Tag 24 | 30 Days Book Challenge

 

24 Ein Buch, das Du gerne mal verfilmt sehen würdest

Ich schwächele, muss ich zugeben. Das ist schon wieder nicht meine Frage, so wenig, wie ich ins Kino gehe, und so kritisch, wie ich mit der Verfilmung von geliebten Büchern eigentlich bin. Ich finde mich da etwas, äh, einfallslos.

Aber gut: Ich wünsche mir mehr Fantasy-Verfilmungen, natürlich. Peter Jackson hat damit angefangen und der Welt gezeigt, dass man sogar einen Klops wie den „Herrn der Ringe“ angemessen verfilmen kann (auch wenn ich kein Fan der „Hobbit“-Trilogie bin).

Weil wir erst neulich (Tag 20) davon sprachen: Könnte bitte endlich wer Michael Endes „Unendliche Geschichte“ so verfilmen, dass man nicht weinend aus dem Kino rennt bzw. einem das Messer in der Tasche aufgeht?

Als Fan wünsche ich mir seit Jahren eine Verfilmung der Bücher von Patricia McKillip, zum Beispiel der „Riddlemaster“-Trilogie oder dem von mir bereits angesprochenen „Bards of Bone Plain“ (Tag 17) von jemandem, der sie liebt.

Genauso gut könnte jemand, der ein Faible für Sci-Fi hat, aber auch Becky Chambers’ „Der lange Weg zu einem zornigen Planeten“ (Tag 06) verfilmen. Das ging ja auch bei Star Trek, was eigentlich eine ähnliche Stoßrichtung hat, bloß moderner ist.

Und was „Literatur“ angeht: „Katzentisch“ (Tag 02) von Michael Ondaatje würde sich ebenfalls eignen, „Action“ ist genug drin, wenn man darauf Wert legt, und wenn nicht, ergäbe es einen prima Arthouse-Film. Die Verfilmung von „Der englische Patient“ ist ja sogar ein Renner geworden, der diverse Oscars abgesahnt hat, wie ich immer noch finde, völlig zu Recht.

 

 

Tag 24 | 30 Days Book Challenge | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Mein Dank verfolgt unverdrossen Ulrike von Blaupause7, von der die Aufgaben für diese Challenge stammen und die auch eine Teilnehmerliste führt.

 

Off topic: Adventüden (hier klicken): 6 bereits erhalten, 16 weitere Zusagen. Sehr schön! Weiter so!

 

Tag 20 | 30 Days Book Challenge

 

20 Ein Buch mit einer besonders schönen Gestaltung

Es tut mir wirklich leid, aber ich bin eher der „Form follows function“-Typ, was eine höfliche Umschreibung dafür sein soll, dass ich mir Bücher nicht deswegen kaufe, weil Cover/Einband/Innenleben HÜBSCH ist, sondern weil ich den Inhalt mag. Okay, auch ich mache mal Ausnahmen von der Regel. Von einer davon habe ich euch gestern berichtet – meine rote „Herr der Ringe“-Ausgabe. Fast ebenso wichtig für mich ist aber die Ausnahme, die jetzt folgt.

Es begab sich aber zu der Zeit … dass ein Buch herauskam, welches den Titel „Die unendliche Geschichte“ trug. Wir schreiben das Jahr 1979 und der Autor hieß Michael Ende. Ende kannte ich: Mit den Geschichten von Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, war ich aufgewachsen und „Momo“ hatte ich begeistert inhaliert. Keine Frage, dass auch die „Unendliche Geschichte“ bei mir einzog. Keine Frage, dass ich sie zauberhaft fand, mich tief von ihr berühren ließ und sie wieder und wieder las. (Übrigens fand ich den Eichinger-Film schrecklich, und am schlimmsten war für mich Fuchur, diese Fliegender-Dackel-Ausgabe eines Drachen. Ganz furchtbar.)

40 Jahre später bringt der Thienemann-Verlag eine „farbig illustrierte Schmuckausgabe“ heraus. Illustrator ist Sebastian Meschenmoser; und wenn ich ehrlich bin, hatte ich das eher zufällig mitbekommen, Michael Ende, nun ja, lange her. Dann aber las ich (und sah vermutlich) Berichte über das Projekt (FAZ) sowie die Herangehensweise des Illustrators, las Interviews mit ihm (Börsenblatt, Frankfurter Rundschau), und fand die Sache langsam immer spannender.

Als dann schließlich klar war, dass ich zur Frankfurter Buchmesse fahren würde, wo nicht nur Sebastian Meschenmoser über seine Arbeit erzählen, sondern im Anschluss auch noch Bücher signieren würde, wusste ich: Wenn es einen Termin gibt, denn ich unbedingt versuchen werde wahrzunehmen, dann diesen.

Und so geschah es. Wir waren ziemlich weit vorn in der Signierschlange, Meschenmoser schmückte seine Widmung/Unterschrift bei jedem mit einer kleinen Drachenskizze, und ich schob, glücklich und leise „Mein Schatzzzzzzzzzz“ zischend, mit dem Wälzer ab 😉.

 

Mein Exemplar der „Unendlichen Geschichte“ mit Widmung von Sebastian Meschenmoser,
Klicken macht groß!

 

Es macht einen Unterschied (für mich), ob ich ein Buch auch wegen seiner Illustrationen kaufe (wie hier), oder ob ich primär den Text möchte und die Illus in Kauf nehme, denn dann reicht mir eigentlich auch ein TB. Aber in diesem speziellen Fall bin ich sehr glücklich über meine Entscheidung.

 

Tag 20 | 30 Days Book Challenge | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Mein Dank verfolgt unverdrossen Ulrike von Blaupause7, von der die Aufgaben für diese Challenge stammen und die auch eine Teilnehmerliste führt.

 

Off topic: Adventüden (hier klicken): 6 bereits erhalten, 15 weitere Zusagen. Sehr schön! Weiter so!