Schreibeinladung für die Textwoche 04.18 | Wortspende von wortgeflumselkritzelkram

Was für eine spacige Woche, liebe Etüdenfans, -schreiber/innen und -leser/innen, liegt hinter uns!?! Ich danke euch allen, die ihr euch des Themas angenommen und es zu eurem gemacht habt: eine ganz schöne (im Doppelsinn) Herausforderung, nicht wahr? Nun, mit den neuen Wörtern kehren wir wieder in vermutlich vertrautere Gefilde zurück. Sie stammen für diese nun folgende Textwoche 04.18 von Sabine aus dem Hause wortgeflumselkritzelkram (wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com) und lauten:

Discokugel
wahnsinnig
klauen.

Wie ihr wisst, gilt es, diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterzubringen, und auch dieses Mal hat sie der freundliche Herr lz. (danke, Ludwig!) in Szene gesetzt. Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Sabine und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_04_1 | 365tageasatzaday

 

2018_04_2 | 365tageasatzaday

 

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THE END

Nachts, wenn er die Augen schloss, war das ultraviolette Rauschen in seinem Kopf inzwischen so stark, dass er nicht mehr schlafen konnte. Aber er machte sich davon nicht abhängig, er fand, Schlaf wurde sowieso überbewertet. Stattdessen vertiefte er sich lieber exzessiv in Konzentrations- und Meditationsübungen, um seinen Geist zu klären und von den Schlacken des Alltags zu befreien. Dass sein Herz schließlich zu stolpern begann, hätte ihn ernsthaft irritiert, wenn er in dem Pulsieren nicht Morsezeichen erkannt hätte: dit-dit-dah-dit  dit-dah-dit  dah-dit-dit-dit und so weiter, was in sehr langsamen, sich wiederholenden Sequenzen FRB 121102 ergab.

Noch ein Beweis mehr dafür, dass er auserwählt war.

Die breite Öffentlichkeit war des Geredes über 3 Milliarden Lichtjahre entfernte Strahlungsquellen, Schwarze Löcher, Supernovaüberreste und andere abstrakte astronomische Theorien allerdings schon längst wieder überdrüssig geworden und beschäftigte sich stattdessen mit dem nächsten Supermond.

Er hingegen lief Tag für Tag mit seinem stotternden Herzen durch die Stadt, ein menschlicher Funkturm im Dauereinsatz. Als sich sein körperlicher Zustand verschlechterte, brach er auf der Straße zusammen und wurde in ein Krankenhaus geschafft. Da er sich den empfohlenen Maßnahmen gegenüber völlig uneinsichtig zeigte, ordneten die Ärzte zunächst Zwangsernährung, später Zwangseinweisung an und sprachen von einer schwerwiegenden Persönlichkeitsstörung.

Das riesige Raumschiff tauchte in die Erdatmosphäre ein und stand, von allen irdischen Systemen unbemerkt, über der Stadt, aber es war bereits zu spät für ihn.

 

2018_03_3_lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 03.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Ludwig Zeidler und lauten: FRB 121102, ultraviolett, Supernovaüberrest.

Okay, ich bin spät, ich weiß, aber ich musste es einfach zu Ende bringen, es hat mir keine Ruhe gelassen … Ja, der Arme.

Es gibt zwei Vorläufer, hier (1) und hier (2).

 

Stay tuned | abc.etüden

Es war notwendig, das RICHTIGE zu tun, damit sie ihn erkannten, wenn sie kamen, und das beschäftigte ihn Tag und Nacht.

Den Gedanken, sich FRB 121102 auf den Kopf zu tätowieren, hatte er verworfen, schließlich war dies ein menschgemachter Name und er wusste noch nicht, wie die Fuhrmänner kommunizierten. Zwar glaubte er nicht daran, dass der Körper, den er kannte, nach dem Start der Raumschiffe noch von Nutzen sein würde, dennoch wollte er das unvollkommene Vehikel, das seinem Geist hier zur Verfügung stand, nicht unnütz beschädigen.

Irgendwann explodierte schließlich eine Gewissheit in ihm und bescherte seinem Geist quasi als Supernovaüberrest die Antwort: Blut.

Sofort begann er damit, sein Blut bestrahlen zu lassen. Nachts, wenn er die Augen schloss, sah er das angereicherte Blut ultraviolett leuchtend durch das Netz seiner Adern pulsieren und fühlte, wie es ihn für die höheren Frequenzen empfänglicher machte.

Das Blut war der Schlüssel.

Immer hatte er auf den Ruf gewartet, sein kleines, bedeutungsloses Leben aufzugeben, nun rauschte er in seinem Innersten und seine Stimme wurde jeden Tag verständlicher.

HALTE DICH BEREIT! WIR SIND NAH!

 

2018_03_1_lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 03.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Ludwig Zeidler und lauten: FRB 121102, ultraviolett, Supernovaüberrest.

Falls jetzt jemandem unbehaglich wird und sich wer fragt, ob der Typ (oder ich) vielleicht einen klitzekleinen Schatten hat: Das ist beabsichtigt. Und nein, sag mir keiner, dass das mit dem „Blut bestrahlen“ Schwachsinn ist. Es gibt eine (ähnliche) Methode der Eigenbluttherapie, die hat allerdings nicht diesen Effekt.  😉

Den Vorläufer gibt es hier.

 

Nach Hause | abc.etüden

Bald würde es offenbar sein.

Nachts, wenn er die Augen schloss, zuckten neuerdings ultraviolette Blitze durch seinen Kopf und kamen stetig näher.

In den vergangenen Tagen und Wochen waren die einschlägigen Medien voll davon gewesen, voll von Berichten über schnelle, sich wiederholende Radiowellen im Millisekundenbereich, die sensationellerweise aus ein und derselben Quelle stammten. Das war das Zeichen, das musste es sein, er hätte schreien können vor Glück, so lange wartete er bereits darauf. Man hatte jener Quelle weit weg im Sternbild Fuhrmann sogar einen Namen gegeben, man nannte sie schlicht FRB 121102 und formulierte Hypothesen über Hypothesen über ihren Ursprung. Aber ob nun Pulsare, Supernovaüberreste, die Verschmelzung Weißer Zwerge, verdampfende Schwarze Löcher oder der Antrieb von Sonnensegel-Transportern von Kardaschow-II-Zivilisationen – ihm war das alles egal.

Denn er … WUSSTE.
Er war einer von ihnen.
Sie waren unterwegs, um ihn zu holen.

Endlich.

 

2018_03_4_lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 03.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von Ludwig Zeidler und lauten: FRB 121102, ultraviolett, Supernovaüberrest.

Es geht auch kurz (also halbwegs), nur mal so am Rande erwähnt  😉

 

Winter oder so

Weg am Winterstrand

Das Meer hat die Spuren des Sommers gelöscht
bald wird auch die Sonne vereisen
in der Januarnebelwand …

(Hier stand bis eben das Gedicht einer Lyrikerin, deren Name von aphorismen.de mit „Betty Paoli“ angegeben wird (Quelle), obwohl es sprachlich eigentlich zu modern für eine Frau anmutet, die 1894 starb. Das stimmt dann auch prompt nicht (danke für die Hilfe, Bernd), es stammt aus der Feder von Annemarie Schnitt (Quelle, auf der Seite nach „Winterstrand“ suchen, die Versionen differieren).
Da Frau Schnitt noch lebt und da sich auf ihrer Webseite kein Hinweis findet, ob sie das Zitieren erlaubt, und weil ich ihre Erlaubnis gern vorher eingeholt hätte, nicht nachträglich, habe ich es also gelöscht. Dies nur für diejenigen Leser, die sich wundern, wenn sie die Kommentare lesen.
Stattdessen habe ich ein bisschen Ringelnatz eingefügt, es möge gefallen  😉 )

 

Lebhafte Winterstraße

Es gehen Menschen vor mir hin
Und gehen mir vorbei, und keiner
Davon ist so, wie ich es bin.
Es blickt ein jedes so nach seiner
Gegebenen Art in seine Welt.

Wer hat die Menschen so entstellt??

Ich sehe sie getrieben treiben.
Warum sie wohl nie stehenbleiben,
Zu sehen, was nach ihnen sieht?
Warum der Mensch vorm Menschen flieht?

Und eine weiße Weite Schnee
Verdreckt sich unter ihren Füßen.
So viele Menschen. Mir ist weh:
Keinen von ihnen darf ich grüßen.

(Joachim Ringelnatz, Quelle)

 

Winter, du rauher Mann,
Winter, ich lieb’ dich nicht!
Zitternd vor deinem Frost
Strebe ich auf zum Licht.

Fritz Lemmermayer, Quelle

 

winter nordfriesland | 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst

 

Kommt gut und warm  😉 in die neue Woche!

 

Schreibeinladung für die Textwoche 03.18 | Wortspende von Ludwig Zeidler

Vor einem knappen Jahr, liebe Etüdenfans, -schreiber/innen und -leser/innen, erschien auf dem inzwischen eingestellten Blog von Ludwig der erste Aufruf zu seinem neuen Projekt, den abc.etüden. Der Rest ist längst Geschichte (aber nicht vergessen), einige von euch schreiben seit damals schon mit, ich auch, aus reiner Nostalgie verlinke ich hier mal meine erste Etüde, die ich immer noch sehr mag, weil sie einige (damals aktuelle) Buchtitel listete. Danke, Ludwig, mein letztes Blogjahr war eindeutig ein Etüdenjahr, ich ziehe immer noch wirklich viel für mich da raus.

Ich schwöre, ich habs nicht speziell geplant, aber zu diesem Jubiläum hat Ludwig nicht nur wieder die Illustrationen gestaltet (4! Alles oder nichts!), sondern er  ist heute auch wieder mit seiner Wortspende am Start, so wie wir beide jeweils immer eine neue Wortspendenrunde mit unseren Wörtern eröffnen. Und da er sich um Konventionen nur sehr ungern schert, fallen seine Wörter aus allen meinen Vorgaben und entführen uns für die Textwoche 03.18 in den Weltraum (ja, ich musste sie auch nachschlagen): abc.etüden go space!

FRB 121102 (FRB = Fast Radio Burst, hier speziell zu FRB 121102 nachlesen)
ultraviolett
Supernovaüberrest.

Wie ihr wisst, gilt es, diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterzubringen. Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Ludwig und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

(Musik auf eigene Gefahr.)

 

2018_03_1_lz | 365tageasatzaday

 

2018_03_2_lz | 365tageasatzaday

 

2018_03_3_lz | 365tageasatzaday

 

2018_03_4_lz | 365tageasatzaday

 

Lyrics und mehr (Englisch)

 

Maskenzauber: Kommt wer mit?

Der Hamburger kennt keinen Karneval. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass der Hamburger an sich jedes Jahr überrascht ist, wenn das Fernsehprogramm wieder „So lacht der Westen/Süden/Osten“ etc. enthält. Dafür hat Hamburg jedoch etwas anderes: den Maskenzauber an der Alster. Den Traum vom Karneval in Venedig, einzigartig und wunderschön.
Seit 2002 regelmäßig veranstaltet, fotografiere ich diesen Straßenkarneval seit 2005, wenn ich terminlich irgendwie kann. Die Kostüme sind alles von venezianisch über historisch bis Fantasy oder einfach schlicht. Die Gewandeten sind zwischen sehr jung und alt, viele sind jedes Jahr dabei – die Fotografen übrigens auch  😉
Es ist, mit einem Wort, ein Ereignis. Jedes Jahr aufs Neue.

Nachdem ich euch im letzten Jahr und im vorletzten Jahr Bilder davon gezeigt habe, kamen viele Reaktionen wie: Oh, das möchte ich auch mal erleben, ich wusste nicht, wann das ist! Könnt ihr: in zwei Wochen!  Hamburger sowieso (umsonst und draußen), der Rest sollte sich spätestens jetzt schnell entscheiden.

Hier sind die Termine (ich bin auf der offiziellen Mailliste für die Fotografen, die Infos sollten also aktuell sein):

Samstag, 27. Januar 2018
Flanierende Masken: Colonnaden 11:00 bis 12:30 Uhr, Alsterarkaden 12:30 bis 14:00 Uhr

Sonntag, 28. Januar 2018
Flanierende Masken: Alsterarkaden 14:30 bis 16:00 Uhr, Colonnaden 16:00 bis 17:00 Uhr
Gemeinsames Abschlußdefilée für alle maskierten Hamburger 17:00 Uhr
Startpunkt Colonnaden Mitte beim Bocksbeutel.“

Besagter Maskenzauber ist umsonst und draußen, bei jedem (!) Wetter (er war auch schon mal an einem Wochenende, als die Alster zugefroren und freigegeben war), und besteht aus einem Defilee zwischen den Colonnaden über den Jungfernstieg an der Alster entlang und durch die Alsterarkaden hindurch zum Rathausmarkt. Auf dem Rathausmarkt findet alle Jahre wieder der gleiche Tanz statt, dies ist der Höhepunkt der Veranstaltung.

Ebenfalls auf dem Rathausmarkt befindet sich dann am Wasser die leicht mittelalterlich angehauchte Bude des „Zaubertranks“, wo dessen Inhaber allerlei selbst gemachte, historische und wohlschmeckende Getränke ausschenkt. Ich bin dort regelmäßig zu finden, süffele bevorzugt irgendwas mit Ingwer und wärme an dem Tonbecher die klammen Knipsfinger auf. Besagte Bude würde sich wunderbar als Treffpunkt eignen … 😉

Lust bekommen? Lasst es mich gern wissen, falls ihr vorbeischauen wollt, ich würde mich freuen.

 

Maskenzauber Hamburg 2017 (65) | 365tageasatzaday

Maskenzauber Hamburg 2017 (65), Quelle: Ichmeinerselbst

 

 

Verweigerung | abc.etüden

Das Leben war nur noch eine Bürde, er hasste den Alltag, eine Spirale abwärts. Sein Leib uferte aus, weil es ihm egal war, was er ihm antat, er lebte nur noch in seinem Kopf.
Als es schließlich sogar zu schwierig für ihn wurde, sich ohne fremde Hilfe sauber zu halten, sah er draußen die Blicke von „Friss nicht so viel“ zu „Schau dir mal den Penner an“ wechseln. Dass seine Hosen speckig glänzten, kümmerte ihn nicht, aber hin und wieder fiel selbst ihm auf, dass er stank, die anderen machten längst einen Bogen um ihn. Er hatte sich anfangs gegen einen Rollator gewehrt, mit so einem Ding durch den Supermarkt zu schieben, war ihm als der Gipfel der Erniedrigung vorgekommen, jetzt lernte er, dass es noch schlimmer ging: Er schaffte es gerade mal über den Hof.

Die Seele ignorieren, den Körper nicht beachten. So leicht, die Tage mit Computerspielen, Fernsehen und Essen zu füllen, immerhin trank er nicht, nie; wozu gab es Lieferdienste? Er besaß weder einen Spiegel noch eine Waage, wenn er sich jedoch mal auf den Hof in die Sonne traute, bemerkte er, dass die Blicke von Verachtung zu Betroffenheit gewechselt hatten. Das machte ihm Angst, die er nicht zugeben und nicht empfinden wollte, daher ging er immer seltener hinaus … bis es zu spät war.

Wir alle sehen von außen, wo es hinführt, aber wann fängt es an und warum, was läuft schief?

 

2018_02.18_2_zwei_lz | 365tageasatzadayVisuals: ludwigzeidler.de

 

Für die abc.etüden, Woche 02.2018: 3 Worte, maximal 10 Sätze. Die Worte stammen in dieser Woche von mir und lauten: Bürde, speckig, schieben.

Keine schöne Geschichte, schon klar, wollte aber geschrieben werden.

 

Zum Januar

 

Weißer Winterhimmel,
Weiße Häuser unter weißen Schneelasten,
Über den schneeweißen Platz
Hasten grau die Menschen –
Die Menschen grau!

(Max Dauthendey, Weißer Winterhimmel, aus: Reliquien, in: Gesammelte Gedichte und kleinere Versdichtungen, Albert Langen, München 1930, S. 117)

 

Jetzt muß sich im Himmel die Schneemühle drehn,
Muß Eis und Gedanken zur Erde wehn;
Jetzt müssen sich Erde, Luft, Wasser vermummen,
Nur das Feuer allein wird niemals verstummen,
Das Feuer, das Tage und Nächte durch schwält
Und mit glühender Geste von der Liebe erzählt.

(Max Dauthendey, Jetzt muss sich …, aus: Der brennende Kalender, Januar, in: Gesammelte Gedichte und kleinere Versdichtungen, Albert Langen, München 1930, S. 223)

 

Lieb’ kennt keine Jahreszeit

Sommer, der so fröhlich war,
Er entläßt der Vögel Schar,
Tausend Stare weiter ziehn,
Tausend Lieder jetzt entfliehn.

Auf der Wiese, die verblüht,
Noch der Himmel einsam glüht,
Wie die Sehnsucht, die nie stirbt
Und um neue Lieder wirbt.

Sitzt das Herz am rechten Fleck,
Fällt’s nicht wie ein Herbstblatt weg,
Wechselt auch der Baum sein Kleid, –
Lieb’ kennt keine Jahreszeit.

(Max Dauthendey, Lieb’ kennt keine Jahreszeit, aus: Singsangbuch. Liebeslieder, in: Gesammelte Gedichte und kleinere Versdichtungen, Albert Langen, München 1930, S. 154)

 

Januar | 365tageasatzadayQuelle: Ichmeinerselbst

 

Kommt gut in die neue Woche!

Nicht etwa, dass wir Schnee hätten, aber es friert. Bei mir langt das erst mal schon für Winterfeeling …  😉

(Bitte schön, Frau Käthe. Extra für Sie aus meinem heimischen Vorrat.)

 

Schreibeinladung für die Textwoche 02.18 | Wortspende von Irgendwas ist immer

Hurra, hurra, hurra, liebe Etüdenfans, -leser/innen und -schreiber/innen, die fetten (physisch, psychisch, beides, manche nennen jene Tage bezogen auf letzteres ja auch eher mager) Tage sind vorbei, wir haben uns alle erfolgreich irgendwie ins neue Jahr gemogelt und die „normalen“ Etüden nehmen wieder Fahrt auf. Wem die Tage physisch zu fett waren, der/die wird jetzt bombadiert mit allen möglichen Diäten und Aufrufen, doch mehr Sport zu treiben, denn wer jetzt anfängt, der schafft ja vielleicht noch die Traumfigur für den Sommer *haarerauf*.
Sei dem, wie es wolle, hier sind erst mal die neuen Wörter für die Textwoche 02.18, gestiftet von mir, wie immer in Szene gesetzt von dem freundlichen Herrn lz. (danke, Ludwig!), wobei ich mir diesen Text zu den Wörtern ausgedacht habe und nicht etwa umgekehrt:

Bürde
speckig
schieben.

Wie ihr wisst, gilt es, diese 3 Wörter in maximal! 10! Sätzen unterzubringen. Wobei es in der letzten Zeit eine lustige Diskussion gab, wie da gezählt wird. Da mir bewusst ist, dass sämtliche (ernst gemeinten, von Profis, also nicht ich hier jetzt) Definitionsversuche eines Satzes Lücken aufweisen (Wikipedia), versuche ich es mal damit, dass für mich normalerweise ein Satz mit Punkt, Ausrufezeichen oder Fragezeichen endet (und jetzt komm mir keiner mit Einschüben, die mit einem Ausrufezeichen abgeschlossen werden!) und nach einem Doppelpunkt weitergeht: Letzteres speziell ist diskutabel, ja, bietet aber die Möglichkeit, mehr Text unterzubringen, wenn benötigt. Ob das stilistisch schön ist, steht sowieso auf einem anderen Blatt.

Wo war ich? Ach ja. Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

Na? Alle wach, alle dabei? Fein. Dann los.

 

2018_02.18_1_eins_lz | 365tageasatzaday

 

2018_02.18_2_zwei_lz | 365tageasatzaday