Ein grünes Blatt | Inserat

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so im Wandern mit,
Auf daß es einst mir möge sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.

(Theodor Storm, Ein grünes Blatt, aus: Gedichte, Erstes Buch (1885), Quelle)

 

green man | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

Inserat

Die verehrlichen Jungen, welche heuer
Meine Äpfel und Birnen zu stehlen gedenken,
Ersuche ich höflichst, bei diesem Vergnügen
Wo möglich insoweit sich zu beschränken,
Daß sie daneben auf den Beeten
Mir die Wurzeln und Erbsen nicht zertreten.

(Theodor Storm, Inserat, aus: Gedichte, Erstes Buch (1885), Quelle)

 

Stillleben Äpfel Birnen | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay

 

Jaaaaaa, das ist derselbe Storm, von dem auch die Regentrude stammt (Näheres zum Beispiel auf meinem neuen Blog, der Regensucherin, und zwar hier) und der auch ein ganz entzückendes Katzengedicht geschrieben hat („Von Katzen„), das bestimmt auch der eine oder die andere von euch kennt …

Kommt gut in die neue Woche!

 

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Einsames Vogelrufen –
So war es immer schon.

Noch einmal schauert leise
Und schweiget dann der Wind;
Vernehmlich werden die Stimmen,
Die über der Tiefe sind.

(Theodor Storm, aus: Meeresstrand, Quelle)

Nein, bis hin zu Storms „grauer Stadt am Meer“ haben wir es gestern nicht ganz geschafft, aber es war wunderschön, wenn auch kalt. Das Bild ist am Strand von St. Peter-Ording entstanden, und es war erheblich freundlicher, als die Wolken suggerieren …

Habt schöne Pfingsten!

Sankt Peter Ording Abend – 365tageasatzadayQuelle: ichmeinerselbst