Schreibeinladung für die Textwochen 10.11.21 | Wortspende von BerlinAutor

Der Frühling schreitet weiter ins Land, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, die Friseure dürfen wieder öffnen und ein Ende des Lockdowns scheint zumindest absehbar: Ich traue der schönen neuen Welt nicht sonderlich, nicht mal dem Wetter, und das scheint sich noch am ehesten den Erwartungen gemäß zu verhalten.

Nun. Die Wortspende für die nächsten beiden Wochen hat es wieder mal in sich, finde ich. Aber zunächst Statistik und Liste.

Beigesteuert wurden diesmal 78 Etüden von 39 Blogs, und das gefühlt hauptsächlich durch 4 Blogs, die jeweils dreimal 7 und einmal 6 Etüden veröffentlicht haben – die Männer waren auch dieses Mal wieder kaum zu bremsen (prima! Gerne weiter so!).
Die Liste führen also Gerhard, Christian und Kain Schreiber mit jeweils 7 Etüden an, gefolgt von Sabine mit jeweils 6. Hut ab!

Vielen Dank wie immer an alle, die mitgeschrieben, mitgelesen, gelikt und kommentiert haben! Vielen Dank an Sabine, die ich, wie ich glaube, wirklich überall gesehen habe, wo eine Etüde erschienen ist (das ist soooo toll, Sabine, danke!) und an jede*n, den ich in den teilnehmenden Blogs getroffen habe und der*die dort kommentiert/mitdiskutiert hat.

Wie immer bitte ich euch, die Liste zu kontrollieren, ob jede eurer Etüden dort verzeichnet ist oder ob euch sonst was komisch vorkommt. Ich trage gerne nach, wenn irgendwas nicht stimmt, ihr wisst, es ist keine böse Absicht, manchmal habe ich einfach Tomaten auf den Augen und manchmal geht auch was mit den Pings/Verlinkungen schief …
Kaffee und Keks zur Hand? Hier kommt die Liste.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

Christa Hartwig in meinen Kommentaren: hier
autopict in meinen Kommentaren: hier
Karin in meinen Kommentaren: hier
Werner in meinen Kommentaren: hier
Ulrike auf Blaupause7: hier und hier
Jane auf Blood, Tears, Gold & Minds: hier
Melina auf Innen-Reise-Wege: hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Heidi auf heidimariaskleinewelt: hier
Heidi auf Erinnerungswerkstatt: hier
Sandra auf Denkzeiten: hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier
Christian auf Wortverdreher: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Maren auf Ich lache mich gesund: hier, hier und hier
Puzzleblume auf Puzzle❀: hier, hier, hier und hier
Fraggle auf Modern Wolfare: hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier, hier, hier, hier, hier und hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier
Anja auf Annuschkas Northern Star: hier
Torsten auf Wortman: hier
Bernd von Red Skies over Paradise: hier, hier und hier
Doro auf DORO|ART: hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier, hier und hier
Anna-Lena auf Meine literarische Visitenkarte: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Donka auf onlybatscanhang: hier
Ellen auf nellindreams: hier, hier und hier
Heike auf Gedankenmusik: hier
Yvonne auf umgeBUCHt: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier
Marion auf Findesatz: hier
Tanja auf Stachelbeermond: hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier

Die Wörter für die Textwochen 10/11 des Schreibjahres 2021 stiftete René mit seinem Blog BerlinAutor. Sie lauten:

Klassenkeile
schwammig
trödeln.

 

Wie immer an dieser Stelle der Verweis auf den öden, blöden Etüden-Disclaimer: Die Headline für die Etüden heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Eventuelle Inhaltshinweise (Triggerwarnungen) und die Überschrift zählen NICHT zum Text. Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der zugehörigen Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste bzw. muss meckern, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright. Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig. Wer sich die Illustrationen herunterladen möchte, sollte sie vorher großklicken, danach kann man sie in der Regel downloaden und bei sich wieder hochladen.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten regulären Wörter gibt es am 21. März 2021 und dann ist auch schon bald Ostern …
Habt weiterhin ein schönes Wochenende und gute Einfälle – und genießt, was es zu genießen gibt!

 

abc.etüden 2021 10+11 | 365tageasatzaday
Quelle: Photo by I.am_nah on Unsplash, Bearbeitung von mir

 

abc.etüden 2021 10+11 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay; Bearbeitung von mir

 

Adventüden 2020 16-12 | 365tageasatzaday

16.12. – Der Wa(h)re(n)wert zu Weihnachten | Adventüden

 

P. und E. sitzen gemeinsam auf dem gemeinsamen Sofa der gemeinsamen Wohnung und schauen gemeinsam überrascht in die gemeinsame Luft. Soeben hat das Radio »Last Christmas« von Wham! geträllert, und somit ist es eigentlich auch ohne Kalender klar: Es ist bald wieder Weihnachten. Diese Erkenntnis muss sie ziemlich zeitgleich durchzogen haben, denn fast unisono schießen sie in den Raum: »Ach nee, ey, isses nu schon wieder so weit, wa?«

Dann übernimmt E. die Initiative und fügt an: »Dit heißt dann also für dir die Kuscheldecke, für mir den Wunschpunsch mit Gin mit ohne Alkohol, aber schön mit Lebkuchenjeschmack, und für uns beide bessa keen Käsekuchen wejen die Figur. Juut so weit. Aber wat machen wir denn Weihnachten dieset Jahr? Iss ja schon November, da sollten wa uns langsam ma Jedanken machen!«

„Na wie wär’s denn, wenn wir dieset Jahr ma wat kulturell Wertvollet machen? Im Friedrichstadtpalast zeijen se bis zum 3. Advent dit Hochlicht des Jahres, da läuft nämlich ›Stefanie, die Stadtbratwurst‹ als Xmas-Sonderufführung. Wie wär denn dit?‹

»Ach nee, hör uff. Allet Kommerzquatsch. Und dann noch dieset Xmas, wat solln dat? Könn wa nich deutsch reden? Oder glaubt die Werbung, dat dit juut ankommt und jeder so quatschen will? Oder quatschen wir nu alle so, weil die Werbung dit so macht? Bin ick dagegen. Ick schreib bis dahin mein Berlin-Märchenbuch zu Ende, und dit schenk ick dir dann. Jeht ja wohl nicht immer um den Warenwert, oda wie?«

»Ick find, dit is fair«, meint P. und fügt an, dass sich E. ja sowieso stets über die kleinen Dinge freut. Daher bekommt er dieses Jahr auch was Kleines. Aus dem Prämienprogramm von Payback für 599 Punkte. Hat sie extra für ihn gesammelt.

Da sag noch einer was von wegen Kommerzquatsch zu Weihnachten …

Autor*in: René     Blog: Berlin. Autor. BerlinAutor.

 

Adventüden 2020 16-12 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Zum Thema Inhaltshinweise/CN/Triggerwarnungen in den Adventüden bitte hier lesen.

Nachdem viele Teilnehmer*innen und Leser*innen das Fetten der vorgegebenen Wörter als störend empfunden haben, wurde darauf verzichtet. In einem Text, der maximal 300 Wörter umfassen durfte, waren (mindestens) drei der folgenden fünfzehn Begriffe zu verwenden:

Etikett, Gin, Käsekuchen, Kuscheldecke, Lebkuchen, Lichtermeer, Märchenbuch, Minnesang, Nebelschwaden, Schlittenfahrt, Semmelknödel, Streicheleinheiten, Wichtel, Wunschpunsch, Zugvogel

Dieser Text erschien zuerst im Rahmen der Adventüden 2020, einem Projekt von »Irgendwas ist immer«.

 

Die Reise | abc.etüden

 

»Scha-hatz? Sag mal …«

»Mal.«

Er schweigt. Sie setzt wieder an.

»Du-huu?«

Oha. Wenn sie so herumeiert, dann ist was im Busch.

»Ja?«

»Meine Kegelschwestern wollen eine Woche verreisen. Ohne unsere Männer. Nach Mallorca.«

Ach herrje.

»Hör mal, Aschermittwoch ist vorbei und erster April ist noch nicht, oder? Das ist kein verspäteter Karnevalsschabernack, den ich nicht mehr auf der Rechnung hatte?«

Sie schüttelt den Kopf. Au weia. Acht Frauen auf Malle. Das ist schlimmer als Rosenmontag in Köln. Dabei hat er doch immer gedacht, dass sie auf so Gruppenkram eigentlich nicht steht.

»Okay, dann müssen wir eigentlich nur zwei Fragen klären: Bekommst du hier zu wenig Alkohol? Brauchst du oder braucht irgendeine von deinen Damen einen Vorwand, um sich scheiden zu lassen?«

Sie lacht ein bisschen.

»Weder – noch, was mich angeht. Oder?«

Er nickt. Für ihn ist alles gut. Aber vielleicht nicht falsch, wenn er mal fragt.

»Willst du mit, oder denkst du, dass du mitmusst? Da steckt doch bestimmt wieder Lotte dahinter, oder?«

Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. Aha. Er hat es doch gewusst.

»Ich war noch nie auf Malle.« Pause. »Partyinsel, alle ständig breit, ich weiß doch auch, was man so hört. Aber es soll echt schön dort sein. Hinterland, Spezialitäten, Kultur, Märkte …«

Er unterbricht sie.

»Ruth, Schatz, und du glaubst, dass du mit deinen Kegelschwestern davon was zu sehen bekommst? Wenn die sich vor Mittag überhaupt aus ihren Lotterbetten erheben! Höchstens, wenn die Schönheiten am Strand herumlaufen und Cocktails verteilen!«

»Paul!«

Er fasst einen Entschluss.

»Schatz, wenn es dir so wichtig ist, dann lass uns beide Urlaub auf Mallorca machen. Dieses Jahr. Vielleicht zehn Tage im Herbst? Aber du auf so einer Sauf- und Bumsreise? Bitte nicht.«

Plötzlich beschleicht ihn irgendwie das unangenehme Gefühl, ausgetrickst worden zu sein.

»Deal«, sagt sie schlicht und strahlt.

 

abc.etüden 2020 08+09 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 08/09.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von René mit seinem neuen Zweitblog BerlinAutor und lauten: Schabernack, breit, erheben.

Heute bin ich mal spät dran, aber okay, darf auch mal sein. Ich konnte Paul, meinen Muffel, seine Frau Ruth und Lotte, den Stein so vieler Anstöße, nicht so einfach ziehen lassen.
Herzlichen Dank an Sven, der die Idee hatte, dass die Kegelschwestern eine Gruppenreise nach Malle planen könnten – auch wenn ich etwas anderes daraus gemacht habe …

 

Der Muffel | abc.etüden

»Scha-hatz? Machst du mal bitte die Tür auf? Ich kann gerade nicht.«

Natürlich machte er die Tür auf. Natürlich! Selbst für Charlotte, eine Freundin seiner Frau, eine redselige und künstlich erblondete Person, die er an seinen großzügigen Tagen anstrengend fand. Und heute war keiner davon.

»Hallo, Paul! Na, wie geht es dir? Was machst du denn heute wieder für ein Gesicht, was ist denn mit dir los? Es ist doch Karneval!«

Falls sie auf eine Reaktion seinerseits gewartet hatte, wurde sie enttäuscht.

»Paul! Fasching! Alaaf! Helau! Spässken, Schabernack, Witz, Humor, hoch die Tassen! Schau nicht so, man könnte ja denken, das wären alles Fremdworte für dich?« Pause. »Hör mal, bist du krank? Du gehst zum Lachen aber auch wirklich in den K…«

»Hallo, Lotte, komm rein«, unterbrach er sie. Plötzliche Mordlust brodelte in ihm. »Ruth ist in der Küche.«

Umdrehen. Das Arbeitszimmer ansteuern.
Lotte schloss die Haustür und verschwand in der Küche. Sie nahm ihm sein Benehmen nicht übel. Er war halt einer, der die Zähne nicht auseinanderbekam, wie man so sagte, während sie dazu neigte, alles und jeden lang und breit durchzukauen. Worüber sollte man sich auch sonst unterhalten? Menschen waren doch so spannend!

Heute Morgen halfen auch der zweite und dritte Kaffee nicht, um seine Stimmung zu verbessern, stellte Paul fest, dessen Arbeitszimmer von dem halblauten fröhlichen Geschnatter geflutet wurde. Nun, er legte auch keinen Wert darauf, auf DIESE Betriebstemperatur zu kommen, wo aus Hirn und Mund nur noch Geplätscher drang. Das war kein Small Talk, das war schon Sprechdurchfall! Er musste hier raus. Frischluft. Dringend.

Er erhob sich und zog im Flur seine Jacke an, als Ruth den Kopf aus der Küche streckte. »Wohin gehst du, Schatz?«

»In den Keller«, gab er zurück. »Frag deine Freundin.« Und raus war er. Ruth sah ihm kopfschüttelnd hinterher und seufzte.

 

abc.etüden 2020 08+09 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Für die abc.etüden, Wochen 08/09.2020: 3 Begriffe, maximal 300 Wörter. Die Worte stammen dieses Mal von René mit seinem neuen Zweitblog BerlinAutor und lauten: Schabernack, breit, erheben.

Ich gebe zu: Mir ist nicht nach Karneval, darin gleiche ich meinem missmutigen Protagonisten. Der liebt übrigens seine Frau aufrichtig und schon seit vielen Jahren, nur über die Auswahl ihrer Freundinnen verzweifelt er ab und zu insgeheim … 😉

 

Schreibeinladung für die Textwochen 08.09.20 | Wortspende von BerlinAutor

Na, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, ist die Grippe weitergezogen und hat euch hoffentlich weder bleich noch gebleicht hinterlassen, auf dass ihr von allen wieder geknuddelt werden könnt und werden möchtet? Ich wünsche es euch allen!

Dann geht es los wie jedes Mal mit Statistik und Liste, für alle, die vielleicht die eine oder andere Etüde verpasst haben und noch mal nachlesen wollen. Es wurden von 31 teilnehmenden Blogs insgesamt 48 Etüden eingereicht (inklusive Nachzügler). Sehr schön! Vielen Dank!
Die Liste führen dieses Mal Wortspenderin Alice und der wertgeschätzte Herr fraggle mit jeweils 4 Etüden an, darauf folgen die Puzzleblume und Werner mit jeweils 3 Etüden.
Wir haben eine Neue (hurra!), Lea von kommunikatz, und einen Neuen vom Blog natuerlichnackt, (willkommen nochmals bei den Etüden!), allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich Letzteren mit der Bitte, seine Sachen nicht in meinen Kommentaren, sondern auf seinem Blog zu posten und zu mir zu verlinken, nicht verschreckt habe. Wir werden sehen.

Checkt bitte, ob alles mit euren Links okay ist, und meldet Fehler/Fehlendes oder ob sonst was falsch ist – ihr kennt das ja.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

Elke H. Speidel auf Transworte auf Litera-Tour: hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier, hier, hier und hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Puzzleblume auf Puzzle: hier, hier und hier
Donka auf onlybatscanhang: hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier und hier
Elvira vom Quilt-Traum: hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier und hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Carmen aus der Wortwabe: hier
Susanne auf books2cats: hier
Martina auf Und sonst so?: hier
Anna-Lena auf Meine literarische Visitenkarte: hier
Judith von Mutiger leben: hier und hier
fraggle auf reisswolfblog: hier, hier, hier und hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier und hier
Yvonne von umgeBUCHt: hier
Andrea im Hummelweb: hier
Ines auf LEINWANDARTISTIN: hier und hier
Bernd auf Red Skies over Paradise: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier und hier
natuerlichnackt in meinen Kommentaren: hier
Lea auf kommunikatz: hier
Tanja auf Stachelbeermond: hier
René auf „Wer lesen kann, liest hier. Über Berlin“ – Der BerlinAutor: hier
Resi Stenz in meinen Kommentaren: hier

Nachzügler (heute Nacht/Morgen):
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier
Veronika auf vro jongliert: hier

Wie immer: Vielen Dank an alle, die mitgeschrieben, mitgelesen, gelikt und kommentiert haben! Vielen Dank an Alice für die Wortspende!

Die Wörter für die Textwochen 08/09 des Schreibjahres 2020 kommen von René, der mit seinen meist auf Berlin bezogenen Etüden jetzt auf seinen neuen Zweitblog „BerlinAutor“ umgezogen ist. Seine Begriffe lauten:

Schabernack
breit
erheben.

 

Okay, ich hier im Norden habe keine/n Fasnacht/Karneval/Fasching, ich hoffe/vermute jedoch, dass es euch damit anders geht und dass euch der Schabernack nicht vor unüberwindliche Probleme stellt. Oh, ja, bevor mich jemand dran erinnert: Der Maskenzauber ist nicht das, was der Rest der Republik gemeinhin unter Karneval versteht. So gar nicht. Die Fotos kommen noch.

Ihr hingegen erinnert euch bitte auch weiterhin an den öden, blöden Etüden-Disclaimer: Die Headline für die Etüden heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.
Inhaltshinweise und die Überschrift zählen NICHT zum Text. Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, ich merke mir nicht, was ich wann eventuell bei wem gelesen habe.
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright. Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten regulären Wörter gibt es am 01. März 2020. Habt weiterhin ein schönes Wochenende!

 

abc.etüden 2020 08+09 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

abc.etüden 2020 08+09 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

 

08 – Dieses Jahr wird alles anders … | Adventüden

Zum Thema Inhaltshinweise/CN/Triggerwarnungen in den Adventüden bitte hier lesen.

 

Dieses Jahr wird alles anders … (René, Ein Blog von einem Freund. Von Humor. Und Spass. Aus Berlin. Im Ernst!)

 

Bereits im Juli dieses Jahres lud Christiane zu einer besonderen Aktion ein. Ein Adventskalender aus Etüden war wohl schon länger ihr Traum, und so lud sie … Vor allem lud sie uns ein, da mitzumachen. Sogar wir, die wir einige Zeit abtrünnig waren.

Das war mein Zeichen und Ansporn, wieder mitzumachen. Hintern hoch, Laptop auf, Geschichte via Gehirn in die Tasten und dann geht’s los. Ich hab doch noch so viel zu erzählen.

Die Form ist wieder die einer Etüde, also 3 Worte auswählen und damit einen Beitrag mit max. 300 Worten verfassen. Zur Wahl standen:

Armut, Bärenfell, Glatteis, Herbstdepression, Herbststurm, Hundegebell, Hunger, Jungratte, Kuscheltier, Nussallergie, Pudelmütze, Schneeflocken, Steinwüste, Teekanne, Weihnachtszauber, Wintersonnenwende

Also, hier dann mein Adventskalender-Beitrag zum diesjährigen Feste, den ich, man bemerke, am 30.08.2019 geschrieben habe/gerade schreibe. Ein Freitag, an dem es mehr als 30 Grad warm war/ist in Berlin, aber es noch keine Schokoweihnachtsmänner zu kaufen gab/gibt. Erstaunlich irgendwie, denn während ich mich beim Schreiben in die Zukunft versetzt fühlte/fühle, werde ich bei der Veröffentlichung in Erinnerungen geschwelgt haben/schwelgen … es ist kompliziert, aber:

[Adventüde an]

Dieses Jahr wird alles anders. Dieses Jahr war ich schlau. Penibelst habe ich meiner Frau im Laufe diesen Jahres zugehört. Alles was wie ein Wunsch oder auch nur ansatzweise wunschähnlich klang, peinlich genau in meine Notizbuch-App diktiert und für später festgehalten. Der Eintrag hat sogar den Namen »mögliche Geschenke« bekommen.

Und so hatte ich eine Liste von Dingen zusammengetragen, aus der ich einfach nur noch im richtigen Moment wie Geburtstag, Weihnachten, Hochzeits- und Namenstag die passende Wahl würde treffen müssen. Nichts leichter als das.

Der 1. Advent ist dieses Jahr ein Sonntag. Erstaunlich. Und noch 3 Wochen bis Weihnachten. Ich bin die Ruhe selbst und schaue in meine Notizen. Ich lege mich auf die Teekanne fest, die es dann zu Weihnachten gibt. Aber Moment. Da gab es doch ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Glas? Porzellan? Goldrand, damit sie in die Sammlung semi-antiker Erbstücke passt? Das muss ich noch zu Ende denken. Denn dieses Jahr wird alles anders.

Der 2. Advent kam nun schneller als gedacht. Wieder Sonntag, aber das Denken noch nicht beendet. Dieses Jahr sollte doch alles anders werden … ich schaue erneut in die Hitliste. Ja, genau, eine außergewöhnliche Pudelmütze wird es sein, das mag sie. Muss ich nur zum historisch-authentischen Vegan-Weihnachtsmarkt nach Kreuzberg, da gibt es alles.

Am 3. Advent bekomme ich verspätete Herbstdepressionen. Mitte Dezember. In Kreuzberg war ich nicht, die Ideen in meinen Notizen sind doch irgendwie alle realitätsfern. Was soll ich denn nun, dieses Jahr sollte doch alles and… Mist. Und Panik.

Der 4. Advent. Sonntag. 2 Tage vor Heiligabend. Mein Geschenk … es sollte doch … glaub ich mir schon selbst nicht mehr.

Und so suche ich alle Artikel meiner Notizliste bei Amazon zusammen, erstelle einen Wunschzettel und eine Bestellung über einen 50-Euro-Gutschein.

Frohe Weihnachten.

Nächstes Jahr? Ja, da wird alles anders …

[Adventüde aus]

 

Wer diese Etüde in epischer Breite lesen möchte (René hat kein Faible dafür, sich kurz zu fassen, ein Wunder, dass er die Etüden schafft), der kann das tun. Er hat seine Geschichte in ein wunderhübsches E-Book (und TB) gefasst. HIER kann man mehr darüber lesen bzw. es KOSTENLOS downloaden, jawohl, wer es noch nicht hat, der bekommt heute was Amüsantes gratis obendrauf, na, ist das nichts?

 

Adventüden 2019 08 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir