Schreibeinladung für die Textwoche 07.18 | Wortspende von redskiesoverparadise

Keine Ahnung, liebe Etüdenfans, -schreiber*innen und -leser*innen, ob und wie sehr ihr in Karnevalsaktivitäten verstrickt seid oder ob ihr derartige Festlich- und Lustbarkeiten eher flieht. Auf jeden Fall sollten die Wörter für diese Woche Möglichkeiten bieten, beide Seiten zu beleuchten – ich hoffe das jedenfalls doch sehr. Oder lieber vielleicht etwas ganz anderes? Bitte schön, gern!
Und eine kleine Wortbedeutungssuchaufgabe für alle Nicht-Rheinländer/-Anrainer ist auch dabei … oder habt ihr es spontan gewusst?

Die Wörter für die neue Textwoche 07.18 stammen von Bernd (redskiesoverparadise.name, sorry, Bernd, die alte Adresse auf der Schreibeinladung hab ich verpennt, aber die Weiterleitung steht ja) und lauten:

Ohnmachtsanfall
angekohlt (hier und hier nachlesen)
piddeln (hier und hier nachlesen).

Am Kleingedruckten hat sich nichts geändert: Diese 3 Wörter sind in maximal! 10! Sätzen unterzubringen, auch dieses Mal stammen die Illus aus der Kamera/Feder des werten Herrn lz., vielen Dank, Ludwig!
Euren Beitrag verlinkt ihr dann bitte wie gewohnt hierhin und/oder (am besten „und“) postet den Link unten in einen Kommentar (oder gleich die ganze Etüde, wenn ihr keinen Blog habt oder es bei euch nicht passt), damit eure Etüde auch ganz sicher von Bernd und mir und von allen, die es interessiert, gefunden werden kann.

 

2018_07_1_eins lz | 365tageasatzaday

 

2018_07_2_zwei lz | 365tageasatzaday

 

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78 Kommentare zu “Schreibeinladung für die Textwoche 07.18 | Wortspende von redskiesoverparadise

  1. Pingback: Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel

      • Ah ja. Danke für diese „mundartliche“ Erläuterung, Christiane. Bei solchen regional verwendeten Wörtern wäre ich als Nordlicht ohne Hilfe natürlich verloren …

        Liebe Grüße zurück aus Hamburg.

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        • Das mag ich auch. Sehr. Sonst hätte ich keine Literaturwissenschaft studiert und würde nicht schreiben. Wenn ich so darüber nachdenke, gehört wohl die größte Liebe in meinem Leben der Sprache … ;)

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        • Ja, ich weiß.
          Ich lebe auf der richtigen Seite der Elbe, im Hamburger Osten. Ich habs gerade gelesen, dass du südlich der Elbe lebst, also quasi schon in Bayern… ;) Ich habe knapp drei Jahre in Harbung gearbeitet und ich habe es – sorry – gehasst. Schon wegen des elendig langen Fahrtwegs und der immer wieder ausfallenden S3/S31. *Grmpf.* Zum Glück arbeite ich seit zwei Jahren in Hammerbrooklyn und muss nicht mehr über die Elbe, um ins Büro zu kommen. Aber jeder so, wie er/sie es mag. Harburg war einfach nicht meins. Ich weiß aber natürlich, dass es auch sehr schöne Ecken südlich der Elbe gibt – keine Frage.

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        • Kurz vor Bayern ;-)
          Das Schlimme ist ja, dass du recht hast. Bevor ich hier rübergezogen bin, kannte ich auch nur das, was man so kennt, und wollte da freiwillig nicht tot über dem Gartenzaun hängen. Dann besuchte ich einen Freund (dessen Wohnung ich später übernommen habe), und hatte festzustellen, dass ich eine Menge nicht kannte.
          Aber schließlich ist der Hamburger Osten auch vorurteilsbehaftet als Wohngegend – obwohl es auch da sicherlich „sehr schöne Ecken gibt“, du wirst das kennen. ;-)

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        • Ich kenne ja nur die Harburger Gegend rund um das Rathaus. Also viel zu wenig, um mir da ein umfassendes Urteil erlauben zu können.
          Ich habe schon in einigen Hamburger Stadtteilen gelebt (Dulsberg, Wandsbek, Eppendorf, Eimsbüttel, Hinschenfelde, Rahlstedt) und ich habe mich sowohl rechts als auch links der Alster wohlgefühlt. Jetzt lebe ich wieder dort, wo ich aufgewachsen bin. Ich bin stadtteilmäßig gesehen also zu meinen Wurzeln zurückgekehrt und fühle mich in diesem Stadtteil, der als sozialer Brennpunkt gilt, sehr wohl, Ich könnte hier wegziehen, will es aber gar nicht. ;)

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        • Das ist doch das Wichtigste, dass man da, wo man lebt, gern lebt.
          Und was die Gegend rund um das Harburger Rathaus angeht, gebe ich dir einfach recht, da will ich auch nicht sein.

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  3. Jetzt habe ich gestaunt, dass es so viele Nachfragen gab, aber das ist dann wohl so: dem einen Heimatsprache, der anderen Fremdsprache…
    feine Worte wieder einmal und ich freue mich auf die Etüden, die ich immer wieder gerne lese!

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