Grüner Ring: Sechste Etappe

Es hat wirklich große Vorteile, U-Bahn- bzw. S-Bahn-Haltestellen zu Etappenanfangs- oder -endpunkten zu erklären: Man kommt wenigstens anständig hin. So geschehen am Sonntag, als wir bei Temperaturen von noch unter 20 °C zu meiner individuell geplanten Etappe Nummer 6 auf dem Grünen Ring Hamburg aufbrachen, und zwar von der U-Bahn-Haltestelle Trabrennbahn (auch von innen schick (Foto) und mit sehr nettem Kaffeeverkauf). Nein, dort ist keine Trabrennbahn, die einzige, die Hamburg noch hat, ist in Bahrenfeld. Aber dort war bis 1976 eine und sie war hochklassig, vermeldet der Artikel in der Wikipedia, der mir ansonsten auch einige Straßennamen erklärt hat.

Ich glaube, das, was ich fast am liebsten mag, ist, hinterher darüber nachzulesen, was ich auf der Etappe entdeckt habe. Umgekehrt wäre vielleicht klüger, aber weiß ich, was mir so alles auffallen wird? Und glaubt mir bitte, meine Zusammenfassungen sind rudimentär und ich bin für Nachfragen und Anmerkungen dankbar. Außerdem entdecke ich meine Abneigung dagegen, gefühlt immer gleiche Straßenzüge und langweilige Wege zu fotografieren, selbst zu Dokumentationszwecken, daher gibt es vorwiegend Grünes zu sehen, auch wenn es der x-te Teich ist … 😉

Unser Weg führte uns als Erstes durch den Park Trabrennbahn, der auch zwei Teiche umfasst (Foto) und wo wir irritiert nach dem Urheber flehentlicher Vogelrufe Ausschau hielten: ein hungriges Blässhuhnküken auf der Suche nach Mama (Foto)! Sehr schnell war ebenfalls klar, dass wir heute nicht überwiegend durch mehr oder weniger einförmige Kleingärtenanlagen wandern würden (sondern durch sehr abwechslungsreiche – Foto, Foto, Foto – ich habe wieder nicht tief in die einzelnen »Anwesen« hineinfotografiert), sondern häufig auf kleineren Straßen und Verbindungswegen, oft asphaltiert, die mehr oder weniger zufällig grün bestanden sind. Verspricht im Herbst interessante Durchblicke, wenn die Blätter gefallen sind. Wir ließen jedenfalls das Charlie Mills Quartier und die Deutsche Rentenversicherung hinter uns, nahmen den Halligenstieg, passierten dabei den Friedhof Hinschenfelde und erreichten den Wandsegrünzug. Die Wandse ist mit 20 Kilometern der längste Nebenfluss der Alster und eher ein breites Bächlein, das jedoch sehr angenehm gestaltete Parkanlagen durchfließt. Dort trafen wir auf ein überaus freundliches, hilfsbereites Ehepaar mit Hund, als wir uns kurz des einzuschlagenden Weges uneinig waren, die zwar auch keinen Plan hatten, uns aber bewunderten, als wir ihnen sagten, wohin wir wollten: Öjendorfer Park!
»Das ist aber noch ein ganzes Stück!«
Äh, ja. Ich bin sogar der Meinung, dass sie in die falsche Richtung deuteten, aber egal. Unsere weiße »11« auf grünem Grund tauchte kurz danach wieder auf, und Gugl Maps meinte, wir hätten ein Stückchen abgekürzt. Nun denn.



Wir folgten der Route (Foto), bis uns ein Schild mit der Aufschrift »KZ-Gedenkstätte« vom Weg weglockte und uns an den Rand eines Wohngebiets führte. Hier befand sich im Juni 1944 das Frauenaußenlager Drägerwerk des KZ Neuengamme. Die eher kleine Gedenkstätte besteht aus einer Skulptur, die zwei ineinander verschränkte und in Ketten gelegte Dreiecke zeigt (Foto, Foto), sechs Dreiecken mit Namen und erklärenden Tafeln (Foto). Der Text der Tafeln kann weitgehend auch unter folgenden Links nachgelesen werden: hier und hier. Danach war mir erst mal weniger fröhlich zumute, das war in aller Schlichtheit harter Tobak.



Meine Laune besserte sich langsam wieder, nachdem wir die Ahrensburger Straße überquert hatten und dem Lauf der Rahlau folgten: schmale, heimliche Pfade führten durch gemischte Bebauung, die Säume jedoch dicht bewachsen mit Brombeeren, die zwar teilweise schon dunkel, aber immer noch reichlich sauer waren – mjam! Es ist schade, dass ich mir nicht länger Zeit für den Versuch genommen habe, die Stimmung einzufangen, sie war besonders, so bisschen Lost Place (Foto) … Angeblich sind wir auch am Jenfelder Moor vorbeigekommen – der offizielle »Tourguide« (»Wandern auf dem Grünen Ring – Tourenvorschläge«) listet es – aber SEHEN, Freunde, tut man davon nichts, denn der Grüne Ring führt NICHT daran entlang.
Am Anfang der Charlottenburger Straße (Jenfeld) grüßte uns jedenfalls ein glänzendes, metallisches Kunstwerk (Foto) nicht weit von einem Wohnbunker mit bunten Balkonen (Foto), und ich habe mich durch diverse Listen suchen müssen, bis ich dazu Angaben gefunden habe *stolzguck*: »Raumskulptur« von Jörn Pfab, 1969/70 (mehr Infos).
Den »Affenkäfig« (ein vergitterter Spiel-/Ballsportplatz, Name laut Gugl) und zwei Hochspannungsmasten weiter stießen wir auf eine Tennisanlage, durcheilten den Grünzug »Schleemer Bach« (der Bach speist den Öjendorfer See) sowie wieder mal eine Kleingartenanlage (Foto) und trafen mit der Barsbütteler Str. erneut auf eine größere Durchgangsstraße.



Wir übersahen beide den Abzweig zum Tierfriedhof, der sich da angeblich befindet, da wir eine ältere Dame beobachteten, die vor uns ging und plötzlich stehen blieb und sichtbar verschnaufen musste. Eine freundliche Nachfrage seitens meiner Mitwanderin ergab, dass keinerlei Hilfe benötigt würde, sondern dass sie Schmerzen beim Gehen habe und ab und an innehalten müsse. Schaufensterkrankheit? Wir haben nicht weiter insistiert.
Links vor uns hätte jetzt der Weg abzweigen müssen, der war aber gesperrt (Foto, die rot-weiße Bake). Der zu nehmende Umweg hatte den unschlagbaren Vorteil, dass wir dabei an einer Toilette vorbeimussten: Die goldenen Bögen sind auf dem Foto deutlich erkennbar. Schräg gegenüber ging es nach links ab, nach wenigen Metern hatte uns der Grüne Ring wieder und dann standen wir auch bald auf der Brücke über die Autobahn. Das ist die A 24, die Berliner Autobahn, in Richtung Hamburg fotografiert (Foto). Nicht viel los, wenn richtig Betrieb ist, stockt der Verkehr bereits ab hier.



Und dann das große Wow: das ersehnte Highlight der heutigen Etappe, der Öjendorfer Park mit seinem See (Wikipedia) (mit zwei offiziellen Badestellen). Man kann ihn umrunden, was ich vorher auch nicht wusste, auf der anderen Seite befindet sich der Friedhof Öjendorf. Der nördliche Teil, woher wir kamen, ist Vogelschutzgebiet (Foto, Foto), aber »… am nord- und südöstlichen Ufer befinden sich die beiden Badestellen, an deren kleine Sandstrände sich jeweils eine ausgedehnte Liegewiese anschließt. Im Umfeld der Badeplätze befinden sich zahlreiche Freizeiteinrichtungen wie Spielmöglichkeiten, Minigolfplatz, Grillplätze, Kioske und Imbisse.« (Quelle: hamburg.de) Es ist wunderbar weitläufig und sehr grün (Foto) und war, als wir da waren, noch nicht so überfüllt, obwohl die ersten Großfamilien ihre Grills schon aufgebaut hatten und in Mannschaftsstärke dort lagerten. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob wir Vorbereitungen für einen Ballonstart gesehen haben, der Korb fehlte auf jeden Fall noch.
Der See hat in den letzten Jahren immer wieder von sich reden gemacht, weil speziell im Spätsommer die Blaualgenentwicklung zu stark war und man das Baden verboten hat. Erwähnen möchte ich, dass wir die Route am See entlang gewählt und dazu den Grünen Ring etwas freier interpretiert haben, der sich eigentlich ein bisschen mehr durch den Park schlängelt: Ich vermute, dass man versucht, die Radfahrer, und der Grüne Ring ist ja ursprünglich eine Radroute, und die Spaziergänger/Wanderer zu separieren.
Ich war wirklich noch nie dort, unglaublich! Allerdings frage ich mich, ob nicht vielleicht doch im Winter … und ich mich einfach nicht mehr erinnere, weil es dann mit Sicherheit sehr anders aussieht. Am südlichen Ende des Sees, bei Imbiss, Toiletten und Minigolfplatz, trafen wir dann auch den Grünen Ring wieder und verließen leise weinend (nein, Blödsinn) den Park.



Zurück zu meiner Überlegung vom Anfang, die Sache mit der Erreichbarkeit, denn eigentlich hatte ich die nächstgelegene Bushaltestelle als Endpunkt nach knapp 10 Kilometern geplant. Nur: Heim kommt man zwar immer, aber diese Bushaltestelle ist am Sonntagmorgen echt schlecht zu erreichen. Also, was lag näher, als den Etappenendpunkt zu verschieben? Wir wanderten weiter, erst die Glinder Straße (Foto, unerfreulich, heiß, laut), dann wieder den Schleemer-Bach-Grünzug (Foto) entlang, bis wir auf das Schwimmbad Billstedt stießen. Dort bogen wir dann in die Zivilisation ab und erreichten nach einem knappen weiteren Kilometer die U-Bahn-Station Billstedt (Foto).
Service-Anmerkung: Die U 4 fährt sonntags erst ab Horner Rennbahn, also zwei Stationen entfernt, und das steht scheinbar auf KEINEM Plan, auch nicht im Bahnhof, wir haben mit einem überaus erbosten Ehepaar ein paar Sätze dazu gewechselt. Ich wollte die U 4 aber gern ausprobieren, weil sie bei den Elbbrücken endet, Hamburgs neuester (?) und optisch auffälligster U- und S-Bahn-Station, und ich dort in die S-Bahn Richtung Harburg umsteigen kann, ohne die trubeligen Knotenpunkte (Hauptbahnhof, Jungfernstieg) durchqueren zu müssen. Gute Idee, werde ich wieder machen, die Station Elbbrücken ist zudem echt ein Hingucker. Der Bus setzte mich wie gewohnt nicht weit von mir ab.



Statistik? Etappenanfang: U-Bahn Trabrennbahn, neues Etappenende: U-Bahn Billstedt. Mithilfe von Herrn Gugl hatte ich eine Streckenlänge von ca. 9,8 Kilometern ab Etappenbeginn bis zu jener Bushaltestelle ermittelt, es kamen noch etwa zwei Kilometer dazu. Meine Schrittzähler zeigten jedoch insgesamt 21.924 Schritte an, was gemittelt 14,62 Kilometer entsprächen. Ehrlich gesagt ist es mir relativ egal, aber ich habe doch gemerkt, dass wir seit der letzten Etappe einen Sonntag ausgelassen hatten und ich eher weniger zu Fuß gegangen war: Mir taten die Füße mehr (und länger) weh als sonst, und nein, das war nicht der Temperaturanstieg. Bis auf die Strecke durch den Öjendorfer Park sind wir übrigens wieder überwiegend im Schatten unterwegs gewesen.

Auch Hamburg hat die Hitzewelle erreicht. Wenn sie bis Sonntag vorüber ist wie angekündigt, brechen wir nächstes Wochenende zu Etappe sieben auf, die uns unter anderem in die Boberger Niederung führen wird. Nach wie vor gilt: Ich freue mich schon drauf.


Mein ganzes Grüner-Ring-Gedöns als Kategorie zum Nachlesen: hier klicken!


52 Kommentare zu “Grüner Ring: Sechste Etappe

  1. Keinem fremden See kann frau ein X für ein U vormachen.
    Ich wußte bisher nicht, daß M ihre Skulpturen auch nach HH verkauft – Kniescharniergelenke aus Keramik: gute Idee, im Alter leicht zu wechseln !
    Makaber: doch optisch beeindruckende Dreiecksgeschichten.
    Ich glaube ja, die Schrittlänge verkürzt sich, je länger frau geht … doch wer will das tatsächlich wissen … 😉

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    • Okay, ich mag Seen/Teiche/Gewässer, egal, ob sie klein oder groß sind ⛲
      Ich fand den Frosch einfach nur klasse, amüsiert hat mich allerdings auch das Gestrickte, von dem er umgeben war. Das war sowieso eine ziemlich einzigartige Kleingartenanlage, sie wirkte gewachsen, eher wie eine Siedlung.
      Mich hat beeindruckt, dass die Gedenkstätte, also die Skulptur, von zwei Schülerinnen entworfen wurde.
      Ha, du denkst, dass frau trippelt, wenn sie länger geht? Okay, wenn mir die Füße wehtun, streite ich das nicht ab, aber es war weder so weit noch so warm, dass es nötig gewesen wäre … 🤔
      Vormittagskaffeegrüße nach Wien! 🌞🌡️☕🧊🍪👍

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      • Den Schritt zu verkürzen wäre logisch, wenn die Kraft nachläßt. Bei mir ist das durchaus so am Ende einer Etappe, mit ‚trippeln‘ hat das nix zu tun – außer du ziehst dir gegen Schluß japanische Geisha-Pantoffeln an, weil dabei die Ferse nicht mehr reibt 😉 … aber so viel ich mich erinnere, hattest du großes Glück bei der Paßform des Schuhes, Achilles-Wunden sind kein Thema für dich…

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      • Das meinte ich mit „trippeln“, werter Herr, ja, danke für die Vorstellung mit Geisha-Pantoffeln 🙄
        Hatte ich Glück oder „nur“ eine gute Beratung? Okay, es hat bestimmt nicht geschadet, dass ich versucht habe, mich im Vorfeld selbst schlau zu machen, im Internet gelesen und Leute gefragt habe, die praktisch Ahnung haben, nicht nur theoretisch … Es ist gerade wieder ein Thema, um mich herum werden Schuhe gekauft und mir stehen teilweise die Haare zu Berge.
        Achillessehnenwunden? Ohne mich bisher, möge es bitte so bleiben – ich weiß, warum meine Wanderstiefel knöchelhoch sind, auch bei warmem Wetter. 😉👍

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      • Du hattest Glück, dein Fuß paßt zum Leisten der Industrie, ich tu‘ mich da bedeutend schwerer… Ganz wichtig sind immer die Socken – nur Merino nehmen, für alle Fälle, wer nicht weiß, wie seine Füße reagieren auf ungewohnt langes Gehen, die transportieren Feuchtigkeit am Besten ab, denn die ist es, die für ev Wundscheuern verantwortlich ist… Wer lieber mit Halbschuhen geht (was auf diesem Terrain durchaus möglich ist) könnte sich anstelle halbhoher, auch (gute) Laufschuhe kaufen – Luftdämpfung an den Sohlen beugt Ermüdung vor, da es sich bei diesen Strecken ja doch großteils um harten Untergrund handelt.

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      • Neeee, tut er nicht, mein Fuß, leider. Ich brauche das, was z. B. Meindl als „Comfort Fit“ anpreist, sonst bin ich aufgeschmissen. Es ist so wichtig, sich vorher darüber klar zu werden, was man braucht, und sich zu informieren, was es da gibt.
        Ich trage momentan Wandersocken aus Gemisch, die die Einschränkung haben, nicht für mehrtägige Wanderungen geeignet zu sein, aber da bin noch nicht.
        Gute Laufschuhe können leicht ähnlich viel kosten wie Wanderstiefel, darüber muss man sich auch klar sein … 😉👍

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      • Na also: paßt doch 😉 …
        Man kann nur Äpfel mit Äpfel vergleichen: der Comfort Fit Lady 5.0 kostet weit weniger als der Island Trekkingstiefel (und aktuell dürfte der 2.0 um 189 gut für einen Anfang sein).
        btw: dieser Tage ist mir ein YT-Video in die Suche gesprungen: Nicks Handmade Boots (der macht auch gute Rollerschuhe, bietet sie aber als Motorradstiefel an – ein Ami halt, für die bekanntermaßen sogar Harley Davidsons ‚Motorräder‘ sind… ;-)). Zuerst dachte ich, ui, aufwendige Verarbeitung und geübtes Personal für die einzelnen Schritte, doch am Ende, als der Schuh schon wie ein Schuh aussah, haben die die (gute Vibram-mit-Gelenk-) Sohle angenäht und das Garn ÜBER DIE NOPPEN GENÄHT, da wo man auftritt… Ich hab an diesem Punkt abgeschaltet, denn dafür gibt es keine nachvollziehbare Begründung, selbst wenn die meinen, die Naht nur zu brauchen bis der Kleber fest ist… Kostenpunkt: ab 550 Dollar, also Preise wie bei uns für haltbare Qualität.

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      • Ja, den hab ich mir auch überlegt, dann aber doch zu reinem Leder gegriffen und schleppe 20 dkg mehr bergauf und ab, als neuerdings nötig wäre… dafür nur reines (Melk)Fett im Glas und keine Sprühdosen aus Alu…
        Ja, 20 Seiten Hipe in vielen Variationen; aber es gibt auch (hinten) Halbhohes. Hinten 😉

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      • Keine Ahnung, auf jeden Fall Unsinn und ich möcht gar nicht wissen, was die sich nicht dabei denken… die Decksohle durchzunähen hält diese ja gut am Schuh – nur müßte man dann von Hand aus mit der Ahle schräg durch die Stoppeln stechen und den Faden hier durchziehen – das andere ist Schwachsinn nach meiner Meinung und kaum zu glauben, daß das passiert … sieht natürlich hübsch aus im Laden 😉

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      • Biker halten alle was auf sich. Motorradfahrer fahren Motorrad.
        Übrigens kommt der Schuh den ich trage, am ehesten hin, wenn du dir den Brauneck GTX ansiehst, jedenfalls die Eigenschaften – vielleicht ist meiner noch einer ohne den schnellen Namenszusatz.

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      • Schlicht und schön. Wirkt bereits auf dem Foto sehr wertig, aber da ich Meindls ja live kenne, glaube ich das sofort. Kategorie B? Hätte gedacht, deine wären noch mehr auf Berg ausgerichtet, weil du doch locker mehr Höhenmeter machst als ich. ☕🧊👍

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      • btw: Zum Thema Handarbeit(skunst), idiotisches versus perfektes Durchnähen von Schuhen empfehle ich dir ein Vid, das ich gestern zufällig entdeckte auf YT: SWR, Wie man Sandalen macht, die lebenslang halten oder so, 45 min – ich war begeistert, wird dir sicher auch gefallen. Die geforderten Summe würde ich sofort bezahlen, hätte ich Bedarf – was ja noch kommen kann … und du wirst dich wundern, wie lange die Gestehungszeit für so Schlappen sind … 😉

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  2. Toll, Dein * Grüner-Ring-Gedöns*, wie Du es nennst, liebe Christiane!
    Deine Bilder zeigen Unspektakuläres, aber um so Schöneres, Natürliches. Ich betrachte gerne Teiche und Wege, die in Grünes hineinführen.
    Ein wundervoller sehr informativer Bericht von Dir, den ich sehr mag, auch wenn ich diese Route vermutlich nie zu gehen beabsichtige 🙂

    Ganz herzlich Bruni, am Abend eines hitzigen Tages, der aber nach einem kleinen Gewitter doch endlich ein wenig Abkühlung brachte.

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    • Da hast du recht, liebe Bruni, die norddeutsche Schönheit ist eher unspektakulär und zurückhaltend, dafür um so herzlicher, wenn man genau hinschaut.
      Hamburg (eine Wetterstation nicht weit weg) hat heute zum ersten Mal Mal die 40 °C geknackt. Dann kam der versprochene Wind, und jetzt ist es ohne Gewitter ca. 25 Grad und sehr angenehm. Meine Fenster sind weit offen …
      Schönen Abend dir! 🌜🍷🧊🍪👍

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  3. Warst ja fast bei mir zu Hause 🙂
    Und das Jenfelder Moor ist wirklich leicht zu übersehen, es ist eher ein Möörchen, ich habe es auch erst nach mehreren Anläufen ausgemacht, der Schleemer Bach dagegen war als ich noch in Mümmelmansberg wohnte, sozusagen mein Arbeitsweg

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  4. Wie immer toll mitzuwandern. So lernst du viele kleine Details kennen, und wir auch. Deine Recherchearbeit ist sehr beeindruckend, und dieses Unternehmen, wie es mir scheint, ein voller Erfolg 🙂 … viel Spaß morgen und Danke nochmals für den tollen Bericht! Viele Grüße.

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    • Es sind ja mehr Notizen für mich, als dass es eine wirkliche Beschreibung wäre. Ich könnte doppelt und dreifach so viel schreiben, aber wer will das lesen? Untergegangen beim letzten Mal ist zum Beispiel der Hüpfer, der irgendwann bei einer Pause auf meinem Bein saß (ein kleiner Heuschreck, frag nicht nach der Art), und der mich erinnerte, dass es Hochsommer ist, wenn man überall das typische Zirpen etc. hört und die Hitze sticht … 🦗 Hach, Sommer!
      Ich werde ein Fazit schreiben, wenn wir rum sind. Das Ende wird ja langsam absehbar.
      Abendgrüße zurück! 🌅🌳🌾🍷🍪👍

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      • Ich würde noch viel längere Texte von dir gerne lesen. Du beschreibst das alles sehr gut. Und der kleine Heuschreck, schön, dass er dann doch noch zur Sprache gekommen ist. Über die Blässhühner habe ich mich auch gefreut … Morgenkaffeegrüße an dich!

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      • Danke für die Vorlage 😉, denn jetzt kann ich dich auf meine Etüdensommerpausenintermezzos hinweisen, die allesamt länger sind. Ich habe eine Kategorie dafür (natürlich). Die für den Geschichtengenerator waren in der Regel auch nicht kurz. Und lieben Dank für das Kompliment.
        Schönen Sonntag dir und Grüße aus der U-Bahn 😀🌞🌳🌼👍

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  5. Pingback: Grüner Ring: Fazit | Irgendwas ist immer

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