Frühlingstraum

Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling.

(Khalil Gibran, Quelle)

Draußen ist es im Wechsel kalt, nass und grau. Kein Schnee zur Abwechslung, höchstens mal ein paar Dekoflocken, schon den ganzen Winter.

Na schön, ich brauche keinen Schnee.
Na schön, ich verkrieche mich gern in meiner Höhle.
Na schön, der Tiger ist sehr hübsch als Couchpotato.
Na schön, es wird schon viel früher hell.
Na schön, die Vögel singen schon wie verrückt.

Aber ich träume vom Frühling. Wirklich. Vom sich entwickelnden Leben in all seinen Potenzen. Vom Fließen. Von der explodierenden Fülle. Vom den ersten Kaffee draußen trinken können und nicht schockzuerstarren. Vom mit geschlossenen Augen in die warmen Sonnenstrahlen lächeln. So was alles.

 

Euch einen gelingenden Tag! Aus der „Lieblingsmusik“-Kategorie: