Hamburger Klassiker: An der Elbe

Als ich letzten Sonntag in aller Herrgottsfrühe aufstand, um mit der Regionalbahn zu einer Wanderung aufzubrechen … nein, zurück, das klingt alles so nach Intermezzo, außerdem ist es falsch. Letzten Sonntag habe ich verschlafen, was heißt, dass es viel später war, als ich eigentlich wollte, aber ich hatte mir keinen Wecker gestellt, weil ich nicht verabredet war. (Wo ist eigentlich der Fellträger, wenn man ihn braucht? Egal.)

Eine Runde zu Fuß unterwegs sein wollte ich aber dennoch auf jeden Fall, denn erstens war es schönes/bewölktes Wetter (und kühl), zweitens war es der letzte Sonntag mit 9-Euro-Ticket, und ich hatte mir überlegt, dass ich auf der gegenüberliegenden Seite an die Elbe wollte, um dann an der Elbe entlang in Richtung Stadt zu laufen. Das nennt sich Elbwanderweg (nachzulesen bei hamburg.de und draussenlust.de), und da ich am Wasser bleiben und mich nicht auf irgendwelche »Höhenwege« begeben wollte (die Hänge sind echt steil, die Treppen auch), hatte ich mich entschieden, am Falkensteiner Ufer einzusteigen.
Hamburg hat ja immer noch das Problem mit der kaputten S-Bahn-Brücke an der Station Elbbrücken, aber ich hatte das große Glück, den sogenannten »Pendelzug« zu erwischen, der alle 20 Minuten fährt, und siehe da, vermutlich weil Sonntag war, war er auch nicht besonders voll.

Eine S-Bahn und einen Bus später stand ich dann am Falkensteiner Ufer, sah dem Elbe-Camp beim Wachwerden zu (Foto) und stapfte mal kurz an den Strand (Foto). Ganz ehrlich: Für einen Moment habe ich mir überlegt, die Wanderschuhe auszuziehen und am Strand zu bleiben, aber ich kenne mich: Einen Kaffee später wäre ich bestimmt trotzdem los … in Richtung Blankenese.



Blankenese hat seinen Ruf als schön gelegen und teuer. Für das, was man von der Elbe aus sieht, was im Wesentlichen das sogenannte Treppenviertel ist, trifft das auf jeden Fall zu, hier lebt ein Teil der oberen Zehntausend Hamburgs wie zum Beispiel Otto Waalkes. Es ist schon klar, dass alle Preise einen »Elbe-Aufschlag« haben, überall, aber hier haben sie dann auch noch einen »Elbe-und-Blankenese-Aufschlag«. Dafür ist dann vermutlich auch das Mobiliar in den Strandbuden edel. Wer’s braucht.

Mein Weg führte mich zunächst am Wrack der »Uwe« vorbei. Die »Uwe«, genauer das Heck (Foto), liegt seit 1976 vor Blankenese und ist die traurige Geschichte einer Havarie, die man hier bei Wikipedia nachlesen kann. Es waren viele Fahrräder unterwegs, und ich fing an, mich nach den Wegen direkt am Wasser umzusehen, Stichwort: Hundeauslaufzone. Dort sind die Wege meist unbefestigt oder verlaufen direkt an der (meist bewachsenen) Wasserkante (Foto). Ungeeignet für Radfahrer, aber nicht für Fußgänger wie mich, von denen mir dann auch einige entgegenkamen, mit und ohne vierbeinige Begleitung. Ein Herr, der einem anderen die Aussicht erklärte, wies gestikulierend darauf hin, dass der Süllberg (hier mehr lesen) ja verkauft sei, »genau, da ganz oben, das Haus mit dem Türmchen und der Ukraine-Fahne« (Foto), weil der Sternekoch das Handtuch geworfen habe, dass jetzt aber ein neuer Betreiber gefunden sei, und er gespannt sei, was das denn geben würde, da oben sei es doch immer so schön gewesen. Ich betrachtete unterdessen die andere Elbseite, auf der die Brücke des Estesperrwerks und die Sietas-Werft ineinanderpassten (Foto). Drüben habe ich schon oft gestanden und rübergeschaut, umgekehrt selten. Trotz Niedrigwasser (oder vielleicht gerade deswegen) waren auf der Elbe allerlei Segler unterwegs, und geht man Richtung Stadt weiter, passiert man einige Segelclubs, von denen ich euch nur dieses pittoreske Beispiel (Foto) zeigen möchte.



Next stop: Leuchtturm. Ich weiß, dass das »Leuchtfeuer« heißt, ich weiß auch, dass dieser hier, der halbwegs in der Elbe steht, das »Unterfeuer« (weißer Kopf) ist und der paar Hundert Meter weiter das »Oberfeuer« (roter Kopf), ich weiß, dass beide neu sind und dass beide die »Richtfeuerlinie Blankenese« (Wikipedia-Artikel) bilden. Wofür man die braucht, weiß ich nur ganz grob. Wie ihr seht (Foto), gibt es beim Unterfeuer eine umlaufende Aussichtsplattform, auf die ich mit Begeisterung gestiegen bin. Sonne und Wolken wechselten sich ab, kein optimales Licht für schöne Bilder, trotzdem (Foto, Foto) ist Blankenese echt ein Hingucker und wirkt oft irgendwie mediterran. Bedauert habe ich nur, dass der Wasserstand ungeeignet für irgendwelche fetten Containerschiffe war, ich hätte so gern am Horizont irgendwas Großes fotografiert, das die Elbe heraufkommt (Foto). Leider war mittags absolutes Niedrigwasser.
Ein letzter Blick zurück (Foto), dann suchte ich mir einen Platz, um ein bisschen mit Aussicht zu rasten und was zu trinken. Gegenüber zog sich inzwischen das gewaltige Airbus-Gelände am Wasser entlang, und es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, so viele Flugzeuge am Boden zu sehen, irgendwie, als seien das Modelle, als würde da drüben jemand Flughafen spielen – wobei Letzteres nicht ganz von der Hand zu weisen ist, da drüben ist der A 380 gestartet und gelandet, die Länge der Start-/Landebahn ist da. Es hat auch schon spektakuläre Fehllandungen aufgrund von Verwechslungen gegeben … 😉 Mich interessierte viel mehr der Kontrast zwischen der Mare Frisium (Dreimast-Marstoppsegelschoner (Rahschoner) laut Wikipedia) vor dem Airbus-Hintergrund, gerahmt von diesem wunderschönen Baum (Foto). Noch ein schneller Gruß an das Oberfeuer Blankenese (Foto), und ich ließ Blankenese hinter mir.



Der Weg zwischen Blankenese und Teufelsbrück zieht sich und ist ein beliebter Spazierweg, auch für alle Arten von Rädern, daher wich ich wo möglich auf die bereits erwähnten Hundeauslaufzonen aus. War der Rasen immer schon so vertrocknet im Sommer (Foto)? Braun ja, ich fand das, was da zu sehen war, jetzt aber nicht besonders auffällig, ich war jedoch in den letzten Jahren nicht dort, ich kann es nicht definitiv sagen. Ich KANN sagen, dass wir in Hamburg das ganze Jahr über keine Diskussionen/Vorschriften bezüglich Wasserrationierung hatten, es hat zwar nicht viel geregnet, aber mehr als anderswo. Ja, es fallen auch hier schon Eicheln. Was viel verheerender aussieht, sind die braunen Kastanien, und die sind überall von der Miniermotte (Wikipedia) befallen (Foto), auch bei mir am Teich. Wenn ihr hier auf den Fotos auffallend braune Bäume seht: alles Rosskastanien. Gar nicht schön.

Was den Weg auch so beliebt macht, ist die relativ hohe Dichte an Einkehrmöglichkeiten. Die Preise sind in den letzten Jahren gefühlt etwa um ein Drittel gestiegen, aber der Zuspruch ist nach wie vor lebhaft. Ich habe mich gefreut, dass die »Kleine Rast« überlebt hat (Foto), eine hemdsärmelige Location und gar nicht hip, aber mit Herz und Schnauze. Hier habe ich früher oft gern mit allen möglichen Leuten gesessen und auf die Elbe geguckt – man muss nur die Treppe den Hang runter schaffen. Zweihundert Meter weiter steht das komplette Kontrastprogramm mit Tischtuch auf der überdachten Terrasse, das ist allerdings in den letzten 30 Jahren auch paarmal abgebrannt.



Und dann plötzlich hinter einer Kurve das Panorama von Teufelsbrück (Foto) Richtung Hafen, wo übrigens immer noch wie der Teufel gebaut wird. Gut, das war keine große Überraschung, denn unsere dritte Etappe des Grünen Rings startete dort, und außerdem weiß man als Autofahrer, dass die Elbchaussee für die nächsten paar Jahre aufgrund von Sielbauarbeiten vielfältig gesperrt ist/sein wird. Ich habe lächelnd die weiße 11 auf grünem Grund begrüßt und fröhlich »Heute nicht« gesagt. Dann doch lieber noch schnell den Teufel mit seinem Hasen ablichten (Foto) und mich an die Legende erinnern (Wikipedia), die dem Ort seinen Namen gegeben haben soll. Ein letzter Blick elbabwärts (Foto) und ich strebte endgültig dem Museumshafen Övelgönne entgegen, meinem heutigen Ziel.



Zwischen Teufelsbrück und Övelgönne ist der Weg entschieden sehr gesittet (Foto). Die Sonne blieb inzwischen überwiegend draußen, aber es war so kühl, dass ich nicht den Schatten suchen musste. Herrliches Wanderwetter, herrliches Spaziergehwetter. Ich dagegen freute mich schon auf den nächsten Stopp, den ich beim »Alten Schweden« (Foto) einlegen wollte, einem 4,5 Meter hohen Findling, der bei Baggerarbeiten für die Elbvertiefung gefunden, an Land transportiert und dort belassen wurde. Er soll vor mehr als 320.000 Jahren in den Hamburger Raum gelangt sein, wurde 2000 auf den Namen »Alter Schwede« getauft und eingebürgert (Wikipedia). Und weil es so niedlich ist, noch ein Foto zum Größenvergleich (Foto). Schräg gegenüber vom Alten Schweden ist die Einfahrt zum Burchardkai. Während ich müßig zusah, wie ein Schlepper einen kleinen Containerfrachter drehte und rücklings an seine Anlegestelle zog, kam auch die Mare Frisium angerauscht, der ich hiermit noch mal einen Auftritt gönnen möchte (Foto).



Vom Alten Schweden ist es nicht mehr sehr weit bis zum Museumshafen Övelgönne. Der Haufen Leute (Foto) hält sich um die »Strandperle« (links an der Mauer) herum auf, wo es Getränkenachschub etc. gibt, rechts in der Elbe sind Leute geschwommen, gaaaaaanz hinten, wo man die Schiffe sieht, ist der eigentliche Museumshafen und auch der Fähranleger Neumühlen, mein Ziel. Das Haus mit der Kuppel ist eine supernoble Seniorenresidenz. Außerdem im Bild versteckt: Der Einstieg in die Überwachung des Neuen Elbtunnels und diverse Cafés/Kneipen. Der Sand ist tief und ich hatte null Lust auf die Meute, also bin ich den Weg gegangen, der zwischen den alten Häusern und den Gärten entlangführt. Um dorthin zu gelangen, musste ich aber zuerst ein Stückchen die schier endlose Treppe hoch (ich glaube, es ist die »Himmelsleiter« mit ihren 126 Stufen bis zur Elbchaussee, ich bin aber nicht ganz sicher) (Foto) und dann rechts ab. Die Häuser und der Weg sind sehr entzückend (Foto), aber wenn ich mir vorstelle, dass sich Tag für Tag Massen an Touristen und/oder Spaziergängern und/oder Partyvolk einen Meter vor meiner Haustür vorbeiwälzen – nein, danke! Und: Es wird ganz sicher Herbst. Ich habe zwar noch jede Menge Brombeeren gesehen, viele vertrocknet, aber den großen Auftritt hatten an vielen Stellen eindeutig die Hagebutten (Foto). Außerdem frisst der Fellträger plötzlich wieder wie bescheuert, und ich schwöre, der denkt über die Winterfellproduktion nach, hier waren nachts die Temperaturen schon einstellig.



Ein Blick den Elbstrand elbabwärts, auf dem man sieht, dass das lagernde Volk wirklich ungleichmäßig verteilt ist (Foto), und ich betrat den Fähranleger (Foto). Der Vorteil der Auskenner (Grüner Ring): Die Fähre setzt über nach Finkenwerder, ich steige in den Bus und werde an dessen Endstation nicht weit von meinem Zuhause abgesetzt. Okay, der stündlich fahrende Bus war gerade weg, als ich in Finkenwerder ankam, also gab es noch ein frisch belegtes Fischbrötchen und ein Eis als Nachtisch. Irgendwas ist immer.



Statistik, last but not least: Meine Schrittzähler haben mir was von 22.035 Schritten erzählt, was gerundet 14,7 Kilometer wären, aber das ist illusorisch bei so vielen Schrittchen im Sand. Gugl schmeißt mir eine Streckenlänge von gut 10 Kilometern raus, und ich halte das für realistisch, aber ganz im Ernst, es kam mir null darauf an, ich habe mich einfach einen Tag draußen bewegt und viel Spaß gehabt.

Oh, und natürlich ist das doch ein Wanderbericht für das Etüdensommerpausenintermezzo 😉 …


 

Grüner Ring: Zehnte und letzte Etappe

Da hatte ich Petrus wohl zu früh gelobt. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn es auch zur letzten Etappe zum Wochenende abgekühlt hätte wie die Wochen zuvor. Leider nicht. Angekündigt waren über 30 Grad, und ich war wirklich skeptisch, ob das Wandern da noch der Müllerinnen Lust sein würde oder doch eher eine Plage. Pfeif doch auf die Pflicht, vor allem, wenn sie selbst auferlegt ist, wer zwingt dich denn, Wohlbefinden geht bei Hitze vor!

Was mich umstimmte, war, dass meine Mitwanderin vorschlug, in aller Herrgottsfrühe (na ja, relativ) loszulaufen, da der Bus zur Etappenanfangshaltestelle sowieso sonntags nur einmal pro Stunde fährt. Super! Nun ist jedoch gerade der S-Bahn-Verkehr Richtung Hamburger Süden gestört (das Feuer an den Elbbrücken, ich hatte davon erzählt, erheblicher Schaden, wird vermutlich erst zum 18. September wieder freigegeben (Quelle)), sodass sie beschloss, mit dem Auto zu mir zu kommen und mit mir gemeinsam aufzubrechen. Enden würde die Etappe ja eh bei mir, und auf die mit dem 9-Euro-Ticket erlaubte Nutzung der Regionalbahn zwischen Hauptbahnhof und Harburg hatte sie keine Lust, was ich um die Uhrzeit absolut nachvollziehen kann (aber funktioniert hätte). Nun gut, wir stiegen um 7:31 Uhr in den Bus, dann in die S-Bahn nach Wilhelmsburg (die erst noch abwarten musste, bis sie fahren durfte, nervig!) und schließlich um 8:04 Uhr in den Bus der Linie 351. Um 8:15 Uhr standen wir erwartungsfroh und hochgemut auf dem Deich über der Etappenstart-Bushaltestelle Stillhorner Weg (Foto). Es war sonnig und noch einigermaßen kühl, aber der Tag fühlte sich wie erwartet so an, als ob es warm werden würde. Denn man tau! Es macht Spaß, auf dem gemähten Deich zu laufen, wenn man nicht ständig in Schafmist tritt, aber der Deich ist verdammt trocken (und braun, Foto) und Mäuse und Maulwürfe (?, man konnte die Gänge sehen, zu klein für Kaninchen) und eifrige Hunde (?) haben das Ihrige dafür getan, dass die Deichkrone an ein paar Stellen bröckelt.



Wir gingen nach Westen in Richtung Autobahn (A 1), um die Süderelbe auf dem Grünen Ring über die Autobahnbrücke zu überqueren (Foto) – ich hätte gedacht, dass das verboten wäre wegen irgendwelcher Sicherheitsbestimmungen, aber nein … Es war echt laut und die Autobahn war belebt, aber alles andere hätte mich auch gewundert. Leider waren wir auf der Ostseite, und mit der kleinen Kamera kann ich nicht vernünftig gegen die Sonne fotografieren, also lasst euch versichern, dass im Foto die Elbe horizontal fließt (Foto), nicht von oben nach unten ;-). Aber es war genauso friedlich und wunderbar, wie es aussieht (Foto), und auch das Schild auf der anderen Seite stand genauso schief (Foto)!



Runter von der Brücke, unter der Autobahn durch und ziemlich schnell in den Hamburger Stadtteil Neuland rein (Foto), der uns mit einer 1-a-Brombeerhecke (Foto) empfing, die diesmal sogar meine Mitwanderin in Versuchung führte. Die Bürgersteige waren noch hochgeklappt, der Neuländer Elbdeich ist echt idyllisch am Sonntagmorgen (vermutlich nicht nur), lockere Bebauung, die wenigen Gassigeher lächelten bei einem freundlichen »Moin!«, die Hunde hatten oder machten Kulleraugen, wer wir denn wohl seien und ob man uns begrüßen oder verbellen müsse, und eine dreifarbige Katze belauerte im Feld vermutlich Mäuse. Direkt hinter dem alten Deich, auf dem wir immer noch gingen, standen Reetdachkaten, und wir überlegten, wie halsbrecherisch wohl im Winter der Zugang bzw. die Zufahrt wäre. Bei der schweren Sturmflut 1962 stand fast das gesamte Gebiet, das wir heute durchlaufen würden, unter Wasser, wie ich später herausfand.

Abrupt ging es nach links ab in den Wendts Weg, nicht weniger malerisch (Foto, Foto). Zumindest am Ende gab es auch endlich mal wieder Gartenbauvereine zu durchwandern, beim Rest bin ich mir nicht sicher.



Die Neuländer Straße, der wir danach ein Stück folgten, kannte ich bisher eigentlich nur als Autobahn- und Industriegebietszubringer (A 1, Abfahrt Harburg). Keine Ahnung, wie oft ich mit dem Auto schon dort rumgekurvt bin, schließlich wohne ich im, na ja, näheren Umfeld, auch wenn bis zu mir (Luftlinie) noch reichlich Straßen und Eisenbahnlinien zu überqueren wären, was das Hinkommen deutlich verhindert. Auf jeden Fall waren wir froh, wieder nach rechts in den Schatten (Foto) zum Neuländer See abbiegen zu können.

Je näher wir kamen, desto intensiver wurde ein ungewohntes Geräusch. Der See verfügt nämlich über eine Besonderheit: eine 5-Mast-Wasserskianlage (Foto)! Die Klötze im Wasser sind Sprungschanzen, aber ich habe wenige beobachtet, die sie nutzten, was, wie ich später herausgefunden habe, daran liegen könnte, dass sonntags von 10 bis 12 Anfängerkurse stattfinden. Die Anlage lief, und vor unseren begeisterten Augen flitzten kühne Wasserratten in Neopren auf Wasserski und/oder Wakeboards vorbei, die an Strippen hingen, ähnlich wie beim Skilift, rasant über die Schanzen (oder daran vorbei) und in die Kurven gezogen wurden und allesamt so wirkten, als ob sie mächtig Spaß hätten. Wir setzten uns entspannt an den Rand des Sees und rasteten.



Ein Stückchen Großmoordamm, stadtauswärts Richtung Friesenwerdermoor, mit Schwarzbunten (Foto), die ich dieses Jahr auch selten draußen gesehen habe und die sich im Schatten drängten, dann nach rechts rein, an einer Kleingartenanlage entlang (Foto). Der Weg hieß Nutriaweg, ich habe mich umgeschaut, ob der Name Programm sein könnte, aber die großen Nager mit den hässlichen orangen Zähnen nicht entdeckt. Ob die nun unter der derzeitigen himmlischen Wasserrationierung leiden (der Entwässerungsgraben neben dem Weg war reichlich trocken, aber noch nicht komplett vertrocknet) oder ob es ihnen einfach nur zu hell und zu warm war, weiß ich nicht, bei mir am Teich habe ich die Biester jedenfalls bisher eher abends gesehen.



Wir näherten uns dem Ziel, jedenfalls gefühlt: Jetzt ging es an der Eisenbahnlinie entlang und auf einen Teil der Harburger Industrie zu. Der Hörstener Weg ist asphaltiert, und obwohl dort offiziell keine Autos fahren, ist er eine Durststrecke – immer weniger Schatten, die Sonne brannte uns im Nacken und trieb uns vorwärts. Es war nicht mehr weit, und wenn man die Phoenix sieht (Foto) (Wikipedia-Artikel, heute ist da Continental drin), dann weiß man, dass man gleich am Harburger Bahnhof ist. Wir rasteten ein zweites Mal im Schatten der Unterführung der Wilhelmsburger Reichsstraße, denn jetzt war die Sonne schon anstrengend. Pralle Sonne erwischte uns dann auf der Schlachthof-Brücke neben dem Bahnhof (Foto), bevor wir dann an einer anderen Stelle gern erneut unter die Reichsstraße untertauchten. Der Grüne Ring führt parallel an der Phoenix entlang (Foto) und traf uns am Fußgängerüberweg wieder. Und dann nur noch wenige Schritte: The End! Meine allererste Etappenbeginn- und letzte Etappenendbushaltestelle, die direkt auf dem Grünen Ring liegt und deshalb von mir ausgewählt wurde: Reeseberg! (Foto)

Bis zu mir ist es von dort aus ein überschaubares Stück Weg und bis auf den letzten Teil schattig. Als wir (noch vor 12 Uhr!) bei mir saßen und ich die Glückwünsche meiner Mitwanderin entgegennahm, fragte ich sie, welche Etappe ihr am besten gefallen habe. Eine fehlt ihr ja, sie will sie noch im August nachholen, aber ich war trotzdem gespannt, ob ich bei ihrer Antwort in ein großes »Wie wenig wir einander doch kennen« ausbrechen würde. Nein. Stand letzten Sonntag favorisiert sie die beiden Dove-Elbe-Etappen, und das ist leicht nachzuvollziehen, denn die waren wirklich ein bisschen out of time, out of events – wie Urlaub. Ich überlege noch, ob ich eine Lieblingsstrecke habe. Auf jeden Fall bin froh, dass ich keine Wander-Sommerpause eingelegt, sondern das 9-Euro-Ticket einigermaßen kreativ genutzt habe. Aber dazu nächste Woche mehr.



Zum letzten Mal zur Statistik: Es war eine kurze Etappe, aber das wussten wir vorher und ich hatte damit kalkuliert. Etappenanfang: Bushaltestelle Stillhorner Weg, Etappenende: Bushaltestelle Reeseberg. Meine Gugl-Maps-Kilometerzahl lag bei circa 8 Kilometer, meine Schrittzähler zeigten jedoch insgesamt 14.554 Schritte an, was gemittelt 9,7 Kilometer entsprächen. Auf die Etappeneinteilung und sonstige Fragen/Überlegungen komme ich in meinem Fazit zurück, das ihr nächste Woche zur gewohnten Zeit erwarten könnt. Stay tuned, wie der Lateiner sagt!

Wem es noch nicht aufgefallen ist: Dies ist (auch) ein/mein Beitrag zum diesjährigen Etüdensommerpausenintermezzo, und da ich genügend Fotos in diesem Beitrag habe, ohne Illustration. Verwendete Wörter: Herrgottsfrühe, Kulleraugen, Regionalbahn, Schatten, Sommerpause, Wasserrationierung, Wasserratte. Mehr geht immer, und ich dachte, was ich hab, das hab ich, denn meine Schreiblust ist eher … wandern. Aber ich fand es nicht so ganz einfach, die geforderten Etüdenwörter unauffällig hineinzuschmuggeln, und ich hatte mir überlegt, entweder bringe ich sie im Fazit unter oder in dieser letzten Etappe, wo ich vielleicht ebenfalls etwas weitschweifiger werden könnte.


Mein ganzes Grüner-Ring-Gedöns als Kategorie zum Nachlesen: hier klicken!


Adventüden | Etüdensommerpausenintermezzo I-2022

Here we go again, die vierten Adventüden (danke an euch alle für die Wortspenden!) möchten ab jetzt geschrieben werden! Die reguären Etüden gehen in die Sommerfrische und stürzen sich in das Etüdensommerpausenintermezzo – und wie in den letzten Jahren frage ich: Ist das nicht eine tolle Zeit, eine spätherbstliche/winterliche/weihnachtliche Etüde zu schreiben, um nicht aus der Übung zu kommen? Ironie? Och … 😉

Wer darf mitschreiben? Auf jeden Fall jede*r, der vor ca. einem Monat seine Absicht bekundet hat mitzuschreiben und dem ich bestätigt habe, dass sie*er als Zusage auf meiner Liste steht. Alle anderen: Bitte per Mail/Kontaktformular melden und nachfragen, ob ich noch ein freies Türchen habe! Bei unverlangt eingesandten Etüden behalte ich mir vor, sie zu berücksichtigen.

Zum Ablauf: Ihr sucht euch aus der Liste unten mindestens 3 Wörter aus (mehr geht immer) und schreibt damit eine ganz normale Etüde (Länge: maximal 300 Wörter), die irgendwann zwischen Oktober und Weihnachten spielt. Sie muss nicht heiter sein, sie muss nicht den typischen Weihnachtskitsch beinhalten (aber sie darf!), sie muss nur in die Jahreszeit passen.
Denkt bitte dran, dass es blöd sein kann, wenn 5 oder 6 Adventüden am Tag vor oder direkt an Weihnachten spielen – ich habe nur zwei Tage Spielraum! Wenn es also für eure Geschichte nicht zwingend notwendig ist, terminiert sie bitte nicht ganz so eindeutig.
Und wenn ihr fertig seid, dann veröffentlicht ihr eure Adventüde NICHT, sondern schickt sie still, heimlich und leise privat an mich, und zwar bis zum 4. September 2022. Das ist der Sonntag, an dem die neue reguläre Etüdenrunde startet. Sollte sie jemand trotzdem vorher veröffentlichen, fällt diese Etüde für die Adventüden raus.
ACHTUNG: Bitte vergesst nicht, dass eure Adventüde eine Überschrift braucht! Ich muss erfahrungsgemäß bei ziemlich vielen dahingehend nachfragen. 😉

Bei den meisten von euch kommentiere ich regelmäßig, daher habt ihr meine Mailadresse, wer sie nicht hat, kann mir die Etüde über mein Kontaktformular (hier klicken) zuschicken. Ich lese dann noch mal drüber (Korrektur) und veröffentliche sie im Rahmen der Adventüden hier bei mir – ihr bekommt rechtzeitig Bescheid. Ihr könnt eure Etüde nach der Veröffentlichung natürlich rebloggen, damit wir die maximale Reichweite bekommen, eure Follower und meine kombiniert. Wer sehen will, wie der Spaß aussehen kann, der klicke bitte hier für 2019, 2020, 2021, ich habe Kategorien dafür eingerichtet.

Online stellen möchte ich die Etüden ab dem 1. Advent, der dieses Jahr auf den 27. November 2022 fällt, bis einschließlich Heiligabend. Sollte es doch mehr Einsendungen als freie Türchen, nämlich 28, geben, schreie ich hier wild rum – ich versuche aber durch die Existenz der bereits schon erwähnten Liste, das zu steuern und zu verhindern: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, wer später kommt, rückt ggf. nach. Sollte ich weniger Einsendungen bekommen, als es Tage gibt, werde ich bei den „Vielleichts“ anklopfen und danach einzelne Blogger*innen fragen, ob sie eine zweite Adventüde beisteuern wollen und können.

Wenn ihr verbindlich mitschreiben wollt, aber wisst, dass ihr bis Ende August nicht könnt, weil das Leben halt so ist wie es ist: Bitte, sagt Bescheid. Wenn ihr mir einen Abgabetermin zusagen könnt, ist das alles kein Ding. Ich will nur nicht September, Oktober und November ständig noch irgendwelchen Nachzüglern hinterherrennen müssen, ich muss alles ja auch noch in Blogform bringen.

Danke an euch für eure Wortspenden und an meine Freundin-zu-Besuch, die die Ziehung übernommen hat, ich bin so froh, dass ich die Auswahl nicht allein verantworten muss! 😉
Oh, das „Dezemberdilemma“ ist eine der typischen Spenden des Etüdenerfinders, und ihr seid aufgerufen, euch zu überlegen, was es für euch ist 😉

Folgende Wörter sind aus der Lostrommel gehüpft (alphabetisch sortiert):


Adventskalender

Dezemberdilemma

Eintopf

Gebäckdose

Hefe

Lametta

Laubsäge

Liebeserklärung

Kreuzkümmel

Kulturschock

Sternenglanz

Sturz

Taschentuch

Tunichtgut

Weihnachtsputz


Etüdensommerpausenintermezzo goes Adventskalender 2022 – Wörter | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

Wo der Aufruf zum 7-aus-12-Etüdensommerpausenintermezzo ist? Na, hier!


7 aus 12 | Etüdensommerpausenintermezzo II-2022

Liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, es ist Sommerpause. Die Etüden ruhen, die Etüdenhüterin nimmt sich selbiges auch vor und regt an, sich mit dem Etüdensommerpausenintermezzo zu beschäftigen – wofür habe ich schließlich die ganzen schönen Wörter von euch erbeten? 😉

Wie letztes Jahr möchte ich euch dazu aufrufen, eine Geschichte bzw. einen längeren Text zu schreiben, wobei es egal ist, ob ihr sonst bei den Etüden mitschreibt und/oder Wörter gespendet habt: Wer möchte, die*der darf. Bitte (den meisten muss man das nicht sagen, aber ich sage es trotzdem), es geht nicht darum, auf Biegen und Brechen alle 12 Wörter (möglichst sinnfrei 😎) in einen Text zu quetschen, es geht darum, eine Geschichte zu schreiben, die ihr selbst gern irgendwo lesen würdet, und darin 7 oder mehr dieser entzückenden Wörter unterzubringen. Oh, und um keinem auf die Zehen zu treten: Ja, es gibt Leute, die das durchaus auch mit allen 12 Wörtern hinkriegen! 😉

LÄNGE: egal. Länger als eine Etüde. Gerne deutlich länger! 😀
ORT UND ZEIT: egal.
ABER: Es gibt zwei Bedingungen.

  1. Ihr sucht euch aus der folgenden Liste (mindestens) 7 aus den 12 großartigen Wörtern aus und baut die in eure Geschichte ein. Ich steh auf so was, wem es noch nicht aufgefallen sein sollte.
  2. Euer Text muss folgenden Satz beinhalten:

Wie wenig wir einander kennen.

Mir ist egal, ob ihr das als wörtliche Rede auffasst oder nicht.
Mir ist egal, ob ihr in der Geschichte dem zustimmt oder es weit von euch weist und als Gefühlsduselei abqualifiziert.
Mir ist egal, ob eure Geschichte eine (fiktive oder nicht) Klage zur Lage der Welt ist oder die große Liebe feiert, ob sie sich auf Menschen, Tiere, die Umwelt oder eine Beziehung zwischen Spülschwämmen bezieht: Wir alle leben in Gemeinschaften, abstrakten oder konkreten. Es wäre schön, wenn eure Geschichte das irgendwie spiegeln würde.

Danke an euch für eure Wortspenden und auch hier an meine Freundin-zu-Besuch, die die Ziehung übernommen hat, ich bin so froh, dass ich diese Auswahl nicht allein verantworten muss, die Verlockung ist echt groß! 😉
Folgende Wörter sind aus der Lostrommel gehüpft (alphabetisch sortiert):


Flohzirkus

Flughafen

Herrgottsfrühe

Kulleraugen

Milonga

Regionalbahn

Schatten

Sommerpause

Tischtuch

Ukraine

Wasserrationierung

Wasserratte


Zeit: Ihr habt bis zum Etüdenneustart am 4. September 2022. Falls ich noch mit etwas anderem um die Ecke komme, läuft das eben parallel.

Wie immer gilt: Bitte hierher verlinken und/oder kommentieren, ich mache wieder eine Liste und bin total gespannt, was euch so einfällt … ich freue mich! Viel Spaß beim Aussuchen und Schreiben!!!!!

Ich habe ebenfalls ein paar Illustrationen gebastelt, die ihr gern verwenden dürft, aber nicht müsst. Alles wie gewohnt also.

Wo der Aufruf zu den Adventüden ist? Na, hier!
Und unter den Illustrationen findet ihr die aktuelle Beitragsliste.


Die Etüden sind im sechsten Jahr – und Ulrike hat sich auf ihrem Blog Blaupause7 dazu etwas ganz Besonderes ausgedacht: eine Jubiläumsedition der Etüden!!! Soll heißen, dass sie an einer Beitragsserie arbeitet, die die Wortspenden der kompletten Etüdenjahre (2017–2021) verbrät. Die ersten beiden Beiträge dazu (2017, wer erinnert sich?) sind schon online, weitere sollen folgen. Ich bin komplett von den Socken.

Jubiläumsedition – der Etüden-Spin-Off : Teil 1

Jubiläumsedition – der Etüden-Spin-Off: zweiter Akt 1/2

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2022 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday

Quelle: Unsplash, Bearbeitung von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2022 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday

Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2022 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday

Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Liste der bisher veröffentlichten Intermezzos

 

Auf dem Weg, Gedanken im Morgenlicht, Die Einladung, Das Ende (Kain Schreiber)

Der Schnäppchenjäger, Sommerfreuden, Auf der Suche (Blaupause7)

Etüdensommerpausenintermezzo 2022 (Heidi)

Etüden 2022, Sommerintermezzo (Charis)

Beste Freunde (Corly)

Dein Schweinehund und die Schreibkrise (Stachelbeermond)

Top Gun, Stuntman, Ready for take-off (Werner Kastens)

Zwischenwelt mit Ablaufdatum, Terrorstaat Ukraine (Olpo Olponator)

Der Sinn vom Urlaub (Katha kritzelt)

Familienbande, Sommer 2022, Auszeit (Ellen -> nellindreams)

Müsst ihr sehen: Illustrierte Intermezzowörter von Nina Bodenlosz: Regionalexpress, Herrgottsfrühe, Sommerpause, Kullerauge, Tischtuch, Schatten, Wasserratte (langkringelschwänzig)

Sauber (Alice)

Im Zug (kommunikatz)

Eine Urlaubserinnerung (Anja/Annuschka)

Milonga im Hochhaus (Myriade)

Eine Begegnung der anderen Art (Judith)

Grüner Ring: Zehnte und letzte Etappe, Hamburger Klassiker: An der Elbe (Christiane)

Dora zum EinundzwanzigstenAchten: Etüdensommerpausenintermezzo (Gerda)

Bitter (puzzle ❀)

Milonga (Maren)

Mein milongatanzender Chef (Allerlei Gedanken)

Worst Case (Rina)

Elisabeth und ich (Wortgerinnsel –> Bettina)

Sommerferien-Trauma (Triggerwarnung: Sexuelle Belästigung) (schreibenblog)

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2022 – Hinter den Kulissen

Und wieder ist es Zeit für die Sommerpause, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen. Wir verabschieden die Etüden und nehmen das Etüdensommerpausenintermezzo und die Adventüden in Angriff.
Das heißt, heute ist der Tag, wo ich euch zum Wörterspenden aufrufe! Dazu gleich mehr, zuerst möchte ich die letzten beiden Etüdenwochen abschließen.

Okay, los gehts wie immer mit der Statistik. 26 Blogmenschen haben zur Halbzeit 47 Etüden eingereicht. Die Liste führt Frau Puzzleblume mit 6 Etüden vor Donka mit 5, Ulrike mit 4 sowie Maren und Werner mit jeweils 3 Etüden an. Der Schweizer Schreibenblog hat diesmal eine Etüde beigesteuert.
Und wir haben eine neue Mitschreibende: Begrüßt mit mir ganz herzlich Julika von Unicoolia!

Vielen Dank wie immer an alle, die Lust hatten, mitzuschreiben und/oder mitzulesen, die gelikt und kommentiert haben! Vielen Dank speziell an Donka, die Wortspenderin, dafür, dass sie mit durch die Blogs spaziert ist, und auch immer wieder meinen Extradank an jede*n, den*die ich in den teilnehmenden Blogs getroffen habe und der*die dort kommentiert/mitdiskutiert hat. 😀👍

Wie immer bitte ich euch, die Liste zu kontrollieren, ob jede eurer Etüden dort verzeichnet ist oder ob euch sonst was komisch vorkommt.
Ich trage gerne nach, wenn irgendwas nicht stimmt, und versichere wie jedes Mal, dass es keine böse Absicht ist 😀.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

Bereit für die letzte Liste vor der Sommerpause?


Ulrike auf Blaupause7: hier, hier, hier und hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Maren auf Ich lache mich gesund: hier, hier und hier
Heidi auf Erinnerungswerkstatt: hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Puzzleblume auf Puzzle❀: hier, hier, hier, hier, hier und hier
Rina auf Geschichtszauberei: hier
Charis auf Charis {ma}: hier und hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier und hier
Judith auf Mutiger leben: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier
Julika auf Unicoolia: hier
Christian auf Wortverdreher: hier
Lene auf HerzPoeten: hier
Donka auf onlybatscanhang: hier, hier, hier, hier und hier
Petra auf Wesentlich werden: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Petra vom Totenhemd-Blog: hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier und hier
Ellen auf nellindreams: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Sonja auf Das andere Mädchen: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier
Gabriella Rauber auf Schreibenblog: hier


ZUM VORMERKEN: Die nächsten regulären Wörter erscheinen am 4. September 2022. Bis dahin gibt es keine Etüden, denn ich möchte auch mal eine Pause vom Etüdenhüten haben 😉.


Etüdensommerpausenintermezzo goes Adventskalender 2022 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

Ich bin echt überrascht, dass euch so viel an den Adventüden liegt, und ich freue mich sehr, das versüßt mir die Arbeit 😉. Also wird es dieses Jahr auch wieder welche geben, das heißt, einen Adventskalender mit Etüden, die ihr schreibt und die ich im Dezember (ab dem 1. Advent, das ist der 27.11.) veröffentliche. Mehr zum Prozedere noch mal nächsten Sonntag oder ihr schaut bei mir in die entsprechenden Kategorien, wie das ausgesehen hat (2021, 2020, 2019). Im Kleingedruckten ist dazu auch was.

Demnach hätte ich dazu jetzt erst mal gern Wortspenden von euch: Denkt dran, es geht um eine Etüde für einen Adventskalender! 😉
Weihnachten und die Vorweihnachtszeit ist für viele nicht unbedingt ein Fest der Freude, sondern vor allem ein Fest, das durch Stress und Ängste geprägt ist. Ich möchte eure Wortspenden daher keinesfalls auf den Weihnachtskontext limitieren, schon gar nicht auf den fröhlichen. Und es müssen auch nicht zwangsläufig Naturbeschreibungen sein, ich nehme auch so was wie »Rutschpartie«, »Glühweinkoma« oder »Wunderbaum«.

Ach ja, ich hätte bitte gern nur Hauptwörter/Substantive: Jede*r darf drei, ich lasse später auslosen. Jede*r, der*die bei den abc.etüden schon mal mitgeschrieben hat, ist spendenberechtigt. Die Spende verpflichtet euch NICHT automatisch, eine Adventüde zu schreiben; ich habe eure Absichtserklärungen auf meiner Liste, und die ist so gut wie voll 😉
Bitte keine Wörter, die wir schon hatten, maßgeblich sind die Listen, die ihr hier findet (alphabetisch und chronologisch), ansonsten streiche ich die einfach. Schreibt eure Wortspende offen in die Kommentare, ich hole sie dann raus und liste sie hier unter diesem Text.

Die Wörterannahme schließt dieses Mal bereits am Donnerstag, den 07.07.2022, um 18:00 Uhr CEST – ich will abends auslosen (lassen).
Das Ergebnis lest ihr nächsten Sonntag, dann gibt es alle restlichen Erklärungen und den offiziellen Startschuss.


Adventskalender

Äpfel

Bestand

Bitterkeit

Blasenentzündung

Chorprobe

Christbaumkugel

Dezemberdilemma

Duft

Eintopf

Eiskristall

Friedhof

Gänsebraten

Gebäckdose

Gelage

Gewicht

Grabenkämpfe

Graupelschauer

Hefe

Heimlichkeit

Heizung

Lametta

Lawine

Laubsäge

Lichtblick

Liebeserklärung

Kamelhaarmantel

Kamin

Kokosmakrone

Kreuzkümmel

Kristallstruktur

Kulturschock

Mariupol

Oberleitungsschaden

Plumpudding

Puppenkopf

Quarkbällchen

Räucherstäbchen

Rauschgoldengel

Rezept

Rolltreppe

Rorate

Rute

Schneekönigin

Schneespaziergang

Smartwatch

Sparflamme

Spekulatius

Sternenglanz

Strohhalm

Sturz

Tannenzweig

Taschentuch

Tauwetter

Tradition

Tropfen

Tunichtgut

Vollmond

Vorfreude

Waffen

Walnusskuchen

Weihnachtsbaumschule

Weihnachtsgeschichte

Weihnachtslotterie

Weihnachtsputz

Wildpinkler

Winterapfel

Winterspargel

Wissenschaft

Zahnlücke

Zimt

Zimtsterneis

Zuversicht

Zwerchfell


Etüdensommerpausenintermezzo 2022 – Sommerwörter gesucht! | 365tageasatzaday
Quelle: Unsplash, Bearbeitung von mir

Und noch mal eine Wortspende, nämlich für das eigentliche Etüdensommerpausenintermezzo, das wieder aus »Schreibt eine Geschichte beliebiger Länge und bringt xx Wörter darin unter« (ja, ich steh auf so was) bestehen soll. Und diese xx Wörter erbitte ich jetzt von euch. Bitte jeweils hier nur ein Substantiv/Hauptwort, auch hier bitte keine Wörter, die wir schon hatten (Liste: hier und hier), ansonsten streiche ich die einfach. Diese Wörterannahme schließt ebenfalls am Donnerstag, den 07.07.2022, um 18:00 Uhr CEST, und auch diese Wörter werden ausgelost. Schreibt auch hierfür eure Spende offen in die Kommentare, ich hole sie dann raus und liste sie hier unter dem Text. Und ja, wie im letzten Jahr gibt es eine kleine Zusatzaufgabe: Es wird diesmal einen Satz geben, der im Text unterzubringen ist. Und ja, ihr dürft auch dann spenden, wenn ihr nicht mitschreiben wollt.
Das Ergebnis lest ihr ebenfalls nächsten Sonntag, dann gibt es auch alle weiteren Infos, die eventuell noch fehlen, oder Antworten auf Fragen, die alle interessieren könnten.


In den Lostopf wandern:

Bordrestaurant

Flohzirkus

Flughafen

Fontäne

Gutshof

Herrgottsfrühe

Kellner

Kirschkernweitspucken

Kulleraugen

Mezzosopran

Milonga

Rechteck

Regionalbahn

Röntgenblick

Schatten

Solardusche

Sommerpause

Sommerpausenüberbrückung

Sommerrodelbahn

Strandhafer

Tischtuch

Ukraine

Wassermelone

Wasserrationierung

Wasserratte

Zeitungsente


Fertig? Fertig. Euch weiterhin ein schönes Wochenende! Ich bin, die meisten wissen es, zurzeit sonntags auf Wandertour, und heute ist keine Ausnahme. Es wird also ein bisschen dauern, bis ich auf Kommentare reagieren kann, ich breche relativ früh auf.


Latschen durch die Seeveniederung ;-)

Nachdem ich die letzten Male mehr oder weniger steile Wege über Stock und Stein erklommen hatte, wollte ich zur Abwechslung unbedingt mal wieder was Flaches, gerne am Wasser. Auf meine übliche Deichtreten-Runde hatte ich dann aber auch keine Lust. Warum nicht mal was Neues, zumindest halbwegs? Moment, war da nicht was?

Doch, da war was. Eine Runde durch die Untere Seeveniederung (Wikipedia), gefunden auf draussenlust.de (tolle Seite; hier klicken, da gibt es auch die Karte). Ich bin den Teil, der an der Seeve entlangführt, schon gegangen und hatte gar nicht registriert, dass es noch einen Parallelweg weiter östlich gibt. Kraft souveräner Willkür beschloss ich daher, an der Elbe bei Wuhlenburg zu starten und zuerst den unbekannten Teil zu erkunden.

Gesagt, getan. Joa. Ganz nett. Später Sonntagmittag, eigentlich bestes Ausflugswetter, sonnig, warm, in der Ferne aufziehende Wolken. Asphaltierte Straße, eigentlich klassisch für Fahrräder und autofahrende Anlieger (und Ortskundige). Ich hatte rechts Deich und links allerlei Häuser, Grünzeug und ab und an auch bisschen Teiche (Seerosen, Fische, Libellen, Wasserläufer etc., teilweise echt schön), später die Elbmarsch – und war nicht sonderlich erfreut, dass mich gefühlt ständig Radfahrer an den Rand klingelten. Also rauf auf den Deich – ein alter Deich, noch sehr steil – und nicht gemäht, aber dafür dann immerhin mit Aussicht (sehr plattes Land, merke: Niederung) nach beiden Seiten.
Ich war in einer leicht genervten Stimmung, ich gebe es zu, und stapfte leicht grimmig die ganze Zeit durch die Sonne vor mich hin. Immerhin wehte ein Lüftchen, sodass ich keine Probleme mit fliegendem bzw. beißendem Viehzeug hatte, anders als die Kühe, die ich linkerseits gelegentlich mit ihren natürlichen Fliegenklatschen wedeln sah.
Und natürlich entzückte mich der Hüpfer, der irgendwann auf meinem Arm landete und sich geduldig fotografieren ließ. Das nun wiederum ist etwas, was ich speziell am Sommer liebe und was die Begleitmusik beisteuerte: Die Konzerte von Heuschrecken und Grillen und was nicht noch allem, dieses unglaublich laute Zirpen in allen Tonlagen – und meist sind sie so klein, dass man keine Ahnung hat, wo sie sitzen, aber auf keinen Fall weit weg J
Was für eine Menge Geräusch von so einem vergleichsweise winzigen Tier!

 

Quelle: ichmeinerselbst, Anklicken macht groß!

 

Irgendwann fing die Sonne richtig an zu brennen, und ich war dankbar, dass ich vom Deich runter und abbiegen durfte, denn jetzt kam ein Teil, der ein bisschen Schatten versprach, und ich nutzte ihn gern. Ich bin dann am Rand von Stelle entlanggetrottet, was aber egal war, ich blieb diesseits der Bahnlinie, in diesem Fall die ICE-Trasse zwischen Hannover und Hamburg – sehr befahren, echt nah an der Straße. Muss man mögen. Ich frage mich, ob man das noch wahrnimmt, wenn man dort länger wohnt, denn die Häuser waren gepflegt und modern, es ist also keine unbeliebte Gegend. Vermutlich nicht.

Nicht so hübsch (ich war immer noch im Meckermodus) fand ich, dass meine Straße später wegen Bauarbeiten über ein ziemlich langes Stück aufgerissen und gesperrt war. Nun kommen Fußgänger überall durch, ich also auch, aber einen Abzug in der B-Note wegen Mühseligkeit gibt das schon. Snob, ich.

Schließlich aber näherte ich mich endlich dem, worauf ich nach der Beschreibung neugierig war: Seevengeti, ein Beweidungs-/Naturschutzprojekt (hier beim NABU mehr lesen). Gut gemacht, aber erst mal unspektakulär. Leider stellte ich beim Blick in den Himmel sehr schnell fest, dass ich mir besser nicht allzu viel Zeit nehmen sollte, um mich auf dem Aussichtsturm einzunisten und die Gegend sowie den Steller See zu bewundern: Der Wind hatte die Wolken inzwischen reichlich zusammengeschoben, wenn ich nicht nass werden wollte, war es ratsam, die Beine in die Hand zu nehmen und zu schauen, ob ich noch einigermaßen trocken am Auto ankommen könnte. Ich schätzte, dass ich ungefähr zwei Drittel der Strecke zurückgelegt hatte, und hastete voran.

Kurz hinter der Seevengeti überquerte ich die hier schnell fließende Seeve und war damit auf bekanntem Terrain. Die Wolkenwand sah inzwischen ziemlich amtlich dunkel aus (aber ohne Wetterleuchten), und ich fing an zu überlegen, ob ich da kein klassisches Eigentor geschossen hatte, denn wo war meine Regenjacke? Richtig, zu Hause, warm und trocken, wie sich das gehört. Aber mir blies der Wind ins Gesicht, und ich hoffte, dass er die Wolken über mir mitnehmen würde – und weiter vorne war es glücklicherweise hell. Sollte ich also eine Portion Wasser von oben abbekommen, würde das vermutlich nicht allzu lange andauern. Und wozu stehen an der Seeve Bäume?

Ich war schon ein gutes Stück vorwärtsgekommen, als mich die ersten dicken Tropfen trafen und ich einsah, dass es geboten war, mich in Erwartung von mehr sofort unterzustellen. Und jetzt erwies es sich als die beste Idee des Tages, trotz Wärme in den Wanderstiefeln losgelaufen zu sein, denn die dicken Sohlen erleichterten mir das Überqueren der überaus naturbelassenen und schafbefressenen Wiese deutlich.
Und so saß ich nach kurzer Zeit am Seeveufer auf einer Wurzel unter einer freundlichen Kopfweide, hörte den Regen auf das dichte Blätterdach fallen und spürte, wie die ganze Hektik des Tages und aller unterdrückter Ärger von mir abfielen, meine Lebensgeister neu erwachten und sich wie blöde freuten, einfach nur seelenruhig abzuwarten, bis die Wolken weitergezogen waren. Was übrigens verhältnismäßig bald war, von daher war meine Einschätzung völlig korrekt gewesen. Also bedankte ich mich bei dem Baum für seinen Schutz und brach wieder auf.
Es war nicht mehr weit, ich wanderte bester Laune vor mich hin und erreichte bei Elbkilometer 604,9 den Elbdeich und die Seevemündung. Von dort aus waren es nur noch ein paar Schritte bis zu meinem Auto.

 

Quelle: ichmeinerselbst, Anklicken macht groß!

 

Fazit: Angegeben ist eine Streckenlänge von 10,7 Kilometer. Meine Schrittzähler haben sich beide auf 15.605 Schritte eingeschossen, was im Mittel ca. 10,5 Kilometer sind, und dieses Mal glaube ich ihnen, da ich keine nennenswerten Steigungen überwunden habe.
Die Strecke ist flach und asphaltiert und bestimmt toll für Radfahrer (ohne die Baustelle). Aber ehrlich gesagt war das Aufregendste, was ich gesehen habe, ein Reh, das den Ashauser Mühlengraben durchwatete (und mich ignorierte). Oh, und das silberne »Alien« auf freiem Feld natürlich 😉 Sollte ich dort noch mal gehen, trabe ich wieder am Junkernfeldsee vorbei und mache einen Abstecher zur Seevengeti, der unbekannte, jetzt bekannte neue Teil hat mich nicht überzeugt. Aber vielleicht war das auch einfach nur die falsche Jahreszeit für die Strecke und ich bin im Sommerloch gelandet – oder ich müsste mehr botanisches Wissen haben. Im Frühling habe ich jedenfalls die Schachbrettblumenblüte verpasst.
Ich weiß nicht. Mein Favorit zum Deichtreten bleibt erst mal der Elbdeich.

 

Last but not least ist das ein Beitrag zum diesjährigen Etüdensommerpausenintermezzo, verwendete Wörter: Eigentor, Fliegenklatsche, Konzert, Lebensgeister, Regen, Sommerloch, Wasserläufer, Wetterleuchten, Willkür. Kein Similaungletscher in der norddeutschen Tiefebene, sorry, Olpo. Nein, das ist nicht die Geschichte, ich die eigentlich schreiben will, aber wenn ich meine Unterwegs-Berichte nicht schnell online stelle, dann sind sie überholt – und dies Gelatsche ist von Mitte Juli.

Wer wissen möchte, welche Intermezzos wo schon online sind, kann hier klicken.

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2021 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Adventüden | Etüdensommerpausenintermezzo I-2021

Achtung, Achtung, die Adventüden an den Start, die Adventüden bitte! Noch jemand zugestiegen, wir starten durch, ready for take-off 😀
Die reguären Etüden machen Sommerpause, ihr liegt alle hoffentlich unter irgendwelchen Sonnenschirmen und erholt euch, und wie im letzten und im vorletzten Jahr frage ich: Ist das nicht eine tolle Gelegenheit, eine spätherbstliche/winterliche/weihnachtliche Etüde zu schreiben, um nicht aus der Übung zu kommen? 😉
Ich spreche natürlich von den Adventüden, dem Etüden-Adventskalender. Natürlich!

Wer darf mitmachen? Jede*r, die*der schon mal eine Etüde geschrieben und in die Welt gesetzt hat und (wenn es seit September 2018 war) auf meiner Liste veröffentlicht wurde. Das heißt, dass das auch für Kommentaretüden gilt (hallo, Barbara, Karin und Christa!) 😉
Die meisten von euch haben vor einem Monat oder so schon mal unverbindlich ihre Absicht erklärt, wofür ich euch danke, aber jetzt wird es ernst 😉

Wie geht das? Ihr sucht euch aus der Liste unten mindestens 3 Wörter aus (mehr geht immer) und schreibt damit eine Etüde (Länge: maximal 300 Wörter), die irgendwann zwischen Oktober und Weihnachten spielt. Sie muss nicht heiter sein, sie muss nicht den typischen Weihnachtskitsch beinhalten (aber sie darf!), sie muss nur in die Jahreszeit passen. Und dann veröffentlicht ihr sie NICHT, sondern schickt sie still, heimlich und leise an mich, und zwar bis zum 5. September 2021. Das ist der Sonntag, an dem die neue Etüdenrunde startet. ACHTUNG: Bitte vergesst nicht, dass eure Adventüde eine Überschrift braucht! Ich muss erfahrungsgemäß bei ziemlich vielen dahingehend nachfragen. 😉
Bei den meisten von euch kommentiere ich regelmäßig, daher habt ihr meine Mailadresse, wer sie nicht hat, kann mir die Etüde über mein Kontaktformular (hier klicken) zuschicken. Ich lese dann noch mal drüber (Korrektur) und veröffentliche sie irgendwann im Advent hier bei mir – ihr bekommt rechtzeitig Bescheid. Ihr könnt eure Etüde dann natürlich rebloggen, damit wir die maximale Reichweite bekommen, eure Follower und meine. Wer sehen will, wie der Spaß letztes Jahr aussah, der klicke bitte hier, ich hatte eine Kategorie dafür eingerichtet.

Online stellen möchte ich die Etüden ab dem 1. Advent, der dieses Jahr auf den 28. November 2021 fällt, bis einschließlich Heiligabend. Sollte es mehr Einsendungen als freie Tage, nämlich 27, geben, werde ich zwei Etüden pro Tag veröffentlichen. Mit der Abgabe eurer Etüde erlaubt ihr mir, sie mit einer zweiten zu kombinieren, falls nötig, ihr könnt euch hier ein Beispiel ansehen, wie das letztes Jahr aussah. Wer das nicht will, möge bitte ausdrücklich widersprechen, ich versuche, dem nachzukommen und schreibe euch ggf. an.
Sollte ich weniger Einsendungen bekommen, als es Tage gibt, werde ich einzelne Leute fragen, ob sie eine zweite Adventüde beisteuern wollen und können.

Wenn ihr verbindlich mitschreiben wollt, dann lasst mir bitte einen Kommentar da, ich möchte einfach wissen, mit wem ich rechnen kann.
Wenn ihr verbindlich mitschreiben wollt, aber bis Ende August nicht könnt, weil das Leben halt so ist wie es ist: Bitte, sagt Bescheid. Wenn ihr mir einen Abgabetermin zusagen könnt, ist das alles kein Ding. Ich will nur nicht September, Oktober und November ständig noch irgendwelchen Nachzüglern hinterherrennen müssen, ich muss das Ganze ja auch noch blogfein machen.

Tanja, es tut mir ja für den Schweinehund leid, aber dafür habe ich Kekse für ihn … 😉 Überhaupt ist das eine relativ kalorienhaltige Auswahl 😀
Danke an euch für eure Wortspenden und an meine gute „Lotto“-Fee, ich bin so froh, dass ich die Auswahl nicht allein zu verantworten habe! 😉
Folgende Wörter sind aus der Lostrommel gehüpft (alphabetisch sortiert):

Aktentasche
Bratapfel
Doppelgänger
Eistee
Geborgenheit
Glitzer
Kartoffelsalat
Kekse
Kopfzerbrechen
Marzipan
Partitur
Schneeregen
Sehnsucht
Sturmwolkenblau
Weihnachtsschmuck

 

Etüdensommerpausenintermezzo goes Adventskalender 2021 – Wörter | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Wo der Aufruf zum 7-aus-12-Etüdensommerpausenintermezzo ist? Na, hier!

 

7 aus 12 | Etüdensommerpausenintermezzo II-2021

Liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, vielen Dank für eure zahlreichen und reichlich bunten und herausfordernden Wortspenden! Die Etüden gehen in die wohlverdiente Sommerpause, und wir widmen uns dem Etüdensommerpausenintermezzo.

Wie letztes Jahr möchte ich euch dazu aufrufen, eine Geschichte bzw. einen Text zu schreiben.

LÄNGE: egal. Aber eigentlich länger als eine Etüde. Deutlich länger! 😀
ORT UND ZEIT: egal.
ABER: Es gibt zwei Bedingungen.

  1. Ihr sucht euch aus der folgenden Liste (mindestens) 7 von den 12 großartigen Wörtern aus (mehr geht immer), und baut die ein. Ich steh auf solche Geschichten, wen wundert’s.
  2. Schreibt eine Geschichte, die zumindest zum Teil an einem echten Gewässer (Bach, Fluss, Strom, Kanal, Teich, See, Meer, Badewanne, seid kreativ …) spielt. Ich freue mich über jegliche konkrete Angabe, wo sich besagtes Gewässer befindet, vom Fluss-/Stromkilometer (ich finde Kilometrierung superspannend) bis hin zu Fotos von einer Strandpromenade etc. Ich möchte, dass wir als Leser*innen sozusagen mitreisen können.

Danke an euch für eure Wortspenden und an meine gute „Lotto“-Fee, ich bin so froh, dass ich die Auswahl nicht allein zu verantworten habe! 😉
Die Wörter aus der Ziehung sind in alphabetischer Reihenfolge (und ja, der Similaungletscher war WIRKLICH dabei, wenn ich gezogen hätte, hätte ich mir Manipulation unterstellt):

Dachbegrünung
Eigentor
Fliegenklatsche
Glühwürmchen
Konzert
Lebensgeister
Regen
Similaungletscher
Sommerloch
Wasserläufer
Wetterleuchten
Willkür

 

Zeit: Ihr habt bis zum Etüdenneustart am 5. September 2021. Es kann sein, dass ich noch mit etwas anderem um die Ecke komme, dann läuft das eben parallel.
Zur Zeit fühle ich mich aber bemerkenswert ideenlos, und generell habe ich das Bedürfnis, mal eine Zeit lang GAR NICHTS zu machen, höchstens bei euch zu lesen, ohne schlechtes Gewissen (ja, doch) blogfern sein zu können, vielleicht wirklich mal nur die Montagsgedichte zu hätscheln bzw. meine Wandergeschichten zu posten …

Wie immer gilt: Bitte hierher verlinken und/oder kommentieren, ich mache die übliche Liste und bin total gespannt, was euch so einfällt … ich freue mich! Viel Spaß beim Aussuchen und Schreiben!!!!!

Ich habe wieder ein paar Illustrationen gebastelt, die ihr gern verwenden dürft, aber nicht müsst. Alles wie immer also.

Wo der Aufruf zu den Adventüden ist? Na, hier!

Und unter den Illustrationen findet ihr die Beitragsliste.

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2021 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2021 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2021 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Liste der bisher veröffentlichten Intermezzos

Olpo auf Olpo Olponator: Urlaub ahoi!, Charly
Judith auf Mutiger leben: Sonnenuntergang am Bodensee, Abends
Ulrike auf Blaupause7: Still ruht der See, Ab in den Norden, Die ideale Abwehr, Summer in the city
Heidi auf Erinnerungswerkstatt: Sommertag am See
Maren auf Ich lache mich gesund: Sommerurlaub, Evolution, Freiheit, Willkür
Bernd auf Red Skies over Paradise: Grundlsee., Deutschlandfunk. 9 Uhr. Die Nachrichten.
Alice auf Make a Choice Alice: Urlaub, Irgendwo in Afrika, Sex on the Beach
Puzzleblume auf Puzzle❀: Nicht allzu weit weg
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten: Hafenrundfahrt
Kain Schreiber auf Gedankenflut: Luisa, Wellengang
Gerda von GERDA KAZAKOU: „Geh aus, mein Herz“. Bebilderte Kata-Strophen, Hundstage, Der Junge mit der Fliegenklatsche
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: Sommerintermezzo 7 von 12
Katharina auf Katha kritzelt: Friedrich
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: Latschen durch die Seeveniederung 😉
Gerhard auf Kopf und Gestalt: Übers fotografische Schauen, Mitteilungen der Erde
Christian auf Wortverdreher: Die Willkür der Stadt, Aufgestaut, Herr der Mücken, Klein gegen groß, Die Challenge-List, Rette sich wer kann
Lene auf Herzpoeten: Sich am Rhein finden
Melina auf Innen-Reise-Wege: David und Goliath
Tanja auf Stachelbeermond: Sommerloch
Ellen auf nellindreams: Sommerloch
Natalie im Fundevogelnest: Pfützen
Nina vom Bodenlosz-Archiv: Unter dem Gletscher
Doro auf DORO|ART: Durch den Monsun




 

Etüdensommerpausenintermezzo 2021 – Hinter den Kulissen

Guten Morgen, Mittag, Abend, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen. Die Etüden sind tot, es leben die Etüden bzw. die Adventüden 2021 (hurra!) und das Etüdensommerpausenintermezzo 😉

Verabschieden wir also wie üblich zu Beginn die regulären Etüden. Die Statistik sagt, dass es in den letzten beiden Wochen 62 Etüden von 36 teilnehmenden Blogs auf den unterschiedlichsten Wegen auf die Liste geschafft haben. Das ist nach wie vor SEHR viel, und ich freue mich sehr darüber, dass wir dieses Jahr kein nennenswertes Sommerloch hatten.
Hier kommt die Liiiiiiiiiste! Gerhard führt sie an mit 7 Etüden, Christian folgt mit 6 und Maren mit 4 Etüden.
Danke an euch, die ihr mitgeschrieben, mitgelesen, gelikt und kommentiert habt! Vielen Dank an jede*n, die*der mit durch die teilnehmenden Blogs gegangen ist und kommentiert/diskutiert/gelikt hat, und speziell an Monika, der wir die zauberhaften Wörter der letzten Wochen verdankten.

Disclaimer: Nach intensiver Diskussion bleibt das Setzen von Inhaltshinweisen (CN/Triggerwarnungen, z. B. in den Schlagwörtern) jedem teilnehmenden Blog freigestellt.

paulpeterheinz in den Kommentaren auf Kopf und Gestalt: hier
Christa Hartwig in meinen Kommentaren: hier
Natalie vom Fundevogelnest in meinen Kommentaren: hier
Barbara von der Kulturbowle in meinen Kommentaren: hier
Christiane auf TravelLiteratureundArt: hier
Jane auf Blood, Tears, Gold & Minds: hier und hier
Gerhard auf Kopf und Gestalt: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier
Heidi auf Erinnerungswerkstatt: hier
Heidi auf heidimariaskleinewelt: hier
Corly in Corlys Lesewelt: hier
anderes Mädchen auf das andere Mädchen: hier
Bruni auf Wortbehagen: hier
Christian auf Wortverdreher: hier, hier, hier, hier, hier und hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Werner auf Werner Kastens: hier und hier
Puzzleblume auf Puzzle❀: hier, hier und hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier
Maren auf Ich lache mich gesund: hier, hier, hier und hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Monika auf Allerlei Gedanken: hier und hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Torsten auf Wortman: hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier und hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier und hier
Tanja auf Stachelbeermond: hier
Bernd von Red Skies over Paradise: hier und hier
Lene auf HerzPoeten: hier und hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier
Ulrike auf Blaupause7: hier und hier
Yvonne auf umgeBUCHt: hier
Donka auf onlybatscanhang: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Doro auf DORO|ART: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier

ZUM VORMERKEN: Die nächsten regulären Wörter erscheinen am 5. September 2021. Bis dahin gibt es keine Etüden, nein. Ich möchte auch mal eine Pause … 😉

 

Etüdensommerpausenintermezzo goes Adventskalender 2021 | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Ich bin echt geschmeichelt, dass euch so viel an den Adventüden liegt, hab ich das schon mal gesagt? Also wird es dieses Jahr auch wieder welche geben, das heißt, einen Adventskalender mit Etüden, die ihr schreibt und die ich im Dezember (ab dem 1. Advent, das ist der 28.11.) veröffentliche. Mehr zum Prozedere noch mal nächsten Sonntag oder ihr schaut bei mir in die entsprechenden Kategorien, wie das ausgesehen hat (2020, 2019). Im Kleingedruckten ist dazu auch was.

In guter Etüdensommerpausentradition erbitte ich dazu jetzt erst mal Wortspenden von euch: Denkt dran, es geht um eine Etüde für einen Adventskalender! 😉
Weihnachten und die Vorweihnachtszeit ist für viele nicht unbedingt ein Fest der Freude, sondern vor allem ein Fest, das durch Stress und Ängste geprägt ist. Ich möchte eure Wortspenden daher keinesfalls auf den Weihnachtskontext limitieren, schon gar nicht auf den fröhlichen. Und es müssen auch nicht zwangsläufig Naturbeschreibungen sein, ich nehme auch so was wie »Eisspray«, »Winterschlussverkauf« oder »Lastenfahrrad«.

Ach ja, ich hätte bitte gern nur Hauptwörter/Substantive: Jede*r darf drei, ich lasse später auslosen. Jede*r, der*die bei den abc.etüden schon mal mitgeschrieben hat, ist spendenberechtigt und darf mitschreiben. Ihr verpflichtet euch damit NICHT, eine Adventüde zu schreiben, aber ich habe eure Absichtserklärungen dazu nicht vergessen 😀
Umgekehrt können natürlich auch alle Etüdenschreiber*innen mitschreiben, die keine Wörter gespendet haben.
Bitte keine Wörter, die wir schon hatten, maßgeblich sind die Listen, die ihr hier findet (alphabetisch und chronologisch), ansonsten streiche ich die einfach. Schreibt eure Wortspende offen in die Kommentare, ich hole sie dann raus und liste sie hier unter dem Bild.

Die Wörterannahme schließt am Freitag, den 09.07.2021, um 18:00 Uhr CEST – ich will abends auslosen (lassen).
Das Ergebnis lest ihr nächsten Sonntag, dann gibt es alle restlichen Erklärungen und den offiziellen Startschuss.

In den Lostopf wandern:

Glitzer
Dunkelheit
Rauch
Schaumbad
Kekse
Wolldecke
Partitur
Eiskratzer
Barbarazweig
Girlande
Rum
Depression
Frostigkeit
Sommersehnsucht
Geschenkewusel
Notdienst
Glöckchen
Bratapfel
Warteschlange
Impfung
Trostpflaster
Lametta
Marzipan
Endlosschleife
Arbeitslosengeld
Gartenschlauch
Orientierung
Sternsinger
Weihnachtsgurke
Kartoffelsalat
Doppelgänger
Glanz
Leinwand
Knusperhäuschen
Weihnachtsbaum
Weihnachtsschmuck
Walnusskuchen
Lederhandschuhe
Faszienrolle
Schneeregen
Schweinehund
Sternblau
Hintertür
Briefumschlag
Essenz
Sehnsucht
Ochs
Esel
Schneebruch
Beerdigung
Veränderung
Lederhose
Eistee
Tannenzapfen
Ruhe
Glücksgefühl
Oratorium
Wintereinsamkeit
Buchlust
Sturmwolkenblau
Kaktus
Lebensmut
Narben
Herzschmerz
Gänsebraten
Geborgenheit
Punsch
Puschen
Zimtparfait
Bauchweh
Mahlzeit
Kopfzerbrechen
Aktentasche
Kamelhaarmantel
Türklinke


 

Etüdensommerpausenintermezzo 2021 Sommerwörter gesucht! | 365tageasatzaday
Quelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

Und noch einmal. Für das eigentliche Etüdensommerpausenintermezzo, das, zumindest das erste, wieder aus »Schreibt eine Geschichte beliebiger Länge und bringt xx Wörter darin unter« (ja, ich steh auf so was) bestehen soll. Und diese xx Wörter erbitte ich jetzt von euch. Bitte jeweils hier nur ein Substantiv/Hauptwort, auch hier bitte keine Wörter, die wir schon hatten (Liste: hier und hier), ansonsten streiche ich die einfach. Ebenfalls schließt die Wörterannahme am Freitag, den 09.07.2021, um 18:00 Uhr CEST und auch diese Wörter werden ausgelost. Schreibt auch hierfür eure Spende offen in die Kommentare, ich hole sie dann raus und liste sie hier unter dem Bild.
Das Ergebnis lest ihr ebenfalls nächsten Sonntag, dann gibt es auch alle weiteren Infos.

In den Lostopf wandern:

Regen
Wellenrauschen
Konzert
Gewitter
Willkür
Similaungletscher
Lebensgeister
Abschied
Heuriger
Eigentor
Kulturschock
Weinschorle
Motorrad
Hormonpräparate
Sommerpause
Dachbegrünung
Drachen
Wetterleuchten
Sommerloch
Sternschnuppe
Tauperlenwiese
Kunstkuchen
Fliegenklatsche
Glühwürmchen
Unwetter
Wasserläufer

Fertig? Fertig. Euch weiterhin ein schönes Wochenende!

 

Alphabet | Etüdensommerpausenintermezzo III-2020

Ich bin müde, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, auch bisschen blogmüde. Mit äußerer Ruhe sieht es zwar momentan ganz gut aus, aber um meine innere Ruhe war es die letzte Zeit nicht so besonders bestellt – ich schaue, dass ich die freien Stunden des Tages irgendwie herumbekomme, muss höllisch aufpassen, dass nicht alle guten Vorsätze den Bach runtergehen und habe null Lust, irgendwie kreativ zu werden. (Nein, ich hätte die Challenge nicht lieber gelassen, aber … hm. Keine Sorge: Wird schon besser. Aber das kann man unterstützen oder behindern, und ich gebe mir Mühe, Letzteres zu vermeiden.)
Null Bock auf Schreiben ärgert mich aber dann doch, so nötig wie es ist, dass ich mir endlich mal wieder (zum Beispiel) Zeit zum Lesen nehme. Ich bemerke nämlich deutlich, dass sich in meinem Hinterkopf doch noch ein „7 aus 12“-Text aus dem Nebel formt. Und auch die Idee für die Adventüde kratzt schon und bittet um Einlass.

Demzufolge habe ich kraft souveräner Willkür beschlossen, dass die Zeit für mögliche „7 aus 12“-Texte weiterläuft. Wer also noch will, wer noch mal will: bitte schön, liebend gern! Gern hier oder drüben verlinken, ich suche sie mir dann zusammen.
Und weil wir gerade dabei sind: Hier kommt also erst mal der Zwischenstand der bisher eingegangenen „7 aus 12“-Texte. Die Liste führt Werner mit unglaublichen 3 Texten an, Ellen, Ulrike und Judith glänzen jeweils mit 2 Texten. Und ich begrüße hier auch noch mal einen Neuankömmling: Christian vom Blog wortverdreher, willkommen bei den Etüden bzw. beim Etüdensommerpausenintermezzo, schön, dass du uns gefunden hast! 🙂

Sagt bitte wie immer Bescheid, falls ihr euch oder jemanden vermisst. Und danke schön fürs Mitschreiben an alle!

Liste der bisher veröffentlichten Intermezzos

Corly in Corlys Lesewelt: hier
Werner auf Werner Kastens: hier, hier und hier
Ellen auf nellindreams: hier und hier
Kain Schreiber auf Gedankenflut: hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Ulrike auf Blaupause7: hier und hier
Olpo Olponator auf olpo run: hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Judith auf Mutiger leben: hier und hier
Carmen in der Wortwabe: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
René auf „Wer lesen kann, liest hier. Über Berlin“ – Der BerlinAutor: hier
Christian auf wortverdreher: hier
Yvonne auf umgeBUCHt: hier
Natalie vom Fundevogelnest: hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier
Puzzleblume auf Puzzle: hier

Und ich entschuldige mich explizit bei denen, die sich beeilt haben, ihren Text noch „just in time“ unterzubringen. Sorry, vor drei Wochen war mir das noch überhaupt nicht klar, dass ich selbst in Schwierigkeiten geraten könnte.

 

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – Alphabet | 365tageasatzadayAlphabet ohne Oberthema | Quelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

Was hat es nun mit dem „Alphabet“ auf sich? Die Idee ist nicht neu, ich greife sie hier von Jutta Reichelt auf, die sie in „F wie fiktiv! Alphabete als Schreibanregung“ vorgestellt hat.
Also, erstens: Ihr sucht euch ein Oberthema. Nehmen wir beispielsweise „Garten“. Dann sucht ihr euch zweitens euer Alphabet zusammen, das aus Begriffen bestehen sollte, die (für euch!) etwas mit „Garten“ zu tun haben: etwa B wie Blumen, G wie gießen, H wie Hecke, R wie Rasen, U wie Unkraut, P wie Party, N wie Nachbar … Und dann schreibt ihr drittens je nach Lust einen oder mehrere erklärende/illustrierende Sätze oder kleine Geschichtchen zu den Begriffen, ich fabuliere jetzt mal rum: Welche Blumen ihr pflanzt und warum, warum das Gießen die schönste Stunde des Tages/die reine Pest ist, warum eure H wie Hecke so hoch ist, dass N wie Nachbar nicht rüberschauen kann, wenn ihr P wie Party macht etc. Oder vielleicht ist ja auch alles ganz anders … 😉
Im Prinzip okay? Dann los. Falls nicht, dann fragt. Länge ist egal, es ist ja Intermezzo-Zeit. Ich habe jetzt für die Begriffe fast nur Hauptwörter gewählt, das ist Zufall, erlaubt ist, was für euch passt, und was nicht passt, wird passend gemacht.

Update: Um Missverständnisse auszuräumen, zitiere ich noch mal den Kommentar von Puzzleblume (siehe unten): „Verstehe ich es richtig, dass jeder sich ein ihm genehmes, beliebiges Haupthema suchen darf, um dazu sein persönliches Stichwort-ABC mit 26 innerhalb des Themas frei gewählten Wörtern zusammenzustellen?“ Jawohl, genau so ist das gedacht. Und diese frei gewählten Wörter können jede beliebige Wortart haben, ihr seid also nicht auf Hauptwörter beschränkt, obwohl das das ist, was mir immer als Erstes einfällt. Dafür MÜSSEN es auch alle 26 sein.
Update (03.08.): Ja, ich hatte mir eigentlich gedacht, dass aus dem Alphabet so eine Art „Lexikoneinträge“ erwachsen würden – euer persönliches Lexikon. Aber nachdem immer mehr Mitschreibende aus ihren 26 Begriffen eine Art Fließtext gießen, lese ich das gespannt und freudig und denke mir: Macht doch, was ihr wollt. Hauptsache, ihr verlinkt eure Texte hierher, damit wir anderen gucken kommen können.

 

Zeit für Alphabete und „7 aus 12“-Texte: Bis die regulären Etüden wieder starten, und das ist am 6. September 2020.
Länge: komplett egal

 

ADVENTÜDEN: Bisher sind erfreuliche 8 Texte da und 15 weitere sind versprochen. Danke an alle, deren Texte ich bereits habe! Es wäre nett, wenn bald noch ein paar mehr bei mir eintrudeln würden.

 

Natürlich habe ich für die Alphabete wieder (zwei) Illustrationen gebastelt, die verwendet werden können, aber nicht müssen. Viel Spaß euch und weiterhin einen guten Sommer!

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – Alphabet | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – Alphabet | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst | Klick macht groß!

 

7 aus 12 | Etüdensommerpausenintermezzo II-2020

Liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, vielen Dank für eure Wortspenden! Die Etüden gehen in die wohlverdiente Sommerfrische (zumindest hier in Hamburg ist es gerade reichlich frisch) und wir widmen uns den Etüdensommerpausenintermezzoaufgaben. Plural? Ja, Plural, in drei Wochen geht es weiter.

Heute aber möchte ich euch wieder mal dazu aufrufen, eine Geschichte bzw. einen Text zu schreiben.
LÄNGE: egal.
ORT UND ZEIT: egal.
ABER: Es gibt zwei Bedingungen.

  1. Ihr sucht euch aus der folgenden Liste (mindestens) 7 von den 12 Wörtern aus (mehr geht immer), und baut die ein.
  2. #stayathome, #supportyournachbarschaft etc.: Wenigstens ein Teil eurer Geschichte spielt an einem echten (öffentlichen) Ort, den man wiedererkennen kann, den ihr gut kennt. Damit hatte ich ursprünglich zwar im engeren Sinne euren Wohnort gemeint, aber das will bestimmt nicht jede*r und es wohnt ja auch nicht jede*r in einer größeren Stadt. Ich weiß nicht, wie ihr das am besten löst. Die Idee ist jedenfalls, dass jemand, der eure Geschichte liest, an diesen Ort kommt, sich umschaut und denkt: Aha, ich erkenne das Setting wieder. Und ich würde ziemlich gern mit euch durch – keine Ahnung – Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, Frankfurt, Hannover, Freiburg, Wien etc. … irgendeine Strandpromenade eines Kaffs an Nord-, Ost-, Boden-, Neusiedler See 😉 oder Adria 😉 laufen …

Die Worte, die die Ziehung ausgespuckt hat, sind in alphabetischer Reihenfolge (und oh, eins vom Etüdenerfinder ist auch drin, danke, Ludwig):

Blaupause
Diätwahn
Herzschmerz
Kantine
Kommentar
Ohrenkneifer
Sahnewölkchen
Stoppelfeld
Strandkorb
Vulkan
Windjammer
Zwischentöne

 

Zeit: Ihr habt 3 Wochen. Anfang August, (am So., den 02.08.) komme ich mit etwas anderem um die Ecke.

Wie immer gilt: Bitte hierher verlinken und/oder kommentieren, ich mache die übliche Liste und bin schon SO gespannt, was euch so einfällt … ich freue mich! Viel Spaß beim Aussuchen und Schreiben!!!!!

Ich habe wieder ein paar Illustrationen gebastelt, die ihr gern verwenden dürft, aber nicht müsst. Alles wie immer also.

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – 7 aus 12 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – 7 aus 12 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – 7 aus 12 | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, bearbeitet von mir

 

 

Adventüden | Etüdensommerpausenintermezzo I-2020

Jetzt geht’s loooos! Jetzt geht’s loohoos! Die Etüden machen Sommerpause, bei einigen von euch ist es über 30 °C heiß, bei anderen (wie bei mir) zeigt das Thermometer gerade mal die Hälfte … ist das nicht eine tolle Gelegenheit, eine spätherbstliche/winterliche/weihnachtliche Etüde zu schreiben? Ich spreche natürlich von den Adventüden, dem Etüden-Adventskalender, der letztes Jahr allgemein so gut angekommen ist, dass ich gefragt wurde, ob wir davon eine zweite Ausgabe machen könnten. Klar, können wir.

Wer darf mitmachen? Jede*r, die*der schon mal eine Etüde geschrieben und veröffentlicht hat.

Wie geht das? Ihr sucht euch aus der Liste unten 3 Wörter aus (mehr geht immer) und schreibt damit eine Etüde (Länge: maximal 300 Wörter), die irgendwann zwischen Oktober und Weihnachten spielt. Sie muss weder heiter sein, noch den typischen Weihnachtskitsch (sorry) beinhalten, sie muss nur in die Jahreszeit passen. Und dann veröffentlicht ihr sie NICHT, sondern schickt sie still, heimlich und leise an mich, und zwar bis zum 6. September 2020. Das ist der Tag, an dem die neue Etüdenrunde startet.
Bei den meisten von euch kommentiere ich regelmäßig, daher habt ihr meine Mailadresse, wer sie nicht hat, schickt mir die Etüde über mein Kontaktformular (hier klicken). Ich lese dann noch mal drüber und nehme in Absprache mit euch evtl. Typos raus und veröffentliche sie irgendwann im Advent – ihr bekommt rechtzeitig Bescheid. Ihr könnt eure Etüde dann natürlich rebloggen, damit wir die maximale Reichweite bekommen, eure Follower und meine. Wer sehen will, wie der Spaß letztes Jahr aussah, der klicke bitte hier, ich hatte eine Kategorie dafür eingerichtet.

Online stellen möchte ich die Etüden ab dem 1. Advent, der dieses Jahr auf den 29. November fällt, bis einschließlich Heiligabend. Sollte es mehr Einsendungen als freie Tage geben, werde ich zwei Etüden pro Tag veröffentlichen, zuerst an den Adventssonntagen. Sollten ich weniger Einsendungen bekommen, als es Tage gibt, werde ich rechtzeitig laut und deutlich schreien und mich mit euch beraten.

Wenn ihr unbedingt und gern mitschreiben wollt, dann lasst mir bitte einen Kommentar da, ich möchte einfach wissen, mit wem ich rechnen kann.
Wenn ihr unbedingt und gern mitschreiben wollt, aber bis Ende August nicht könnt, weil das Leben halt so ist wie es ist: Bitte, sagt Bescheid. Wenn ihr mir verbindlich einen Abgabetermin zusagen könnt, ist das alles kein Ding. Ich will nur nicht September, Oktober und November ständig noch irgendwelchen Nachzüglern hinterherrennen und betteln müssen, ich muss das Ganze ja auch noch blogfein machen.

Dies sind die Wörter, die gezogen wurden, und eine Wortspende vom Etüdenerfinder ist auch mit dabei – und Frau Flumsel hat ganz groß abgeräumt 😉

 

Etikett
Gin
Käsekuchen
Kuscheldecke
Lebkuchen
Lichtermeer
Märchenbuch
Minnesang
Nebelschwaden
Schlittenfahrt
Semmelknödel
Streicheleinheiten
Wichtel
Wunschpunsch
Zugvogel

 

Hab ich noch was vergessen? Gibt es Kritik, gibt es Anmerkungen, gibt es Fragen? Ansonsten, wie immer: Viel Spaß und gute Ideen! Ich freue mich auf eure Etüden.

 

Etüdensommerpausenintermezzo goes Adventskalender 2020 – Wörter | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir