Schreibeinladung für die Textwochen 15.16.19 | Wortspende von Vro jongliert

Weiter gehts im Takt, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, wir nähern uns doch tatsächlich schon Ostern mit Riesenschritten. Das bedeutet unter anderem auch, dass die erste Etüden-Saison so gut wie abgelaufen ist und ich wieder neue Wortspender suche!

TEIL 1: Wenn es also euer dringlichster Wunsch ist, für die Etüden die Wörter/Begriffe zu spenden, um die es sich jeweils zwei Wochen lang dreht, und wenn ihr seit Beginn des neuen Jahres mindestens mit zwei Etüden auf den Listen gestanden habt, dann seid ihr schon mal ganz weit vorne.

Seit dem Inkrafttreten der DSGVO habe ich mir die Mühe zu machen, mir von euch die Erlaubnis geben zu lassen, dass ich euch für die Etüden anschreiben darf, falls ihr gezogen werdet. Ich nutze dazu die Mail-Adresse, mit der ihr kommentiert; wie jede*r von euch weiß, sieht man die in der Kommentarverwaltung. Näheres steht auch noch mal im Kleingedruckten unter Punkt 8.

Stimmberechtigt für die nächste Runde sind / genickt haben bereits: Agnes, Anna-Lena, Bernd, Bettina, dergl, Sabine (wortgeflumselkritzelkram), Frau Vro, Gerda, m.mama, Myriade, Natalie, Nina, Petra Schuseil, René, Rina.P, Ulli, Viola, Werner Kastens. Ihr müsst nur was sagen, wenn ihr nicht gezogen werden wollt.

Um Wörter spenden zu dürfen müssen in den Kommentaren bitte noch nicken: Alexandra (Blätterflug Gedankenschnuppen), Alice (Make a choice Alice), Alice (Worte aus dem Wunderland), Corly, Das andere Mädchen, Die Hummel, fraggle (der schon einmal bei dieser Frage ausdrucksvoll geschwiegen hat), Gerhard (Kopf und Gestalt), Katha (Katha kritzelt), LadyAngeli (Mein Leben ist bunt), Miki, Nicole (Die Waldträumerin), Resi Stenz, Sophie (Immer diese Gedankenmacherei), Stepnwolf, Sven (Svens kleiner Blog).

Nur wer genickt hat, kommt in den Lostopf! Ich möchte am 14. April um 12:00 Uhr ziehen, dann schließen die diesbezüglichen Kommentare also.

Ihr wisst es selbst am besten: Wenn ihr seit Anfang des Jahres zwei oder mehr Etüden geschrieben habt und auf keiner dieser Listen auftaucht, dann meldet euch bitte dringend!

Die nächste Runde geht bis Mitte Juli, danach gibt es wieder das Etüdensommerpausenintermezzo. Das sind fünf Termine, die ich zu vergeben habe (KW 19–29). Bin jetzt schon gespannt, wer das Rennen macht.

 

TEIL 2: Kommen wir zum Etüdengeschäft und zur Statistik. Ich danke jeder und jedem Einzelnen von euch, die/der Zeit und Lust und Inspiration hatte, in dieser doch gefühlt sehr kurzen Woche eine oder mehrere Extraetüde(n) zu schreiben. Es wurden 19 Etüden von 16 teilnehmenden Blogs (echt viel, finde ich), und ich freue mich sehr, dass sich doch einige dazu hinreißen ließen, die 500 Wörter auszunutzen – ich jedenfalls hatte Spaß. Die Liste führt Gerhard mit drei Etüden an, gefolgt von dergl mit zwei.

Hier ist die Liste, checkt bitte, ob alles mit euren Links okay ist, sagt Bescheid, falls jemand fehlt oder sonst was falsch ist – ihr kennt das alles.

dergl auf Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel: hier und hier
Gerhard von Kopf und Gestalt: hier, hier und hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Miki auf Miki: hier
fraggle auf reisswolfblog: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Viola auf viola-et-cetera: hier
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten: hier
Die Hummel im Hummelweb: hier
Petra auf Wesentlich werden: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier
Agnes auf Agnes Podczeck: hier
Bernd auf Red Skies over Paradise: hier
LadyAngeli auf Mein Leben ist bunt: hier
Frau Vro auf vro jongliert: hier

Nachzügler:
Natalie im Fundevogelnest: hier

Zu spät entdeckt:
Alice auf worteausdemwunderland: hier

Ebenfalls wie immer vielen Dank an alle, die gelesen, gelikt und kommentiert haben!

 

Die Wörter für die Textwochen 15/16 des Schreibjahres 2019 kommen von Veronika und ihrem Blog Vrojongliert. Ihre (großartigen!) Begriffe lauten:

Tulpenzwiebel
kurzweilig
auferstehen.

 

Der öde blöde Etüden-Disclaimer: Die Headline heißt: 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern (und ja, ich meine das so. 300. NICHT MEHR!).
Eure Beiträge verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar, damit eure Etüden auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gelesen werden können. Wen ich nicht in den Kommentaren/Pings der Schreibeinladung finden kann (das ist hier), der kommt nicht auf die nächste Liste, das wäre doch schade, oder?
Die Illustrationen unterliegen nach wie vor meinem Copyright.
Wie immer behalte ich mir vor, Kommentare zu moderieren, wenn nötig.

Noch Fragen zu den Etüden? Hier habe ich das Kleingedruckte zusammengetragen. Wenn was fehlt – ihr wisst schon.

Die nächsten regulären Wörter gibt es am 21. April 2019, jawohl, Ostersonntag. Euch viel Schreiblust, Spaß und gute Ideen!

 

abc.etüden 2019 15+16 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

abc.etüden 2019 15+16 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

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Mainacht | abc.etüden

„Sag mal, musstet ihr Typen wieder wetteifern, die schönste Braut im Ort zu beeindrucken, oder was sollte das gestern Nacht?“
„…?“

„Ich habe dich nämlich gesehen, als ihr wie bescheuert bei dem Maibaum zugange wart, du musst gar nicht so harmlos gucken! Ich meine, das in deinem Alter, Respekt!“
„…?“

„Und hinterher einen drauf machen, in der Lautstärke, das gehört dann zum guten Ton, vermute ich. Eure Kriegsgesänge waren jedenfalls ziemlich galaktisch, sagte Frau Schuster, ja, die, die Alte, die neben dem Grillplatz wohnt, die Ärmste.“
„…!“

„Du bist echt ein Spinner.“
„MI-AU?!?“

 

2018_18_1_eins lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 18.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Frau Vro und lauten: Maibaum, galaktisch, wetteifern.

Tschuldigung, ich konnte der Versuchung nicht widerstehen.  ;-)

„Catsplaining“ nennt man das, habe ich auf dem Blog von den keinzahnkatzen erfahren (Katzenmenschen: LESEN!), nachzulesen auch hier im urbandictionary, oder ganz kurz meine Definition: mit dem Fellträger sprechen, als ob er menschlich wäre. Nicht dass ich das nicht eh täte, nur antwortet er nicht so regelmäßig.

 

Alles neu macht der Mai | abc.etüden

Wer würde es der Natur übelnehmen, dass die Bäume Jahr für Jahr um die leuchtendsten Grüntöne wetteiferten, dachte er. Bei den Menschen war er sich generell nicht mehr so sicher, als er sich an den Maibaum auf dem Festplatz lehnte und nach oben bis zu dem Kranz mit den bunten Bändern starrte, die im Wind schwangen. Das galaktisch quietschbunte Fest, in dessen Zentrum er stand, fühlte sich einfach nur falsch und seicht an – und er war hier garantiert nicht erwünscht.

Nein, die Welt stand nicht jedem offen, nein, es hatten nicht alle die gleichen Chancen, nein, nicht jeder war so viel wert wie der andere.

Man hatte ihn belogen und er hatte es geglaubt, hatte es unbedingt glauben wollen. Jedes einzelne Wort. Er hätte brüllen können, aber wen würde es interessieren.
Es tat so weh.

Alles neu macht der Mai.

Was für ein Hohn.

 

2018_18_2_zwei lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 18.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Frau Vro und lauten: Maibaum, galaktisch, wetteifern.

Nein, keine phallischen Maibäume für meine Bürogeschichte. Nein, keine Lust, so gar keine.  ;-)

 

Schreibeinladung für die Textwoche 18.18 | Wortspende von vrojongliert

Diese verd….. DSGVO, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, schlägt mir doch mehr auf den Magen, als ich ursprünglich gedacht habe, nachdem ich lese, wie viele lieb gewonnene Blogger*innen sich überlegen, ob und dass sie ihre Blogs dann vielleicht doch schließen und lieber ihr Leben offline intensivieren wollen. Irgendwie vergällt mir das meine schon fast notorisch eh nicht besonders gute Laune noch mehr, denn ICH würde eigentlich gern mit meinem lieb gewonnenen Bloghausen in die Zukunft segeln und habe bisher nie ernsthaft darüber nachgedacht, meine Hütte hier zu schließen.

Okay, auch nächste Woche werde ich (noch) nicht (näher) daran denken und mich gemeinsam mit euch der neuen Wortspende aus felix Austria widmen. Frau Vro von vrojongliert gibt sich mit folgenden Worten für die Textwoche 18.18 die Ehre:

Maibaum
galaktisch
wetteifern.

Wie immer freue ich mich schon auf eure Einfälle zum 1. Mai und auch sonst  ;-)
Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen!
Wie immer stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Veronika und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_18_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_18_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

Bikinifigur | abc.etüden

Das Geschnaufe um sie herum klang in ihren Ohren alles andere als ekstatisch, und ihre eigene Laune war von „begeistert“ etwa so weit entfernt wie die Frühjahrsmüdigkeit vom Hochsommer. Die aufreizend fröhliche Stimme der Trainerin drang kaum zu ihr durch, lag sie doch schwer atmend wie ein gestrandeter Wal auf ihrer neu gekauften Isomatte.

Dies war ein ANFÄNGERKURS, verdammt, und sie hatte sich geschworen, die drei Monate zu überstehen! Aber auch wenn sie natürlich gewusst hatte, dass es mit ihrer Fitness nicht sehr weit her war, sollte sie sich jetzt so … hilflos … fühlen? Heute war erst der zweite Termin und sie hasste bereits alles und jeden. Von Herzen.

Der Raum mit den Geräten nebenan schien ihr plötzlich kein Folterkeller mehr zu sein. Sie stellte sich das geschmeidige Surren und Schnurren der großen Maschinen vor und überlegte ernsthaft, ob sie dort nicht besser aufgehoben wäre oder ob ihre Bemühungen ebenfalls völlig unzulänglich sein würden.

„Meine Damen, jetzt heben wir gaaanz langsam …“

Hier musste sie jedenfalls raus.

 

2018_12_1_eins lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 12.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Frau Vro und lauten: Frühjahrsmüdigkeit, ekstatisch, schnurren.

Ich auch noch eine zum Schluss. Neee, keine eigene Erfahrung … jedenfalls nicht SO. Aber was nicht ist …

 

Puschel und die Weltherrschaft | abc.etüden

Von wegen Frühjahrsmüdigkeit, alles nur Tarnung, ER schlief doch nicht …
Er plante die Weltherrschaft, schließlich war er Megakatz, der Schrecken der Finsternis, vor dem die kleinen Tiere zitterten, sich ängstlich duckten oder flohen, wenn er mit seinen ekstatischen Schreien die Nacht erfüllte und mit seinen roten Augen die Dunkelheit durchbohrte! 

Äh, Hilfe, was?!? Er fuhr empor und war so erschrocken, dass sein Herz raste und er orientierungslos dasaß und verwirrt in das Zimmer starrte.

„Nein, schau ihn dir doch an, er ist ja sooooo süüüüüß“, erklang prompt die Stimme seines Frauchens, „sieht er nicht aus, als ob er eine Eule wäre mit diesen großen bernsteinfarbenen Augen?“

Bernstein, nicht ROT! Er war erleichtert. Und auch wenn er nun wirklich nicht Wuschel-Puschel-Kuschel-Irgendwas hieß, wie sie ihn immer nannte, besonders, bevor sie ihm das Fell durcheinanderbrachte, und auch keinen Wert darauf legte, „süüüüß“ gefunden zu werden, so schien doch alles mit ihm okay zu sein, sonst hätte sie sich wahnsinnig aufgeregt. Vielleicht sollte er später nicht zu lange draußen bleiben, nur für alle Fälle, man wusste ja nie, wer nachts so unterwegs war.

Beruhigt rollte er sich auf der Couch zu einer Pelzkugel zusammen, bohrte den Kopf in eine Decke und schnurrte zufrieden, bevor er wieder wegdämmerte.

 

2018_12_2_zwei lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 12.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Frau Vro und lauten: Frühjahrsmüdigkeit, ekstatisch, schnurren.

Bei der Herstellung dieser Etüde wurde das Ego des Wuschel-Puschel-Kuschel-Irgendwas NICHT beeinträchtigt, lässt er ausrichten. Er steht da nämlich drüber.

 

Schreibeinladung für die Textwoche 12.18 | Wortspende von vrojongliert

Diese Wörter, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, die ich heute auf euch loslasse, finde ich ausgesprochen inspirierend, und in meinem Hirn spuken die ganze Zeit schon Ideen über schnurrende Fellträger und was sie so erleben könnten. Aber das ist normal, das bin ja auch ich.

Weniger schön ist, dass ausgerechnet gestern Frau Vro (vrojongliert.wordpress.com), die Spenderin der heutigen Wörter, sich selbst eine (aua!) Sehnenscheidenentzündung diagnostizierte. Alles Gute, geh bloß zum Arzt, Mensch, und komm schnell wieder auf die Beine. Vielleicht tut es dir ja gut, die Etüden zu lesen, die aus deinen Wörtern zusammenkommen werden, ich würde es mir wünschen.

Hier sind sie also, die Wörter für die folgende Textwoche 12.18:

Frühjahrsmüdigkeit
ekstatisch
schnurren.

Das Kleingedruckte bleibt wie immer gleich: Diese 3 Wörter sind in maximal! 10! Sätzen unterzubringen, wie immer stammen die Illus aus der Kamera/Feder des werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Frau Vro und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

 

2018_12_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_12_2_zwei lz | 365tageasatzaday