Schreibeinladung für die Textwoche 21.18 | Wortspende von Elke H. Speidel

Ich weiß nicht, wie es euch gerade geht, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, aber bei mir ist gerade ziemlich landunter. Feiertage hin oder her: Mir fehlt sogar die innere Ruhe, morgens und/oder abends entspannt durch die Blogs zu bummeln, furchtbar ist das, ich fühle mich nicht sonderlich wohl dabei. Aber, immerhin, es gelingt mir, mein Blogfähnchen in die Höhe zu recken: HIER sind die Etüden, kommt vorbei, schreibt mit, wir/ich freuen/freue uns/mich über jeden, der zu uns stößt und die Idee der Etüden in die Blogwelt trägt. Ich für mich hoffe auf bessere Zeiten.

Die Wortspende für die folgende Textwoche 21.18 kommt von Elke H. Speidel (transsilabia.wordpress.com), die großartig erzählen kann; wenn ihr ihren Blog nicht kennt, solltet ihr das nachholen. Die Wörter, mit denen wir herumspielen dürfen, lauten:

Maikäfer
leise
schreien.

Ich frage mich schon die ganze Zeit, wann ich zuletzt einen Maikäfer gesehen habe, hier bei uns scheinen sie nicht sehr verbreitet zu sein, jedenfalls nicht mehr.
Ich bin sehr gespannt, was euch dazu einfällt. Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Auch diese Woche stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Elke und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

Und: SCHÖNE PFINGSTEN ALLERSEITS!

 

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Wiedersehen | abc.etüden

„Ohhhhh, schau doch mal den da drüben, den würde ich aber auch mit Kusshand nehmen. Oh nein, jetzt schaut er zu uns herüber!“
Sie warf einen Blick über ihre Schulter und erstarrte. Verdammt.

Es gab viel, was sie ihm spontan an den Kopf hätte werfen wollen, als sie sich vorstellte, wie er sie nach all der Zeit plötzlich verstohlen über den Rand eines Glases anpeilte und dann siegesgewohnten Schrittes auf sie zuging. Von „Schleich dich, du Idiot“ über „Wenn du mir noch mal zu nahe kommst, bringe ich dich um“ bis hin zu „Warum nur musste das mit uns so unendlich schiefgehen“ war alles dabei, inklusive der Gefühle, die dazugehörten und denen sie sich immer noch ausgeliefert fühlte, wie sie sich eingestehen musste. Sie hasste ihn dafür plötzlich inbrünstig.

Aber er schien in Begleitung seiner neuen Frau zu sein, damit war also erst mal garantiert, dass sie formvollendet (wenn überhaupt) miteinander umgehen und die Party nicht crashen würden. Blieb noch eines zu tun …

„Komm mal mit nach draußen“, sagte sie zu ihrer Begleiterin und umkrampfte ihr leeres Weinglas, „ich muss dir wohl mal einen Schwank aus meinem Leben erzählen.“

 

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Für die abc.etüden, Woche 20.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Christa Hartwig und lauten: Kusshand, formvollendet, anpeilen.

 

Schreibeinladung für die Textwoche 20.18 | Wortspende von Christa Hartwig

Es war eine besch… Woche, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, so schlimm (bei mir), dass ich zum ersten Mal seit Bestehen der Etüden nicht zum Schreiben gekommen bin (glaube ich jedenfalls), oder, noch schlimmer, dass mir nichts einfiel, was mein innerer Zensor auch nur einigermaßen abgenickt hätte. Okay, auch die nächsten beiden Wochen werden noch hektisch (#DSGVO, aber nicht nur), dennoch hoffe ich, dass ich dann wieder an Bord bin. Ich hoffe auch, dass es euch besser erging. Sollte ich bei irgendwem nicht zum Lesen/Kommentieren vorbeigekommen sein, sorry, keine böse Absicht … es geht gerade einfach nicht.

Aber es ist Sonntag und wir haben eine frische (und ziemlich inspirierende) Wortspende, wie ich finde. Die Wörter für die nun folgende Textwoche 20.18 stammen von Christa Hartwig (christahartwig.wordpress.com) und lauten:

Kusshand
formvollendet
anpeilen.

 

Wie immer bin ich sehr neugierig, was euch dazu einfällt. Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Wie immer stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Christa und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

(Eine Frage an die Naturwissenschaftler oder alle, die so was halt wissen: Wie lange dauert es, bis ein (relativ frisch erneuertes) Kupferdach wieder in seinem (lieb gewordenen) Grün erstrahlt? Öffentliches Gebäude, Innenstadt.)

 

 

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Schreibeinladung für die Textwoche 19.18 | Wortspende von meinnameseimama

Mit der verd….. DSGVO, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, bin ich immer noch nicht durch, nicht mal gedanklich, aber ich werde wohl demnächst mal alle Generatoren durchflöhen und mir eine neue Datenschutzerklärung basteln und dann hoffen, dass die Wellen der Erregung nicht allzu sehr hier in mein geliebtes Bloghausen hereinschwappen. Ich nehme nach wie vor gern Updates zu irgendwelchen Kenntnisständen in den Kommentaren entgegen, ich finde, die Verantwortlichen schießen derart mit Kanonen auf Spatzen, aber so was von … ich bin ziemlich sprachlos.

Nun aber was anderes: Weiß jemand von euch, wo unsere Wortspenderin, die wertgeschätzte Frau M.Mama (meinnameseimama.com), abgeblieben ist, deren Blog plötzlich von heute auf morgen (seit einem guten Monat) ohne Ankündigung verstummt ist? Klar, ich könnte sie anschreiben, wollte ich aber nicht, ich fürchte, dass sie gute Gründe hat, nicht zu bloggen und dass die nicht angenehm sind, also will ich mich nirgendwo reindrängeln. (Update: JA! ICH HABS GESEHEN! SIE LEBT!)

Die von ihr gespendeten Wörter für die neue Textwoche 19.18 lauten jedenfalls:

Artikulation
misslaunisch
koppeln.

 

Wie immer bin ich total gespannt, was euch dazu einfällt. Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Wie immer stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von M.Mama und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

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Mainacht | abc.etüden

„Sag mal, musstet ihr Typen wieder wetteifern, die schönste Braut im Ort zu beeindrucken, oder was sollte das gestern Nacht?“
„…?“

„Ich habe dich nämlich gesehen, als ihr wie bescheuert bei dem Maibaum zugange wart, du musst gar nicht so harmlos gucken! Ich meine, das in deinem Alter, Respekt!“
„…?“

„Und hinterher einen drauf machen, in der Lautstärke, das gehört dann zum guten Ton, vermute ich. Eure Kriegsgesänge waren jedenfalls ziemlich galaktisch, sagte Frau Schuster, ja, die, die Alte, die neben dem Grillplatz wohnt, die Ärmste.“
„…!“

„Du bist echt ein Spinner.“
„MI-AU?!?“

 

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Für die abc.etüden, Woche 18.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Frau Vro und lauten: Maibaum, galaktisch, wetteifern.

Tschuldigung, ich konnte der Versuchung nicht widerstehen.  ;-)

„Catsplaining“ nennt man das, habe ich auf dem Blog von den keinzahnkatzen erfahren (Katzenmenschen: LESEN!), nachzulesen auch hier im urbandictionary, oder ganz kurz meine Definition: mit dem Fellträger sprechen, als ob er menschlich wäre. Nicht dass ich das nicht eh täte, nur antwortet er nicht so regelmäßig.

 

Alles neu macht der Mai | abc.etüden

Wer würde es der Natur übelnehmen, dass die Bäume Jahr für Jahr um die leuchtendsten Grüntöne wetteiferten, dachte er. Bei den Menschen war er sich generell nicht mehr so sicher, als er sich an den Maibaum auf dem Festplatz lehnte und nach oben bis zu dem Kranz mit den bunten Bändern starrte, die im Wind schwangen. Das galaktisch quietschbunte Fest, in dessen Zentrum er stand, fühlte sich einfach nur falsch und seicht an – und er war hier garantiert nicht erwünscht.

Nein, die Welt stand nicht jedem offen, nein, es hatten nicht alle die gleichen Chancen, nein, nicht jeder war so viel wert wie der andere.

Man hatte ihn belogen und er hatte es geglaubt, hatte es unbedingt glauben wollen. Jedes einzelne Wort. Er hätte brüllen können, aber wen würde es interessieren.
Es tat so weh.

Alles neu macht der Mai.

Was für ein Hohn.

 

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Für die abc.etüden, Woche 18.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Frau Vro und lauten: Maibaum, galaktisch, wetteifern.

Nein, keine phallischen Maibäume für meine Bürogeschichte. Nein, keine Lust, so gar keine.  ;-)

 

Schreibeinladung für die Textwoche 18.18 | Wortspende von vrojongliert

Diese verd….. DSGVO, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, schlägt mir doch mehr auf den Magen, als ich ursprünglich gedacht habe, nachdem ich lese, wie viele lieb gewonnene Blogger*innen sich überlegen, ob und dass sie ihre Blogs dann vielleicht doch schließen und lieber ihr Leben offline intensivieren wollen. Irgendwie vergällt mir das meine schon fast notorisch eh nicht besonders gute Laune noch mehr, denn ICH würde eigentlich gern mit meinem lieb gewonnenen Bloghausen in die Zukunft segeln und habe bisher nie ernsthaft darüber nachgedacht, meine Hütte hier zu schließen.

Okay, auch nächste Woche werde ich (noch) nicht (näher) daran denken und mich gemeinsam mit euch der neuen Wortspende aus felix Austria widmen. Frau Vro von vrojongliert gibt sich mit folgenden Worten für die Textwoche 18.18 die Ehre:

Maibaum
galaktisch
wetteifern.

Wie immer freue ich mich schon auf eure Einfälle zum 1. Mai und auch sonst  ;-)
Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen!
Wie immer stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Veronika und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_18_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

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Schreibeinladung für die Textwoche 17.18 | Wortspende von visitenkartemyblog

Nach einer wunderbar sonnigen, fast schon sommerartigen Woche, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, die sich ganz eindeutig auf den „Publikumsverkehr“ auf den Blogs niedergeschlagen hat (oder war es bei euch nicht so? Ich jedenfalls war auch weniger im Blogland unterwegs), folgt hier die nächste Runde Wörter für die Textwoche 17.18. Hier bei mir haben wir schon gespottet, dass wir hoffen, dass das nicht alles war, was wir vom Sommer zu sehen bekämen, Hamburg ist in den letzten beiden Jahren nicht gerade verwöhnt worden, was Wärme betraf, verglichen mit anderen Regionen.

Für diese Woche hat Anna-Lena mit ihrem Blog visitenkartemyblog.wordpress.com unsere neuen Wörter gestiftet, und natürlich brodeln ihre Wörter schon in meinem Hirn, wie ich sie in meine kleine fiese Bürogeschichte einbauen kann … hier sind sie, sie lauten:

Milchmädchenrechnung (Wikipediaerklärung, kannte das eigentlich jemand nicht?)
dingfest
untertreiben.

Wie immer bin ich total gespannt, was euch dazu einfällt. Wie immer, ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Wie immer stammen die Illustrationen von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Anna-Lena und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

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2018_17_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

Flötentöne | abc.etüden

Bitteschön, die Fortsetzung von Selbst dran schuld von letzter Woche.

***

Er würde ihr schon noch die Flötentöne beibringen, hatte er am Telefon großmäulig gedroht, das ließe er sich nicht gefallen, was sie denn glaube, wer sie denn schon sei, wenn sie sich da mal nicht verrechnet hätte. Nun, sie war erst mal aus der Schusslinie, mit einem guten Arzt war es kein Problem, für ein paar Wochen mit einer Burn-out-Diagnose abzutauchen.
Und nach allem, was ihr ihre Kollegin vorhin brühwarm am Telefon berichtet hatte, würde auch er bald einen guten Arzt brauchen – so oder so. Denn nicht nur, dass er immer öfter brüllend mit einer bedenklich hochroten Birne durch die Firma raste; nachdem er heute die Schnepfe vom Empfang angeschrien hatte, war die zusammengeklappt und hatte angeblich was von „schwanger“ geschluchzt.

Ein Schuss, ein Treffer? Das wusste keiner, leider, noch nicht, aber auch das Geheimnis um diese Vaterschaft würde sich schon noch lüften lassen, sie konnte warten, in der Firma blieb auf Dauer nicht allzu viel geheim.
Ach, wie ärgerlich für ihn. Wie gut er wohl damit klarkam, wenn noch eine den Aufstand trainierte? Sie hatte da so ihre Zweifel.

Man würde sehen, wie das mit den angekündigten Flötentönen ausgehen würde, aber das dazugehörige Notenblatt hielt momentan eindeutig sie in den Händen, so viel stand mal fest.

 

2018_16_1_eins lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 16.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von mir und lauten: Notenblatt, schwanger, trainieren.

 

Schreibeinladung für die Textwoche 16.18 | Wortspende von Irgendwas ist immer

Es ist irgendwie blöd, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, sich selbst anzukündigen, das denke ich jedenfalls immer, wenn ich mal wieder dran bin. Noch dazu, wo ich mich quasi schon die Bredouille geritten habe, meine angefangene Etüde weiterzuschreiben (in den Kommentaren zur Etüde). Tja, nun. Selbst dran schuld, ich sags ja.  ;-)

Die Wörter für die Textwoche 16.18 stammen also dieses Mal von mir (Irgendwas ist immer) und lauten:

Notenblatt
schwanger
trainieren.

Wie immer (1) bin ich megamäßig gespannt, was euch dazu einfällt. Wie immer (2), ihr wisst: Diese 3 Wörter bitte in maximal! 10! Sätzen unterbringen! Wie immer (3) stammen die Illustrationen (die so richtig nach meinem Geschmack sind) von dem werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_16_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_16_2_zwei lz | 365tageasatzaday