Über Poesie

Poesie ist die Erfahrung dessen, was die Wörter überschreitet.
(Yves Bonnefoy, Klappentext zu „Die gebogenen Planken„, Klett-Cotta, Stuttgart 2004, Quelle)

Quelle: ichmeinerselbst, aber sowas von

 

Wer hier schon länger ein bisschen mitliest, kennt meine Jahreskalender (2016, 2017, 2018). Jedes Jahr aufs Neue handklöppele ich mir ein Kalenderposter, das dann meine und (meist) die Türen weniger ausgewählter Mitmenschen verschönert. Auch dieses Jahr ist keine Ausnahme. Neu war dieses Jahr, dass ich die Kalenderkachel von der schwarzen Grundfarbe auf Weiß umgestellt habe, erst dann war mir alles ruhig genug. Ja, nett, aber viel Arbeit, denn auch (gerade!) für die Kalenderkachel schiebe ich jedes Pixel einzeln über den Bildschirm.

Sollte ich irgendwem, der/die dies liest, noch kein frohes neues gutes Jahr 2019 gewünscht haben, sei dies hiermit nachgeholt. Ich führe nämlich diesbezüglich keine Strichlisten ;-)
Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Denn man tau, wie sie hier oben sagen!

 

Werbeanzeigen

Die Hochzeit der Seele mit der Natur

Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.

(Henry David Thoreau, Journal 4:3–6 (21.08.1851), Quelle Original)

Kalender 2018 | 365tageasatzadayQuelle: Ichmeinerselbst, aber sowas von

 

In den letzten Tagen habe ich ziemlich exzessiv mit Weihnachts- und Neujahrswünschen um mich geworfen und ich hoffe sehr, dass ihr alle welche abbekommen habt, wenn ihr wolltet. Sollte das nicht eingetreten sein: Sorry, ich habe nach dem 50. Weihnachts- und dem gefühlt 100. Silvester- und Neujahrswunsch den Überblick verloren und war eh mehr online, als ich eigentlich wollte. Es war also bestimmt keine böse Absicht. Fühlt euch geherzt und Gutes gewünscht.

Was obiges Zitat jetzt mit dem Ganzen zu tun hat? Nun, es prangt auf dem abgebildeten Kalenderposter, genauer gesagt in der Mitte der Kalenderkachel, was man nur sieht, wenn mans weiß, zugegeben  ;-)
Dieses von mir höchstselbst fotografierte und handgeklöppelte Kalenderposter (ich begrüße jedes Jahr fast jedes Pixel persönlich) verschönert auch dieses Jahr eine meiner Türen und ebenso bei einem kleinen Kreis ausgewählter Mitmenschen, deren Begeisterung dafür mich sehr freut.

Abgesehen davon finde ich das Zitat einfach gut.

Kommt also gut in die erste (Arbeits-) Woche des neuen Jahres!

 

Auf ein Neues!

Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas anders dazu zu gebrauchen, als blauen Himmel und grüne […] Erde.
(Jean Paul, Der Papierdrache Bd. 1, Drittes Stück, S. 148, Quelle)

In den letzten Tagen habe ich für meine Verhältnisse geradezu exzessiv mit Weihnachts- und Neujahrswünschen um mich geschmissen. Solltet ihr davon verschont geblieben sein, warum auch immer, trifft es euch jetzt: Frohes Neues! Möge dieses Jahr besonders für euch werden, ob gut oder schlecht möge in eurer Hand liegen (auch das ist ja leider nicht selbstverständlich).

Wer regelmäßig bei mir liest, den wird nicht wundern, dass ich das vergangene Jahr nicht so richtig lieb gewonnen habe. Von daher freue ich mich auf „neues Spiel, neues Glück“ (auch wenn der Mensch diese Zäsuren willkürlich setzt, Strukturen sind wichtig) und habe mir seit Jahren mal wieder was vorgenommen (ja, Vorsätze, ja):

  1. Mehr lesen (also: BÜCHER, nicht auf irgendeinem Reader)
  2. Öfter ins Kino gehen

Das heißt allerdings nichts anderes, als dass ich meinen Tagesablauf umstrukturieren muss, denn ich hänge die meiste Zeit vor dem Rechner, beruflich und gern auch privat, zum Beispiel für den Blog und und und. Ersteres hoffe ich beispielsweise damit zu erreichen, dass ich mich einer Buch-Challenge angeschlossen habe (hier mehr dazu), für letzteres habe ich ganz frisch den Newsletter unseres Programmkinos abonniert. Immerhin.

Was das alles nun mit obigem Zitat zu tun hat? Nichts, gar nichts, nur dass es was mit „Zeit“ zu tun hat, die ja auch immer ein wenig im Zentrum von allen Neujahrsposts steht und ich ja auch noch fotografiere und daraus jedes Jahr ein Kalenderposter von Hand klöppele. Das Zitat prangt in der Mitte der Kalenderkachel, wie man eher nicht lesen kann, ich weiß.
Aber auch dieses Jahr verschönert mein Kalender vorwiegend Türen ausgewählter Menschen, was mich sehr freut.

Ich wünsche mir und euch also erst einmal einen geruhsamen Winter, und den Rest verbrauche ich, wie er kommt. Übrigens findet mein erster (geplanter) Aufreger schon Ende Januar statt: mein Tattoo!

 

Kalender 2017 | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst, aber sowas von!

 

Euch noch einen schönen Restabend und einen guten Start in die erste Woche des neuen Jahres!

 

Merken

Über Schönheit

Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht.

(Lew N. Tolstoi, Anna Karenina, Quelle)

 

Jahreskalender 2016 – 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst, aber sowas von

 

Ich vermute, jede/r, der/die fotografiert, kennt die Aufforderung: Deine Bilder sind doch sooooo schön, mach doch mal einen Kalender! Klar, mich ereilt(e) das auch. Und außer für meine Mutter, die immer wollte, dass ihr Kalender ein Monatskalender wird, der auf das Stück Platz zwischen Kühlschrank und Küchenuhr passt (A3 quer), war und bin ich ein Anhänger größerer Formate, um nicht zu sagen, von Postern, deren Layout ich mit großer Freude und Akribie selbst gestalte.
Dieser mein Kalender ist also eigentlich ein Poster mit einem winzigen praktischen Nebeneffekt: unten rechts ist eine Kalenderkachel mit dem Kalendarium für dieses Jahr. Alles komplett handgeklöppelt, jedes einzelne Pixel per Programm an seinen Platz bewegt. Er misst 60 x 60 cm und hängt bei mir (und ein paar ausgewählten Menschen) an einer Tür, die er hervorragend verschönert, wie ich befriedigt feststelle.

Wer sich jetzt fragt, was das alles mit dem Tolstoi-Zitat zu tun hat, sei darauf verwiesen, dass ich es a) sehr wahr finde und es b) die Mitte der Kalenderkachel ziert.

Ich bin eindeutig noch nicht wieder im vorweihnachtlichen Normal-Modus angelangt und finde das sehr angenehm. Noch dazu ist es jetzt (ich weiß nicht, ob ich „endlich“ sagen soll) frostig kalt geworden: das Wetter passt zur Jahreszeit. Noch schneit es hier nicht, aber das wird bestimmt noch kommen. Der Fellträger hat jedenfalls schon einiges zu kalten Füßen anzumerken.

Ich wünsche euch noch einen geruhsamen Sonntag!