Gedanke zum „Wir“

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

(Guy de Maupassant)

Momentaufnahme. Wieder mal überrascht festgestellt, wie leicht ich durch das Wörtchen „wir“ verführbar bin. Nun ist das ja an und für sich nichts Schlimmes. Aber die Assoziationen, die mich sofort ansprangen, nämlich das Alleinsein und die sofort aufwallende Sehnsucht nach dem Gegenüber, Teilen-Können, Teilen-Wollen, Vertrautheit, Lachen, Spaß, Geborgenheit, die mach(t)en mir das Herz schwer.

„Mach doch einfach“, raunt die Stimme in mein Ohr. Und ich folge …

 

Begegnung – 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

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Immer am Anschlag – Samstag, 20. September 2014

Der Mensch: ein Wesen, das am Ende einer Woche Arbeit entstand, als Gott bereits sehr müde war.

(Mark Twain)

 

Ich denke darüber nach, wie viele Leute ich kenne, die eigentlich „immer am Anschlag“ sind. Die immer arbeiten (wollen oder müssen), immer im Stress sind, immer ihre Stunden mit noch mehr vollstopfen, bei denen ich das Gefühl habe, die drehen ihr Hamsterrad selbst und mit Schwung, aber hoppla! Und wenn sie nicht auf der Arbeit sind, dann stürzen sie sich in die Freizeit, denn schließlich müssen Kontakte ja gepflegt werden und man will ja auch was erleben! Wie, du bist am Wochenende allein zu Hause? Die ganze Zeit? Du gehst nicht weg? Bist du okay? Sollen wir vorbeikommen?

Natürlich muss ich mir sagen lassen, dass ich ein introvertierter Couch-Potato bin, und dass es Leute gibt, die sich entspannen, wenn sie sich auspowern, beim Sport zum Beispiel oder wenn sie die Nacht durchtanzen. Klar, funktioniert, ist aber nicht mein Punkt.
„Entschleunigung“ heißt das Zauberwort, „Innehalten“ und meinetwegen auch „Achtsamkeit“. Aber eigentlich bedeutet es nur: langsam machen! Weniger konsumieren, sich Zeit nehmen für sich selbst, den Druck rausnehmen. Nicht alles, nicht sofort. Langsam leben. Bewusst.

Das „am siebten Tage sollst du ruhen“-Gebot habe ich früher als den Versuch verstanden, das Volk an jenem Tag in die Kirche zu treiben und heftig abgelehnt, na klar. Inzwischen fällt mir auf, dass Pausen eine gute Sache sind :-), egal wofür man sie verwendet. Ein Kollege sprach mal von „geistiger Arbeitshygiene“, und meinte damit, die Arbeit auf der Arbeit zu lassen. Abschalten können und dürfen, auch ein wichtiger Punkt.

Wünsche euch ein schönes Wochenende mit vielen Wohlfühlmomenten!

 

Mensch Gott Arbeit müde – 365tageasatzaday

 

Mittwoch, 10. September 2014

Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.
(Matthias Claudius)

 

Wortverliebt wie ich bin, glaube ich den Leuten die gute Absicht und stehe hinterher dumm da. Oft genug passiert.

 

characterize people – 365tageasatzaday

Freitag, 29. August 2014

„Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind.“ (Stefano Benni)

 

Ich weiß, dass das ein Buchtitel ist, aber ich kenne das Buch nicht. Heute Morgen allerdings bin ich genervt, und dann wird mein Humor leicht etwas … grimmiger. Naja. Geht auch wieder vorbei. Das Genervtsein, nicht der Humor ;-)

Dieser Cartoon von Ruthe passt auch. Ich steh auf seine Hai-Cartoons.