Unbesungener Held

Ich kann jeden Tag auf das starren, was nicht okay ist, kann mich davon herunterziehen lassen und über das Leid auf der Welt verzweifeln, ohne es ändern zu können. Das „Böse“ ist da, es ist menschengemacht, Besserung scheint nicht in Sicht.
Ich kann mir jeden Tag Wolkenkuckucksheime bauen und ignorieren, dass in meinem Alltag um mich herum etwas nicht okay sein könnte. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit liegt allüberall der Fokus auf dem Familienglück oder zumindest auf der holden Zweisamkeit und dem Fest der Liiiiiiiebe. Alle anderen verschwinden in dem schwarzen Loch der Wahrnehmung, fallen der Wohlfahrt anheim und kommen in Spendenaufrufen vor.
Doch soll man, wie Maren es in ihrem Äthiopien-Reisebericht so treffend formulierte, niemandem helfen, weil man nicht allen helfen kann? Und worin könnte Hilfe bestehen?

Eine Antwort darauf gibt dieser Clip. Nur eine von vielen. Aber hübsch gemacht. (Man kann deutsche Untertitel einstellen. Sollte irgendwer dennoch eine Übersetzung der englischen Untertitel brauchen, lasst es mich wissen.)

Habt einen guten Tag!

 

 

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