Schreibeinladung für die Textwoche 03.18 | Wortspende von Ludwig Zeidler

Vor einem knappen Jahr, liebe Etüdenfans, -schreiber/innen und -leser/innen, erschien auf dem inzwischen eingestellten Blog von Ludwig der erste Aufruf zu seinem neuen Projekt, den abc.etüden. Der Rest ist längst Geschichte (aber nicht vergessen), einige von euch schreiben seit damals schon mit, ich auch, aus reiner Nostalgie verlinke ich hier mal meine erste Etüde, die ich immer noch sehr mag, weil sie einige (damals aktuelle) Buchtitel listete. Danke, Ludwig, mein letztes Blogjahr war eindeutig ein Etüdenjahr, ich ziehe immer noch wirklich viel für mich da raus.

Ich schwöre, ich habs nicht speziell geplant, aber zu diesem Jubiläum hat Ludwig nicht nur wieder die Illustrationen gestaltet (4! Alles oder nichts!), sondern er  ist heute auch wieder mit seiner Wortspende am Start, so wie wir beide jeweils immer eine neue Wortspendenrunde mit unseren Wörtern eröffnen. Und da er sich um Konventionen nur sehr ungern schert, fallen seine Wörter aus allen meinen Vorgaben und entführen uns für die Textwoche 03.18 in den Weltraum (ja, ich musste sie auch nachschlagen): abc.etüden go space!

FRB 121102 (FRB = Fast Radio Burst, hier speziell zu FRB 121102 nachlesen)
ultraviolett
Supernovaüberrest.

Wie ihr wisst, gilt es, diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterzubringen. Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Ludwig und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

(Musik auf eigene Gefahr.)

 

2018_03_1_lz | 365tageasatzaday

 

2018_03_2_lz | 365tageasatzaday

 

2018_03_3_lz | 365tageasatzaday

 

2018_03_4_lz | 365tageasatzaday

 

Lyrics und mehr (Englisch)

 

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Der See hat eine Haut bekommen

Nein, liebe Kinder, DIESER See ist derzeit sicher nicht zum Draufrumlaufen, auch wenn die Vögel das tun. Die Alster in der Hamburger Innenstadt verfügt dazu über sehr malerische Eisschollen, da das Wetter ja wieder kälter werden soll, können wir gespannt sein, was sich daraus ergibt. Ich kann jedenfalls auf ein Millionen-auf-dem-Eis-Spektakel verzichten … aber hübsch sähe es sicher dennoch aus.

Trübe Tage sind das gerade. David Bowie ist an Leberkrebs gestorben (Quelle, englisch), die Anzahl der wg. Köln und Hamburg (Frankfurt/M. hatte Derartiges auch) erstatteten Anzeigen hat sich jedes Mal erhöht, wenn davon gesprochen wird und ich mag irgendwie nicht so tun, als ob alles wie immer wäre.

Nichtsdestotrotz das Gedicht zur Überschrift:

Der See hat eine Haut bekommen,
so daß man fast drauf gehen kann,
und kommt ein großer Fisch geschwommen,
so stößt er mit der Nase an.

Und nimmst du einen Kieselstein
und wirfst ihn drauf, so macht es klirr
und titscher – titscher – titscher – dirr …
Heißa, du lustiger Kieselstein!
Er zwitschert wie ein Vögelein
und tut als wie ein Schwälblein fliegen –
doch endlich bleibt mein Kieselstein
ganz weit, ganz weit auf dem See draußen liegen.

Da kommen die Fische haufenweis
und schaun durch das klare Fenster von Eis
und denken, der Stein wär etwas zum Essen;
doch sosehr sie die Nase ans Eis auch pressen,
das Eis ist zu dick, das Eis ist zu alt,
sie machen sich nur die Nasen kalt.

Aber bald, aber bald
werden wir selbst auf eignen Sohlen
hinausgehn können und den Stein wieder holen.

(Christian Morgenstern, Wenn es Winter wird, Quelle)

Wintersee – 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst

Life on Mars!

Die Medien vermelden, man habe auf dem Mars flüssiges Wasser gefunden, das es dort eigentlich gar nicht geben dürfe (Quelle: Süddeutsche). Hurra die Waldfee, ähh, die Marsmenschen, also wieder mal eine neue Runde Spekulationen, jenseits der wissenschaftlichen Sensation?

Mein Kopf reagierte, indem er den sowieso großartigen David Bowie hervorholte, der sich das 1971 auch schon gefragt hat („Is there Life on Mars?“). Wobei es in diesem Lied um etwas ganz anderes geht, nämlich, laut Bowie, um „die Reaktion eines empfindlichen jungen Mädchens auf die Medien“, und er ergänzte: „Ich denke, sie wird von der Realität enttäuscht … obwohl sie ein trübsinniges Leben führt, erzählt man ihr, dass es irgendwo ein viel großartigeres Leben gibt, und sie ist bitter entäuscht, dass sie keinen Zugang dazu hat“ (Quelle: songfacts.com, in meiner Übersetzung).

Hier ist der Original-Songtext, hier eine gute deutsche Übersetzung, hier ist die englische Wikipedia mit mehr Infos zum Song.

 

 

Kommt gut durch den Tag!

 

Lieder zum Donnerstag

Da bitte ich ganz harmlos darum, mir Lieder mit den Wochentagen im Titel zu nennen, und was passiert? Etwas, womit ich nie gerechnet hätte, schaut gestern in die Kommentare: Herr Ärmel öffnet seinen Fundus, genannt sein „Musikalarchiv“, und überschwemmt mich mit einer Liste (und heute früh nochmal mit einem Nachschlag zum Frühstück). Zusammen mit der Aufzählung von Bernd von Red Skies over Paradise könnte ich meinen Bauchladen eigentlich nun schließen und die nächste Zeit Musik hören, speziell sonntags. :-) Schönen Dank, das ist viel viel mehr, als ich jemals erwartet hatte.

Also möchte ich euch aufrufen, mir (aus dieser Liste oder neu, gern deutsch und nein, keine Schlager, hallo Birgit, ich ziehe die Grenze bei Howie) eure Lieblingslieder mit einem Wochentag im Titel zu nennen.

Meine Lieder zum Donnerstag wusste ich allerdings schon, bevor Herr Ärmel und Bernd damit rüberkamen.

Es sind David Bowie, der Unvergleichliche, mit Thursday’s Child (ein Titel der sich, wie er erzählt, auf eine Autobiographie von Eartha Kitt bezieht)

 

und Jim Croce mit Thursday, von dem ich früher Lieder wie Time in a bottle bis zum Abwinken gehört und mitgesungen habe. Hier ist ein Link zu seinem Greatest-Hits-Album. Und obwohl er schon 1973 im Alter von 30 Jahren bei einem Flugzeugabsturz starb, unterhält seine Familie eine Webseite für ihn: jimcroce.com

 

 

Under Pressure

Gesundheit kommt vom Herzen, Krankheit geht zum Herzen.

(Tschechisch)

Schickt mir heute mal ein paar gute Wünsche, heute wird vermutlich eher nicht mein Lieblingstag.

Das Katzenbiest übrigens, das gestern dreibeinig in die Nacht gehüpft war, kam heute früh in der Dämmerung zurück. Hungrig! Maulend! Übers Dach! Und eindeutig vierbeinig! Also, gut ist noch nichts, aber er tritt wieder auf, wenn auch sehr vorsichtig. Springen klappt offensichtlich auch, sonst hätte er es nicht aufs Dach geschafft.
Entwarnung? Mal sehen.

 

 

Ja, ich war Queen-Fan. (Okay, ich kann nicht „war“ schreiben, ich sehe es ein. Ich bin Queen-Fan.) Oh ja … :-)