Etüdensommerpausenintermezzo IV: Am nächsten Tag war alles anders

Die Tage der Statistik liegen hinter uns, liebe Etüdenschreibende und -lesende. Trotzdem möchte ich es nicht lassen, euch noch die Listen derer zu präsentieren, die mitgemacht haben. Man folgt ja nicht allen und hat auch nicht Zeit, alle zu lesen, und schon gar nicht weiß man meistens, welche Etüden oder Themen den anderen am Herzen liegen.

Lieblingsetüden: Fazit

dergl von Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel: hier, hier, hier, hier und hier
Katharina auf Katha kritzelt: hier
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten bei mir in den Kommentaren (hier und hier) mit folgenden Links: hier und hier, später hier
Ulli aus dem Café Weltenall: hier, hier und hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier und hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier und hier und hier
Natalie im Fundevogelnest: hier, hier, hier und hier
Alice auf Make a Choice Alice: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier, hier, hier und hier
Ludwig Zeidler auf Irgendwas ist immer: hier
Nina vom Bodenlosz-Archiv: hier und hier
Bettina auf Wortgerinnsel: hier, hier und hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier und hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Rina auf Geschichtszauberei: hier
fraggle auf reisswolfblog: hier

 

Etüdengold: Fazit

dergl von Die Tintenkleckse sehen aus wie Vögel: hier
Myriade auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée: hier
Werner Kastens auf Mit Worten Gedanken horten bei mir in den Kommentaren (hier und hier) mit folgenden Links: hier, hier und hier, später hier, hier und hier
Gerda von GERDA KAZAKOU: hier und hier
Rina auf Geschichtszauberei: hier
Petra Schuseil auf Wesentlich werden: hier
Natalie im Fundevogelnest: hier
Meine (Christiane) auf Irgendwas ist immer: hier und hier
Veronika auf vro jongliert: hier
Sabine auf Wortgeflumselkritzelkram: hier
Bettina auf Wortgerinnsel: hier

Zur Sicherheit gefragt: Fehlt wer oder was? Bitte, ihr kennt das, es ist kein böser Wille, es kann sein, dass mir mal ein Link durchrutscht oder nicht ankommt. Meldet euch bitte!

 

 

Und nun, ihr Lieben, muss ich euch gestehen, dass ich ein kreatives Sommerloch habe. Ich bin sicher, dass es nicht an den Etüden liegt, aber ach: Ich bin eigentlich mehr als urlaubsreif und würde den Rechner gerne mal mehrere Tage sich selbst überlassen können, ohne dass es mir Nachteile brächte (man soll ja immer vorsichtig mit dem sein, was man sich wünscht, und ich hänge echt viel vor der Kiste. Ob ich das KÖNNTE, soll hier nicht diskutiert werden …).

Ich habe mir mehrere Schreibideen durch den Kopf gehen lassen und fand sie alle irgendwann – bemüht. Also habe ich mich schließlich für etwas ganz Schlichtes entschieden. Ihr habt, auch wenn ihr in eure Lieblingsetüden nicht der Öffentlichkeit vorstellen wolltet oder euch für keine entscheiden konntet, vermutlich in euren alten Sachen herumgelesen. Nehmt, und das ist jetzt die Aufgabe, eine alte Etüde, mit der ihr gefühlt noch eine Rechnung offen habt, und schreibt sie weiter. Die einzige Bedingung ist der erste Satz: „Am nächsten Tag war alles anders.“ Wobei dieser Satz (danke, dergl) auch: „Am nächsten Tag ist alles anders“, lauten kann, je nachdem, in welcher Zeit ihr schreibt. (Das dürft ihr gern für euch passend machen, solange klar bleibt, dass diese Veränderung nicht in der Zukunft liegt.)

Ob wirklich alles anders ist oder ob ihr das im übernächsten Satz schon wieder relativiert, ist mir dabei völlig egal. Ob die Veränderung positiv oder negativ ist, ist euer Ding. Ob ihr die Grenzen der Physik, des Verstandes oder des guten Geschmacks überwindet: völlig gleichgültig. Ob ihr das in 50, 100, 300, 3.000 oder 10.000 Wörtern macht: Es sei, wie es euch gefällt. Aber: Etwas sollte sich verändert haben, eure Figuren sollten dabei in Schwierigkeiten irgendwelcher Natur geraten sein und ihr, ihr müsst sie da herausbekommen (oder eben auch nicht). Ihr habt zwei Wochen Zeit. Ich freue mich.
Wie immer darf die Illustration verwendet werden, muss aber nicht.

 

Nach den zwei Wochen geht es mit den „normalen“ Etüden weiter, dann ist nämlich schon September, und die ersten Lebkuchen treffen in den Läden ein. Was heißt das außerdem? Genau, Mitte der Woche werde ich die Glücklichen ziehen, die Worte spenden dürfen. Ich glaube (und das hatten wir auch noch nicht), dass alle bereits öffentlich genickt haben, die als Wortspender infrage kommen (2 Etüden innerhalb des letzten „Trimesters“, ab Ostern bis zum Intermezzo). Ich bin schon sehr gespannt!

Und nun, ran an die Etüdenfortsetzung(en). Ihr dürftet natürlich auch mehrere schreiben …

 

Etüdensommerpausenintermezzo: Die Veränderung | 365tageasatzadayQuelle: Pixabay, Bearbeitung von mir

 

61 Kommentare zu “Etüdensommerpausenintermezzo IV: Am nächsten Tag war alles anders

  1. Wieder einmal eine sehr gute Idee, liebe urlaubsreife Christiane, ich sehe weit und breit kein kreatives Sommerloch ! Darf man denn die ursprüngliche Etüde etwas anpassen damit die Fortsetzung besser gleitet ? Wir haben uns ja alle bemüht möglichst abgerundete Geschichten zu schreiben, da ist es oft schwierig den Text so wie er ist weiterzuspinnen
    Bei mir ist übrigens nichts zu wenig sondern bei den Kronen drei „hier“ ohne link dazu zu viel.
    Einen möglichst kistenfreien Sonntag wünsche ich

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  2. Liebe Christiane, da geht es dir ja gar nicht so viel anders als mir :) du händelst es nur anders …
    eine schöne Idee, bei der ich nun aber nicht dabei bin. Wann immer ich Raum finde und Lust habe, werde ich euch aber besuchen und dies und das (nach-)lesen.
    Liebe Grüße
    Ulli

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    • Ich werde auf jeden Fall wieder eine Liste machen, wenn die Aktion vorbei ist, liebe Ulli, also zum Etüdenstart am 1. September.
      Falls ich dich ziehe, würdest du Wörter spenden wollen? Falls nicht, nehme ich dich für dieses Mal aus dem Topf.
      (Und darf ich auch noch mal nach dem Adventskalender fragen? Du musst auch nicht in den nächsten zwei Wochen …)
      Liebe Grüße zurück
      Christiane

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  3. Ich bin diese Runde raus, da ich keine Etüden, die die Vorgaben erfüllen habe (und auch nichts weiterschreiben wollen würde). Allein schon, weil ich meist eine andere Zeitform nutze.

    Das einzige, das dort hineingepasst hätte wären die „Gottgeschenke“ um Theo und Silvia, die ich vor Jahren als Serie auf den Fädenrissen gemacht habe, gewesen, aber die habe ich irgendwann, weil sie zu konfus waren und mir in der Form auch nicht gefielen gelöscht. Da hätte ich vielleicht etwas machen können, wie, dass Silvia Theos Schwester eins auf die Rübe gibt oder anders abrupt aus ihrem Miterleben und Danebenstehen (das sie ja erst als Erwachsene lösen konnte) herauskommt, weil man Leute nicht gegen deren Willen vor Gott und der Welt outet; aber die gibt es wie erwähnt nicht mehr und ich weiß auch nicht ob ich da noch hinterstehen könnte.

    Ich denke nicht, dass das schlimm ist. Es gibt ja viele Interessent*innen für diese Runde.

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      • Was ich nicht habe, habe ich nicht und ich denke, damit muss ich dann genauso klarkommen wie alle anderen auch.

        Nochmal: Zeitform. Ich habe fast ausschließlich Gegenwart, was soll ich da machen? Ich habe gestern drei Stunden mit der Fröschin experimentiert, weil ich dachte, ich versuche es, da das der einzige Text in diesem Jahr war, der mir a) in der Vergangenheitsform aufgefallen ist und der b) verlängert werden könnte, der also im ersten Moment gut zu passen scheint, aber das funktioniert nicht so wie ich das will. Da geht es endlos und endlos und endlos und endlos, und man kann sonst was dranhängen, aber der Charakter von Müller entwickelt sich nicht. Ich war hinterher bei fünf Seiten LibreOffice und 1.003 Wörtern (ich habe es also wirklich versucht), aber dieser Charakter verändert sich nicht. Ich habe sogar den Murakami nochmal gelesen, der dem Text das Motiv gegeben hat, weil ich dachte, ich kann noch was „klauen“, aber das funktioniert nicht wie ich das will, weil dieser Charakter zu passiv ist. Ich kann dir das posten, aber es ist schief, schrammt an deiner Vorgabe vorbei und ich bin auch nicht zufrieden, man sieht es ist Roadmovie ohne Road, also alles nur an einandergewebt und Fröschins Versuche Müller zur Kooperation zu bewegen fruchten nicht. Einen anderen Text in der Zeitform habe ich unter den potentiell brauchbaren nicht mehr und dein erster Satz sollte schon passen, finde ich.

        Also denke ich, dann ist aussetzen besser.

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        • Was ist, wenn ich den Satz in die Gegenwart setze, würde dir das dann helfen?
          Ehrlich gesagt, ist mir beim Formulieren nicht eingefallen, dass das ein Problem sein könnte. Aber sollte es für dich was ändern, kannst du gerne „Am nächsten Tag ist alles anders“ benutzen, und ich passe den Aufruf entsprechend an.

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        • Ich schätze, dass das zumindest meine Möglichkeiten einen Text zu finden erweitern würde, aber du musst für mich nicht extra den Aufruf ändern. Dann bleibe ich jetzt halt raus und fertig. Wenn du sehr traurig sein solltest, dann kann ich dir die kaputte Fortsetzung von Müller und Fröschin auf die Fädenrisse stellen, da brauche ich damit nicht zufrieden sein, weil es niemand sieht und es braucht nicht genau auf die Vorgabe zu passen, weil es kein offizieller Beitrag ist und ihr seid trotzdem entnervt, weil ihr den ganzen Scheiß über Düsseldorf nicht wissen wollt und ihr die Musik nicht mögt.

          Ich kann mir gut vorstellen, dass dir das mit der Zeitform beim Formulieren nicht aufgefallen ist, das ist sehr verständlich, denn die meisten schreiben ja in der Vergangenheitsform. Wenn die meisten in der Gegenwart schreiben, aber eine*r hauptsächlich in der Vergangenheit, dann fiele der/die/das auch weg.

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        • Ich will bei so was immer, dass alle mitmachen KÖNNEN, die wollen, also ändere ich es. Wenn es bei dir/für dich dann immer noch nicht passt, dann bedaure ich das und halte meine Klappe. Aber es stimmt, die Musik ist nicht mein Ding. :-)

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        • Du hast ja noch gar nicht gehört was noch vorgekommen wäre… *kopfschüttel* So was. Außerdem muss man das nicht mögen, das ist Düsseldorf, da ist das so. Wenn du durch eine Behindertenwerkstatt gehst, wirst du auch mit Andrea Berg zwangsbeschallt,. Ob du hinterher Probleme hast, diese Grausamkeit wieder aus dem Schädel zu bekommen fragt niemand. Also jammere nicht wegen einem popeligen Kraftwerk-Stück, dass du noch nicht mal anklicken musstest. ;)

          Kann es etwas aus der Reihe der Extra-Etüden sein? Ad hoc – ob das wirklich so klappt weiß ich nicht -, passt eventuell eine von den beiden vom Januar. Die ist zwar abgeschlossen, das heißt, es würde nicht ganz flüssig im Übergang werden, und ich bin zwar im Kopf fertig, kann da aber sehen, dass weitererzählt oder im Sinne von „Das war der Prolog, hier geht es los“ weitergemacht werden könnte. Das würde ich allerdings nicht innerhalb von zwei Stunden schaffen.

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        • Ja, geht, Extraetüden ist völlig okay, nur Texte, die irgendwann mal für ein Intermezzo geschrieben wurden, gehen nicht. Du bestimmst, ob es dir den Aufwand wert ist, ich setze nur den Rahmen fest … und du hast zwei Wochen Zeit.
          (Ich jammere nicht, ich stelle fest. Bei der Vorstellung von Andrea Berg fange ich allerdings wirklich an zu jammern.)

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  4. Pingback: Henry II | Etüdensommer – Katha kritzelt

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    • Ich bin unterwegs und habe gerade nicht die Ruhe zum Lesen, aber was du alles auf die Beine stellst, finde ich eh ausgesprochen erstaunlich. Ja, das soll ein Kompliment sein. 😉
      Vielen Dank!
      Liebe Grüße
      Christiane 😁🌞🌼

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      • Du hast ja noch eine Woche zum Lesen Zeit. Ich weiß momentan nicht wieviel man in der Woche irgendwo sieht – also wenn ich plötzlich nicht mehr gesehen werde, ist höchstwahrscheinlich nichts schlimmes -, ich muss echt diese Woche auch mal zu meinen eigenen Sachen kommen und ab Mittwoch ist wieder Schule.

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  7. Pingback: Etüdensommerpausenintermezzo 2019 – Die Veränderung I. | vro jongliert

  8. Ich bin mal kurz aus meinem kreativen Sommerloch gekrochen und habe mich aufgerafft. Mal sehen, ob ich das grundsätzlich richtig verstanden habe.
    Ich bin jedenfalls erst wieder ganz zuletzt in die Gänge gekommen, weshalb es jetzt drei Tage hintereinander eine veränderte Etüde gibt. Mit ein paar von ihnen habe ich durchaus noch eine Rechnung offen. 😆
    Hier also die erste:
    https://vrojongliert.wordpress.com/2019/08/29/etuedensommerpausenintermezzo-2019-die-veraenderung-i/

    Liebe Grüße,
    Veronika

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  9. Pingback: Etüdensommerpausenintermezzo 2019 – Die Veränderung II. | vro jongliert

  10. Pingback: Ein Herz für Drachen | Irgendwas ist immer

  11. Tja, Frage 3 im heutigen erübrigt sich. Ich sehe, dass mir tatsächlich diese Ankündigung durch die Lappen gegangen ist. Schade, denn die Idee ist gut. Wieso ich auch die dazugehörigen Beiträge nicht gesehen habe, ist mir rätselhaft.. Sommerloch?

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    • Dies hier ist mein erster Beitrag dazu, ich habe die „Pause“ recht wörtlich genommen. Generell war die Beteiligung allerdings recht zurückhaltend, gemessen mit den anderen Runden, vielleicht erklärt es sich dadurch.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  12. Liebe Christiane, Trotz gründlichen Schüttelns und Abklopfens diverser Etüden fällt mir nichts Überzeugendes ein, zumindest nichts, was mich überzeugen würde und wo der einleitende Satz nicht an den Haaren herbeigezogen wäre.
    Also, ich passe diesmal.
    Trotzdem vielen Dank für die Mühe und den schönen Schmetterling.
    Natalie

    Gefällt 2 Personen

    • Das macht doch nichts. Wo nichts ist, kann man nichts an den Haaren herbeizerren. Aber du hast geguckt – und, ebenso wichtig, du hast Bescheid gesagt. Alles gut. Wirklich. Pause ist Pause.
      Ganz liebe Grüße
      Christiane 😁😺❤️👍

      Gefällt 1 Person

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