, wer zusah, und sich innig küsste.

Gebt bloß acht, dass euch der Pfarrer nicht sieht! Der Gedanke entfloh ihr schneller, als sie ihn zu Ende gedacht hatte. Sie ärgerte sich. Es konnte ihr doch nun wirklich gleichgültig sein! Überhaupt, wer sagte denn, dass die da drüben nicht verheiratet waren? Nur weil ihr Tammo mit ihr nach der Heirat nicht mehr öffentlich geknutscht hatte, da er fand, dass das keinen was anging, was sie privat miteinander so trieben?

Ihnen war zu wenig gemeinsame Zeit vergönnt gewesen, aber vieles Schöne hatten sie miteinander geteilt, dachte sie versonnen, und für einen Moment wanderte unter der Maske ein Lächeln über ihr Gesicht. Und um die Familientradition hochzuhalten, hatte sie ja wohl ein Recht darauf, ihre Kinder zum alljährlichen Weihnachtsessen zu sehen zu bekommen, oder? Der erste Weihnachtstag gehörte der Familie, also jetzt ihr, wenigstens solange, bis die Jungs selbst eine hatten, das war ehernes Gesetz.
Hauke hatte sich schon frühzeitig abgemeldet. Vorgeblich, damit die anderen ihre Partnerinnen mitbringen konnten, regelkonform und so weiter. Aber er hatte wenigstens versprochen, am zweiten Weihnachtstag mit Christina vorbeizuschauen. Sie hatte nichts dagegen, dass dadurch die ewigen Sticheleien über Frauen zwischen ihrem Ältesten und dem Jüngsten entfielen. Männer! Friesische Dickköpfe wie ihr Vater eben, Gott hab ihn selig.

Sie würden doch kommen?! Nach Tammos Tod hatte sie das Kommandieren angefangen und das nervte die Kinder manchmal, okay, aber war ihnen klar, wie wichtig es ihr war, sie Weihnachten zu Hause zu haben, selbst wenn es nur für ein paar Stunden sein sollte? Erschrecken durchzuckte sie und fuhr ihr so heftig in die Glieder, dass sie froh war, sich für einen Moment auf einen gesprungenen Plastiksitz setzen zu können, bis sich ihr Puls beruhigt hatte.
Wo blieb überhaupt der Bus? Sie warf einen Blick auf die Anzeigetafel. Noch sechs Minuten. Wind kam auf, der Schnee trieb in das Wartehäuschen. Ohne die Flocken wahrzunehmen, starrte sie auf die vierspurige Straße, auf der die Autos vorbeijagten, um noch bei Grün über die Kreuzung zu schießen.

Bisher hatten sie sich nicht getraut, zum Weihnachtsessen nicht zu erscheinen. Nicht Uwe und Kathrin mit den Enkeln, nicht Matthys, der wie in fast jedem Jahr mit einer neuen Dame auftauchen und wie jedes Mal schwören würde, dass das jetzt endlich die Frau fürs Leben sei.
Sie musste sie beide dringend anrufen. Gleich heute Abend.

Hoffentlich konnte sie das Auto morgen doch von der Werkstatt abholen und wenigstens die Getränke transportieren. Hoffentlich würden die Kinder nicht absagen. Das Jahr hatte schon genug Einschränkungen mit sich gebracht, aber bitte nicht auch noch das Weihnachtsessen!
Die Unruhe ließ sie aufstehen und ihre Taschen aufnehmen. Hoffentlich hatte der verdammte Bus keine Verspätung.

 

Quelle und Copyright: Myriade

 

Dies ist mein erster Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt, und ja, ich bin spät dran, schließlich schleicht sich auch Weihnachten gerade davon. Aber entweder jetzt oder nie, und ich wollte nicht etwas versprochen haben und es schon wieder nicht halten.

Dank eines Textes von Myriade (glaube ich) habe ich erfahren, dass sich das Pärchen in/an/bei/neben der Gloriette küsst, für mich war es spontan ein Kircheneingang hier in der Nähe: ähnliche Farben, ähnliche Säulen. Nur den Schnee, den hätte ich noch gern, hier ist im Dezember nachts mal eine Flocke gefallen, aber das war es bisher …

 

Irgendwie | abc.etüden

 

Irgendwie bin ich gerade definitiv nicht in der Lage, meine Gefühlslage in nette Texte zu verpacken – und auch nicht, sie wegzuschieben und so zu tun als ob. Ich kann und werde nicht Politiker aus aller Herren Länder (auch meinem eigenen) als „Schmutzfinken“ betiteln: So niedlich sind sie nicht, wie es das Wort suggeriert, und sie springen auch nicht mit beiden Füßen in Gummistiefeln in den Dreck, sie stecken längst erheblich viel tiefer drin.

Und zu behaupten, dass mir die momentane Lebenssituation in Deutschland (und woanders vielleicht noch mehr) meine Zuversicht die Zukunft betreffend vielleicht doch gerade ein wenig MOPST, wäre ein derartiger Euphemismus, dass ich nur noch sprachlos nach Luft schnappe.

Fabelhaft war dagegen gestern nur jene kurze Moment, als ich über dem Flachdach des Lebensmittelhändlers den Fast-Vollmond aufgehen sah, flankiert von einem hellen Stern, von dem ich  weiß, dass es nicht die Venus gewesen sein kann (falsche Himmelsrichtung) … hm. Selbst der Fellträger, der wie üblich alles gibt, um meine Laune zu heben, hat sich gestern früh mit einer anderen Katze angeschrien und dabei vermutlich eins auf den Kopf bekommen (klassische Stelle vor dem Ohr); nix Dolles, solange es nicht eitert, was es sicher versuchen wird. Ich habe ein Auge drauf.

Ein paar Fragen, die ich mir so ähnlich auch gestellt habe und die meine Laune ebenfalls nicht heben, habe ich gestern bei Maren gefunden (Corona: Wie Kommunikation Verantwortlichkeiten verschleiern kann). Ich bin mehr als empfindlich, was suggestive Tonfälle angeht, und lese daher längst nicht alles, aber das sind Punkte, über die man mal nachdenken kann, und auch, welche Folgen die Antworten bzw. die Nicht-Antworten für uns als Gesellschaft haben.
Und nein, mit Verschwörungstheorien, Hetze und Eiferei hat das alles nichts zu tun. Leider. Wäre es nur so, dann könnte man es getrost ignorieren …

 

abc.etüden 2020 43+44 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 43/44.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Judith mit ihrem Blog Mutiger leben. Sie lauten: Schmutzfink, fabelhaft, mopsen.

 

Corona: Abstand | abc.etüden

 

»Sag mal, kannst du nicht neben mir bleiben, wenn wir spazieren gehen? Ich dachte, wir wollten uns in Ruhe unterhalten. Ständig bist du ein paar Schritte hinter mir oder läufst vorweg!«

»Ja, weißt du, Corona? Du sollst einen Abstand von mindestens eins fünfzig, besser zwei Meter zu deinem lieben Nächsten einhalten. Gut, gilt für uns beide nicht, wenn es einen von uns erwischt, ist der andere eh mit dran.«

»Äh, und?«

»Na, guck dir doch mal die Leute an, die uns entgegenkommen, besonders die Pärchen. Was machen die? Richtig, die gehen nebeneinander. Wie wir. Und wie breit ist wohl der Weg?«

»Keine Ahnung?«

»Streck mal beide Arme aus. Und jetzt stell dir vor, dass das von Fingerspitze zu Fingerspitze ungefähr so viel ist, wie du groß bist. Bei Frauen sogar meistens weniger. Soll heißen, wenn ich einen Arm ausklappe und du einen Arm und sich unsere Fingerspitzen gerade so eben berühren, dann sind unsere Köpfe gerade mal so eins fünfzig auseinander, also der Minimalabstand.
Und wenn wir jetzt nebeneinander gehen und uns käme ein Paar entgegen und ich würde einen Arm ausstrecken und der, der innen geht auch, was würde dann passieren? Exakt, dann würden wir uns gegenseitig mit der Hand in die Fresse hauen, weil der Weg eben nicht breiter ist, sogar, wenn die und wir eng nebeneinander und am Wegrand gingen.
Ist das also genügend Abstand? Nein, DAS ist bescheuert! Deshalb geböte es eigentlich die Höflichkeit, auszuweichen und halt mal kurz hintereinander zu gehen, bis man aneinander vorbei ist. Macht natürlich keiner, weil alle denken, dass der andere ja zuerst kann oder so, und dass man selbst uncool ist, wenn man den ersten Schritt tut.«

»Ey, komm, werd nicht lächerlich.«

»Ach ja? Und da wären dann noch die Jogger, die einem den Weg abschneiden oder ganz nah überholen und keuchen und nicht daran denken, dass jemand anders wirklich nicht ihre verbrauchte Atemluft einatmen möchte. Die glauben doch, sie sind voll fit und haben kein Cooorooonaaa, weil sie noch rennen können. Ich muss dich nicht erinnern, dass du trotzdem Überträger sein kannst, auch wenn du symptomfrei bist, oder?«

»Iiiiiih! Schnaufende Jogger fand ich schon immer eklig.«

»Danke. Ich würde dich auch erheblich lieber deswegen anzicken, dass deine heiß geliebten Forsythien außer der Farbe bienentechnisch keinerlei Nährwert haben, oder dir erzählen, dass meinen Nachbarn neulich die Magnolien erfroren sind. Aber leider bin ich überwiegend damit beschäftigt, den Idioten auszuweichen, die die gleiche bescheuerte Idee hatten wie wir: jetzt am See spazieren zu gehen. Damit wir nämlich auch nächstes Jahr noch bei einem Glas Wein diesen oder jenen Sonnenuntergang bewundern können.«

»Es gibt auch rücksichtsvolle Mitmenschen. Ist die einzige Lösung demnach, zu unmöglichen Zeiten spazieren zu gehen? Am Wochenende soll es übrigens warm werden.«

»Also, ich weiß, wo ICH dann garantiert nicht bin.«

»Apropos Wein. Wir könnten im Garten grillen. Nur du und ich.«

»Deal. Ich hab so Mund-Nasen-Masken aus Stoff genäht, falls du welche willst, zum Einkaufen oder so, sag Bescheid.«

»Ich vermisse unsere Unbeschwertheit.«

»Ich auch.«

 

 

Extraetüden 14.20 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Für die abc.etüden, Ausgabe Extraetüden, Woche 14.2020: 5 Begriffe (aus 6), maximal 500 Wörter. Die Worte stammten dieses Mal von Corly und Elke H. Speidel, ich habe verwendet: Sonnenuntergang, warm, lächerlich, Forsythien, erfrieren.

Ich drehe täglich (nach Möglichkeit) eine Runde um den hiesigen Teich und finde es ganz wundervoll, Fauna und Flora zu beobachten und einfach nur Frühling zu atmen. Diese Ecke ist bekannt und beliebt, im Sommer werden auf den Wiesen Partys geschmissen, es wird gegrillt, Ball gespielt und laut Musik gehört, fast immer sind neben den normalen Spaziergängern Jogger, Gassigeher und Kinderwagenschieber*innen auf der Strecke. Und Familien, oft große. Je schöner das Wetter, desto exzessiver.
Klar, Corona hat das alles sehr deutlich reduziert, dennoch ist Rücksicht vonnöten, vor allem in so einer Zeit wie jetzt. Ja, ich erlebe immer wieder, dass mit einem freundlichen Nicken und Lächeln sehr vieles geht (AUCH BEI JOGGERN) – aber ich erlebe auch das krasse Gegenteil, dass die Mitmenschen einfach Luft sind. Früher hat es mich meist nicht sonderlich gestört, da fand ich es zum Teil halt einfach rüpelhaft, aber momentan bin ich bisschen empfindlicher.

Mich hat tatsächlich beschäftigt, wie viel denn dieser eine Meter fünfzig ist, den wir Abstand halten sollen, und da bin ich auf das Maß gekommen, das jede*r mitschleppt – die Armlänge. Gewusst habe ich nicht, dass die Armspannweite, also die ausgebreiteten Arme von Mittelfingerspitze zu Mittelfingerspitze ca. der eigenen Körpergröße entsprechen, mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass man das Verhältnis von Armspannweite zu Körpergröße den „Affenindex“ nennt (ein Begriff ursprünglich aus der Kletterszene, Wikipedia-Artikel hier lesen), und dass wohl nur sehr große Männer häufiger einen positiven Affenindex haben. Konkrete Zahlen zu „Standardproportionen des Durchschnittsmenschen“ habe ich in einem Rennrad-Forum gefunden (hier nachlesen, bisschen scrollen).

Etüden bilden, ich hab es schon immer gewusst.

 

Corona: Lourdes – abc.etüden

Lourdes hat geschlossen!“
Klar, sagte man ihr, da sind immer so viele Menschen, zum Teil signifikant krank, es gibt Vorschriften, ist doch nur gut, bla, bla, bla. Sie nickte. Natürlich war das so, und vermutlich war es lächerlich, dass es sie überhaupt berührte, schließlich hielt sie religiösen Massentourismus für fragwürdig, und Lourdes mit seinem frommen Overkill stand ganz oben auf ihrer Liste.
Aber: LOURDES hatte geschlossen. Lourdes, wohin seit gut 160 Jahren immer mehr Leute gepilgert waren, um Hilfe zu erflehen, und das scheinbar wohl auch in den Weltkriegen immer offen gewesen war. Lourdes war dicht. Lourdes kam kurz nach dem Petersdom. Sie hätte vermutet, dass eher die Hölle erfror, also einfror, als dass das passierte.

Die untersagten Gottesdienste hatten sie schon merkwürdig berührt. Als Konstante in ihrem Leben vermittelten sie ein Gefühl von Beständigkeit: was, wenn nicht die Kirche, war immer da? Und sei es nur in Form des Abend- und sonstigen Läutens, bzw. dessen Fehlen zu Zeiten von „nach Rom fliegenden Glocken“ vor Ostern. Auf den kirchlichen Beistand war sie nicht angewiesen, ihre Spiritualität ging andere Wege. Aber sie stellte fest, dass sie dieser Tage für herzliche Worte empfänglich war, zum Beispiel für die Rundmail der Gemeinde, selbst wenn es nicht mehr als das vielfach gehörte „Rückt virtuell zusammen, nehmt Rücksicht, seid vernünftig und beachtet die Regeln, wir sehen uns bald wieder“ war.

Und jetzt? Ja, leben, einen Tag nach dem anderen, weiterlächeln, irgendwie würde es weitergehen. Der Forsythienstrauch im Garten war fast abgeblüht, aber aus anderen Gärten leuchtete es vielfarbig. Hämmern drang die Straße herauf, dort arbeiteten Handwerker auf dem Dach. Radiobeats, Gefluche, Gelächter. Normalität, selten so willkommen. Im Sonnenschein erschien alles frühlingshaft verzaubert.
Sie beschloss, draußen eine kleine Runde zu machen – mit Maximalabstand zu allen, die es ihr gleichtun würden. Solange sie noch durfte.
Befremdliches Gefühl.

 

abc.etüden 2020 12+13 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 12/13.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Elke H. Speidel mit ihrem Blog Transworte auf Litera-Tour und lauten: Forsythien, lächerlich, erfrieren.

Ich bin nicht sicher, ob man das nachvollziehen kann …

 

Übel gelaunte Irgendwie-Etüde | abc.etüden

Stimmungsmäßige Gemengelage: trüb.
Weltpolitik? Bitte nicht.
Griechenland? Die Bilder brechen mir schier das Herz. Meine Mutter ist 1948 aus Ostpreußen geflüchtet, irgendwas dockt da über die Generation hinweg an, wenn ich zerstörte Städte und flüchtende Menschengruppen sehe.
Corona? Ach, geh mir weg. Drei Viertel der Deutschen sähen laut Umfrage die Lage „gelassen“, so die Medien, heute Morgen gehört. Okay, ein Viertel nicht, das ist die Kleinigkeit von gut 20 Millionen. 20 Millionen Menschen, die auf jeden Mist fliegen, den die Presse sich ausdenkt, die Desinfektionsmittel, Mundschutze, Klopapier und Nudeln hamstern, als ob sie ansonsten den kommenden Sonnenuntergang nicht mehr erlebten, geschweige denn den nächsten Tag, und die Umwelt mit ihrer Gier und Panik vergiften. Hallo? Geht’s noch?
Natürlich, wer gesundheitlich bereits angegriffen ist, der muss sich vorsehen, gar keine Frage. Aber der Rest? Beim Einkaufen vermeide ich den Blick auf die Schlagzeilen der Revolverblätter, danke, mir ist schon schlecht. Katzenfutter scheint wenigstens noch nicht gehortet zu werden.
Ich warte irgendwie drauf, dass die Verschwörungstheoretiker sich als Whistleblower herausstellen, so absurd finde ich das Theater.

Und immer wieder Griechenland und dieses Gefühl der Hilflosigkeit angesichts des Elends und der Verrenkungen der hohen Politik. Ich weiß, dass ich in Europa warm und trocken sitze und im Vergleich nichts, aber auch gar nichts auszustehen habe, und mir ist auch bewusst, dass andere dafür die Zeche zahlen und ich ganz simpel Glück hatte, hier geboren zu werden. Hilft mir das? Nein.
Gerda schreibt heute an Ulli: „… das Gefühl der Hilflosigkeit wird gemildert, wenn man EINEM Menschen beisteht.“ Ja, stimmt, das passt zu meiner eigenen Erfahrung. Und „Trust Love“ – gestern gesprayt gefunden. Wenn überhaupt was stimmt, dann das. Schwierig ist es trotzdem. Gerade jetzt.

Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen. Ansteckungsfrei.

Kommt gut durch die nächste Zeit und bleibt gesund!

 

abc.etüden 2020 10+11 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 10/11.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von Corly mit ihrem Blog Corlys Lesewelt und lauten: Sonnenuntergang, warm, fliegen.

Ihr Lieben, ich bin heute Nachmittag/Abend und morgen so gut wie nicht online, wundert euch also bitte nicht, wenn meine Kommentare vorerst ausbleiben, ich hole sie nach … 🙂
Aber ich wollte den Text veröffentlichen, damit er mir nicht mehr auf der Seele liegt.

 

Trust love | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst, Anklicken macht groß

 

Alle Fotos von dieser Woche.