Viecherstreifen

Da steht kein Pferd auf dem Flur, es ist ja auch nicht Fasching, aber da sitzt doch tatsächlich plötzlich ein Hase auf dem Rasen! Nicht so ein niedliches Karnickel, nein, ein ausgewachsener Hase! Der Fellträger hinter der Terrassentür guckt überaus aufmerksam hinaus. „Bist du bescheuert“, frage ich ihn, „denk nicht mal dran, der ist größer als du.“ Abgesehen davon bin immer noch ich es, die die Tür aufmacht. Er verzichtet aber weise auf einen Aufstand. Der Hase mümmelt ein wenig und hoppelt schließlich davon, und ich grinse doof vor Freude ob des Überraschungsgastes.

Das Gösselchen stammt von einer Kanadagans und die fette Taube, die wirklich fast vor Eifer von dem dünnen Zweig gekippt ist, ist eine Ringeltaube. Nein, die schnäbelte nicht etwa nach dem roten Käfer. Ruguu ruguu ruguu – volles Brutgeschäft. Sie klaubte überall Zweige zusammen und eierte damit davon. Ähnlich wie bei Hunden wurden die keineswegs in der Mitte angefasst. Gut, ich habe Tauben noch nie Intelligenz nachgesagt, aber so witzig fand ich sie bisher auch selten.

Ich vermute, dass das Vögelchen links ein Grauschnäpper sein könnte und habe keine Ahnung, was das für ein hübscher Käfer ist, kann mir da jemand von euch weiterhelfen?

Dies ist, erraten, ein Beispiel für die Vertikalvariante meiner Streifenbilder. Mir war so nach basteln. Wer sich noch mal die Horizontalvariante anschauen mag, darf gern hier klicken.

 

Viecherstreifen – 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst | KLICK MACHT GROSS