Deep Space? Nein!

[Aristoteles] „meint, daß die Traumbilder wie Spiegelbilder im Wasser verzerrt seien und daß man es daher verstehen müsse, in dem verzerrten Bild das wahre zu erkennen.“
(Quelle)

 

Das ist also … was? Ich hab schon lange nicht mehr so fasziniert geguckt, was da aus meiner Kamera kam.

 

Quelle: ichmeinerselbst

 

Ja, genau, eine Spiegelung. Einer Wolke, die ihrerseits vor der Sonne liegt, die ihrerseits durchscheint (der größer werdende gleißende Fleck). Ich finds ziemlich schräg. Also eigentlich mehr kopfstehend  😉

 

 

Little Sun – Kleine Sonne gefällig?

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich ein Idealist bin? Dass ich gern bereit bin, Menschen und Projekte zu unterstützen, die etwas für das Wohl aller (oder zumindest vieler) tun und nicht primär für den eigenen Geldbeutel wirtschaften? Marion hat mich gestern dran erinnert und neulich kam eine Freundin damit um die Ecke: es gibt Momente, wo man Licht braucht und keinen Strom zur Hand hat.

Das Problem: 1,2 Milliarden(*) Menschen leben dauerhaft ohne Zugang zu elektrischem Strom, meist in Afrika und Südostasien. Wenn es dunkel ist, leben sie mit Petroleum-/Kerosinlampen, was stinkt, flackert und reichlich ungesund ist.
Die Lösung: Dort ist meist sehr viel Sonne. Warum nicht was mit Solar machen? Eine kleine Solarlampe zum Beispiel?

Das Projekt: Little Sun. Little Sun ist (laut der leider englischen Homepage, Übersetzung von mir):

  • Eine attraktive, qualitativ hochwertige, solarbetriebene LED-Lampe, entwickelt von Olafur Eliasson (Künstler) und Frederik Ottesen (Ingenieur).
  • Ein Social Business, das sich zum Ziel gesetzt hat, den, 1,2 Milliarden(*) Menschen, die keinen Zugang zu Elektrizität haben, sauberes, verlässliches und erschwingliches Licht zu verschaffen.
  • Ein globales, durch das Teilen von Licht die Welt verbindendes Projekt.

Hier ist ein Interview mit den Entwicklern (Rubrik: „Die Idee des Jahres“) auf arte.tv.

Natürlich kann man sich die kleine Sonne auch nach Hause holen, das ist die Idee eines globalen Projektes. Prima für alle, die an Orten unterwegs sind, wo es dunkel ist oder sein kann … mit dem Fahrrad, mit dem Hund, beim Wandern, auf dem Campingplatz, am Strand etc.

Ich finde die kleine Sonne noch dazu eine hübsche kleine Blume. Nein, sie ist keine Sonnenblume, ihr Vorbild ist die äthiopische Meskel-Blume, „ein nationales Symbol der Positivität und Schönheit“. Also habe ich mich der Frage gewidmet, woher bekomme ich eine? Online über die Seite, klar, man kann über PayPal bezahlen (EUR 22,- + Versand EUR 3,50). Über Amazon (teurer). Oder vor Ort in z. B. diversen Museen. Die Webseite listet Verkaufsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, einfach in der Karte auf das Land klicken.

Wem ich helfen soll, Texte auf der englischen Webseite zu verstehen, der möge sich melden, ich übersetze gern.

 

 

(*) Ja, auf der Little Sun-Webseite steht „Billionen“. Da die Erde aber „nur“ eine Bevölkerungszahl von ca. 6,9 Milliarden Menschen hat, gehe ich davon aus, dass diese Zahl an amerikanische Verhältnisse angepasst ist, wo nicht mit „Milliarden“ gerechnet wird.