Schreibeinladung für die Textwoche 46.17 | Wortspende von wesentlichwerden

Die neuen Wörter, liebe Etüdenfans, -leser/innen und -schreiber/innen, halte ich in dieser Kombination für eine echte Herausforderung. Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber in meinem Hirn bildet sich oft schon eine Geschichte, wenn ich die Wörter zum ersten Mal lese. (Meist sieht sie hinterher dann ganz anders aus. Macht ja nix.) Dieses Mal nicht. Dieses Mal bin ich echt auf die umherflatternde Muse angewiesen, dass sie mal kurz bei mir stoppt. Hm.
Anyway, die Wörter für die Textwoche 46.17 spendete Petra Schuseil (wesentlichwerdenblog.wordpress.com) und sie lauten:

Stilblüte
banal
jodeln.

Bitte diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterbringen, ihr wisst es längst. Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von mir, von Petra und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

Auch in dieser Woche weise ich wie immer darauf hin, dass die Illustrationen dem kreativen Hirn des wertgeschätzten Herrn lz. entsprungen sind, dem Etüdenerfinder, der nach wie vor mit seiner Artpage unter ludwigzeidler.de zu finden ist. Danke, Ludwig!

Ich habe im Moment einen sehr eng getakteten Alltag. Das führt dazu, dass ich zwar viel am Rechner hänge, mich aber nur bedingt um den Blog kümmern kann. Und Etüden kann (und will) ich nicht „auf Halde“ produzieren, die kommen, wenn sie kommen. Seht es mir also bitte nach, wenn ich nicht mit der üblichen Frequenz dabei bin (war die beiden letzten Wochen schon so), es liegt NICHT an den Wörtern, ich habe ein Zeitproblem und bin froh, wenn es rum ist, zum Glück scheint es absehbar zu sein.

 

2017_46.17_eins_lz | 365tageasatzaday

 

2017_46.17_zwei_lz | 365tageasatzaday

 

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113 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 46.17 | Wortspende von wesentlichwerden

  1. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

      • Nichts zu danken. Die „Stilblüte“ ist in der Tat was eigenwilliges, musste ich auch nachschlagen. Ich kann die Sprache, aber es ist eigentlich falsch zu sagen, Deutsch sei meine Muttersprache, weil meine Eltern zwar deutsche Worte benutzten, aber jeweils Grammatiken unter aller Öfen hatten, so dass ich in gewisser Weise wie ein Spätlerner dran gehe und manchmal auch die Bedeutung gängiger Worte heute noch nicht kenne. (Ich habe als Erwachsene auch mehrere Jahre nicht Deutsch gesprochen und kann auch auf Deutsch nicht denken.)

        Ich persönlich finde „jodeln“ objektiv schwieriger einzubauen. Kommt ja nicht jede/r aus Bayern oder Österreich und hat deshalb relativ viele Kontexte aus denen er/sie/es sich bedienen kann.

        Eventuell taugen die Worte irgendwann diese Woche auch für die neunten Gottgeschenke, obwohl die auf dem Hauptblog stattfinden und deshalb gerade nicht sichtbar sind. Sieht man dann im Dezember (vorraussichtlich).

        Ebenfalls einen schönen Sonntag.

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        • Hallo, schickst mir bitte einen Hinweis wenn es da was zum Lesen gibt bei den „neunten Gottgeschenken“ – klingt interessant und ich bin neugierig geworden.

          In welcher Sprache denkst Du denn? Hast Du evtl. schon irgendwo geschrieben?

          Gut gelaunt grüßt Petra

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        • Wenn die Gottgeschenke diese Woche fortgesetzt werden, kommt wie immer ein Link in die Kommentare. Der wird nur derzeit zu nichts führen, weil mein Hauptblog derzeit privat steht. Wenn es wieder offen ist, sind auch die Links nutzbar und die Fortsetzungsgeschichte, dabei handelt es sich bei den Gottgeschenken, sichtbar. Ich weiß nicht ob man mittendrin einsteigen kann, ich glaube, man muss schon den Kontext kennen.

          Auf meinem Hauptblog gibt es auch zwei oder drei Artikel, die sich damit befassen dass und warum ich nicht in Sätzen sondern Filmen denke. Hat mit der Kommunikationsform meiner Eltern zu tun. Ich bin allerdings nach mehreren Jahren als Bibliothekarin an englischsprachigen Schulen auch in der Lage auf Englisch zu denken. Man sagt mir auch, dass mein gesprochenes Englisch natürlicher klänge.

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      • Auch dir: nichts zu danken. Ich weiß nicht warum aber seit der Lampiongeschichte ist jede Woche eine Etüde dabei, die durch die Decke schießt, ich „befürchte“, das ist die nächste. Ich weiß nicht was da passiert, ob ich etwas anders mache – meinem Gefühl nach nicht – ob das einfach ein sich positiv verändert habendes Publikum ist. Ich habe gerade des öfteren das Gefühl, die Kleckse werden „selbstständiger“ im Sinne von sich aus der Rolle als klassisches Nebenblog lösend. Hat natürlich auch Vorteile. Vielleicht sind sie das Kunstblog, dass ich ursprünglich mit de, Hauptblog wollte, nur anders. Wie war das doch gleich I want it all und „now“ ist dann zweieinhalb Jahre später…

        Gefällt 2 Personen

        • Ich habe gerade ein Zitat im Kopf, wo irgendwer zu irgendwem sagt, dass Genie mit Geduld zusammenginge. 😉
          Irgendwann passt einfach alles, erst übt man, schraubt das Niveau durchaus immer höher, irgendwann kommt es von allein, ich kann es nicht besser beschreiben.
          Ach, und „selbstständiger“? Ich halte deine Kleckse durchaus für eigenständig, auch wenn die Anbindung an die Fädenrisse natürlich viele Fragen beantwortet.

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        • „Selbstständiger“ ist eigentlich eher was in meinem Kopf, weißt du? Ich habe das immer irgendwo so gesehen, die Kleckse sind auf dem anderen Blog weil sie in das Hauptblog nicht passen, sonst überrennen sie das. Also wie eine andere Lagerstelle, aber mir wächst das irgendwie als könne ich sie mittlerweile als eigenes Blog sehen, nicht nur als Ort für etwas, das nicht ins Hauptblog passt. Ich habe letztens sogar noch eine Seite dazu gepackt, auch wenn die nicht viel aussagt und ursprünglich wollte ich da ja gar nichts, das spricht also dafür, dass sich meine Perspektive ändert, auch wenn ich es nicht ganz begreife.

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  5. Stilblüten jodeln, eine nach der anderen und banal sollte die eine oder andere auch noch sein?
    Au weiah, da bin ich aber froh, daß ich nur aus dem Hintergrund und nur mit Lesen dabei bin

    Lächelnde Grüße von Bruni

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  6. Pingback: abc.etüden 46/17 | Meine literarische Visitenkarte

  7. Pingback: Abc-Etüden: Der jodelnde Schwan (Kata-Strophen) | GERDA KAZAKOU

  8. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

    • Ich war schon kein ausgesprochener Fan der 80er … wenn ich das also so lese … hm.
      Aber gut, vermutlich ist Mainstream immer seicht. Andersherum: Gute Sachen gab es immer. Vielleicht zu mancher Zeit nur bisschen versteckter.
      Liebe Grüße
      Christiane

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      • Ich war mir schon mit 14-16 sicher, dass ich mir lieber zwei Stunden Falco mit meiner Mutter gebe und von mir aus noch drei Platten Abba als eine Stunde mit meinen Schulkameradinnen *Ist-er-[beliebiges Boybandmitglied einfügen] nicht süß* und *Aaaww, die Kellys* und Blümchen etc. auszuhalten bzw. mit meinen Schulkameraden diesen ganzen Eurodance-Scheiß. Die wussten genau, dass Mr. President scheiß Musik gemacht haben, aber die Damen hampelten standardmäßig im BH rum, weshalb die Jungs die dann doch gut fanden *kotz* Dann gab es noch – stand meine Mutter drauf – diese seltsame Tic Tac Toe-Kombo mit dieser großartigen Pressekonferenz und… kaum was gescheites. Ich habe zeitweise Hip Hop-artiges gehört weil es nichts anderes gab (Fugees waren ganz gut). Ein oder zwei Stücken von U96 konnte ich auch was abgewinnen, aber das war es dann meiner Erinnerung nach auch.

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      • Wir in den 90er Jahren Jugendliche waren die erste oder zweite Generation, die dem so intensiv ausgesetzt war. Davor gab es das Radio und einzelne Musiksendungen, ansonsten muss man Platten auf- oder Cassetten einlegen. Wir wiederrum erlebten den Aufstieg der Musiksender, MTV, ViVA etc. und das war Dauerbeschallung, hatten CDs und Player mit Auto Repeat-Funktion waren also ziemlich dauerbeschallt und die Generation mit diesem Boyband- und Kelly Family-Phänomen. Die Ausmaße von Hysterie gab es davor vielleicht bei den Beatles, in unserer Generation war das plötzlich breitgefächert. Ich hatte neben Boyband-Kreische-Mitschülerinnen zum Beispiel auch eine, die von Bayern aus immer wieder nach Köln abgehauen ist und da mit 100ten anderen Fans das Boot der Kellys belagert hat – so eine war völlig normal.

        Ein gutes Zeitdokument für so was ist vongestern.com aus der Schweiz, der unter anderem alte Jugendzeitschriften einscannt. Für Recherche manchmal ganz gut.

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  24. In der Frauenberatungsstelle hing ein Artikel aus, der dieses Stück wohl inspiriert hat. Entweder Kotztüten bereithalten oder nicht klicken. (Was wäre, wenn Mitglieder einer bestimmten Partei ihre Überzeugungen zum Gesetz machen könnten…) Falls doch jemand hinklickt und getriggert wird, Link zum Hilfetelefon steht drunter.

    https://alpinerot.wordpress.com/2017/11/18/673/

    Ich wäre ja nur aus Trotz – und zur Netzhautreinigung – als ich da rauskam gern zum Penny in der Nähe gegangen und hätte mir so ein verfassungsfeindliches Schokoladenteil mit bunter Folie drum gekauft, aber der war wegen Umbau geschlossen.

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    • Ich glaube, dass das als Geisteshaltung durchaus verbreiteter ist, als ich mir vorstellen kann. Und das erschreckt mich schon.
      „Jeder freut sich, nur du nicht“, zu einer Frau, die ungewollt schwanger ist. Ganz starker Satz. Schreit zum Himmel. Wie so manches andere auch.
      Liebe Grüße
      Christiane

      Gefällt 2 Personen

      • Hatten wir es nicht irgendwann mal von diesem 50er-Jahre-Rollback?! Da muss noch nichtmal so ein Konstrukt wie bei der angeblichen Alternative (Kinder kriegen als Dienst an der Gesellschaft…) hinter sein, die „Frauen an den Herd und auch sonst bei Fuß“-Fraktion gibt es auch woanders.

        Der Satz, der für dich so raussticht zeigt nicht nur auf eine Weise diese Perfidität, der Luise ausgesetzt ist.

        Gefällt 1 Person

      • Ach so: Ich habe auf Anregung einer Leserin meinen ganzen Etüden-Krempel auf den Fädenrissen mal auf einer Seite sortiert und die in die Seitenleiste gepackt, pingt ja gerade nicht, aber falls deine Wochenübersicht (die Seite mit den schon gewesenen Worten) irgendwann gepingt wird war es wahrscheinlich das.

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        • Ähm … neee? Wenn du die ursprünglichen Links nicht veränderst, sollten deine Etüden nach wie vor alle aufrufbar bleiben. Oder verstehe ich gerade was miss?
          Schöne Idee übrigens mit der Seitenleiste, ich mag ja so was.
          Liebe Grüße
          Christiane

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        • Ja, ich glaube wir verstehen uns gerade miss. Das was pingt ist eventuell irgendwann mal der Link zu deiner Seite. Die Etüden sind natürlich alle aufrufbar für die, die drüben sehen können, also jetzt für die geladenen, später für alle. Ich habe nur alle Etüden auf den Fädenrissen mal als Links auf einer Seite gesammelt, damit wer mag oder sich für das Projekt interessiert nachlesen kann bzw. fündig wird.

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  25. Pingback: Stilblüten und banale Blumen… (abc etüden) – Tiffis Tagebuch

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